• Wenn dies Ihr erster Besuch hier ist, lesen Sie bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Sie müssen sich vermutlich registrieren, bevor Sie Beiträge verfassen können. Klicken Sie oben auf 'Registrieren', um den Registrierungsprozess zu starten. Sie können auch jetzt schon Beiträge lesen. Suchen Sie sich einfach das Forum aus, das Sie am meisten interessiert.

"Zukunft Bahn" Projekte und Programme zum DB Konzern-Umbau (1 Besucher)



Besucher die dieses Thema betrachten (Mitglieder: 0, Besucher: 1):

Einmannbetrieb

BF Oberinspektor
BF Unterstützer
Registriert seit
15 Mai 2008
Beiträge
1.826
Zustimmungen
2.124
Punkte
113
Arbeitgeber
SBB Cargo Deutschland
Einsatzstelle
Fulda
Spezialrang
BF Unterstützer
Beruf
Leiter Lokpersonal
Mit seinen Lösungsvorschlägen hält sich Herr Böttger aber auch zurück.
Muß Herr Böttger Lösungen präsentieren? Das ist, wie @maschwa schon schrieb, garnicht seine Aufgabe. Zudem lese ich aus dem Interview aber Lösungsvorschläge heraus:
Zitat von Zeiitungsartikel:
Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um Arriva zu verkaufen. Die Bahn würde einen guten Preis erzielen. Das Gleiche gilt für die Logistiktochter Schenker. Sie verdient zwar in guten Jahren gerade so die Kapitalkosten, aber man muss schon fragen, warum die Bahn Minenlogistik in Australien oder Weinlogistik in Südafrika betreibt. Jetzt könnte sie auch damit gutes Geld erlösen.
(...)
... aber dazu bräuchte es auch einen vernünftig besetzten Aufsichtsrat. Außerdem sitzen im Vorstand kaum noch richtige Bahner, die das System Eisenbahn verstehen.
(...)
... mehr Verkehr auf die Schiene bringen. Das aber wird man ohne deutlich mehr Geld nicht erreichen können. Und dieses Geld will der Bund offenbar nicht bereitstellen.
Der Witz, jeder Betriebseisenbahner sah, das jetztige offizielle Problem schon vor zehn Jahren.
Nicht jeder Betriebseisenbahner ist (oder war) DB-Mitarbeiter und sieht alles kommen. Das ist mir zu allgemein gefaßt. Und das Teile der Eisenbahn sich mit Vmax der berühmten Wand nähern, wird vielen klar sein.

Wir säen, was wir ernten. Und das die Bahnreform so, wie sie 1994 in Kraft trat, in vielen Teilen schon seit Jahren nicht mehr funktionieren kann, ist keine Erkenntnis der heutigen Zeit. Wir könnten etwas ändern, aber oooohhhhh, das neue Sektentelefon Iphone Max Super Ultra XXL, was demnächst herauskommt, ist gerade wichtiger. :43::105:

Mike
 

Waschbaer

BF Hauptsekretär
BF Unterstützer
Registriert seit
13 Juli 2007
Beiträge
1.472
Zustimmungen
581
Punkte
113
Ort
67227 Frankenthal (Pfalz)
Arbeitgeber
DB Cargo
Einsatzstelle
la ville de Quadrate
Spezialrang
BF Unterstützer
Beruf
überwachter Lokführer
Man könnte sich nur wundern ,daß wir so lange überlebt haben.

Grüß aus der Kurpfalz
 

maschwa

Antipath
BF Unterstützer
Registriert seit
16 Juni 2009
Beiträge
5.838
Zustimmungen
8.660
Punkte
113
Spezialrang
BF Unterstützer
Beruf
Netz
Wundern? Nö... warum? Steuermittel wurden doch genug hineingepumpt und Mitarbeiter genug geschröpft... nur da ist der Markt schwieriger geworden, also versucht man noch mehr Steuergelder zu bekommen...

MfG
maschwa
 

Knallkopf

BF Ehrenvorsitzender
Registriert seit
18 November 2007
Beiträge
10.529
Zustimmungen
2.367
Punkte
113
Ort
Daheeme
Beruf
Datenschutz
Das Geld alleine war es nicht ! Der Laden läuft auch ohne Geld ! Jedoch nicht ohne Mitarbeiter , die alles dafür tun damit es im Laden läuft trotz unsinniger Weisungsflut . So langsam haben wir jedoch den Punkt erreicht , wo wir mehr Weisungen als Fußvolk-Mitarbeiter haben ! Und ein Tablett mit Hemmschuh-App sichert nun mal keinen Zug alleine !
 

maschwa

Antipath
BF Unterstützer
Registriert seit
16 Juni 2009
Beiträge
5.838
Zustimmungen
8.660
Punkte
113
Spezialrang
BF Unterstützer
Beruf
Netz
Mal ein Kommentar zu den letzten "Unsicherheiten" im Unternehmen und den schon geäußerten Zusammenhängen mit den anstehenden Tarifverhandlungen:

https://www.handelsblatt.com/meinun...l?ticket=ST-14545400-HFYrCATCRj5GXOnGPXji-ap3

Freizeit-Forderung der Mitarbeiter könnte dem Image der Deutschen Bahn schaden
Die Gewerkschaften riskieren mit ihren Forderungen nach mehr Freizeit und Entlastung, dass das Vertrauen ihrer Kunden in die Bahn weiter schwindet.
Interessant, wie jetzt schon in der Öffentlichkeit gegen die Gewerkschaften getrommelt wird! Und die ganzen Projekte werden scheitern, wenn man diese Trommelei als Basis nimmt, denn immer noch steht und fällt dieses Unternehmen mit der Motivation seiner Mitarbeiter und nicht mit Mio's für McKinsey.... Wer Personal haben und halten möchte, muss sich um dieses auch kümmern und es versorgen. Für den entstandenen Mangel muss man andere bestrafen! Und ein "Ausbaden müssten die zusätzliche Freizeit für einige Bahner dann ihre ohnehin gestressten Kollegen mit Mehrarbeit." als Motivation für geringere Abschlüsse zu fordern ist ein Schlag ins Gesicht der Mitarbeiter. DENN: Die Belastung ist heute schon da!

Warum ich das hier schreibe? Ein Teil von "Zukunft Bahn" war der mittlerweile völlig aus dem Blick geraten zu scheinende Mitarbeiteraspekt ("Bester AG der Welt", etc.!).

MfG
maschwa
 

Knallkopf

BF Ehrenvorsitzender
Registriert seit
18 November 2007
Beiträge
10.529
Zustimmungen
2.367
Punkte
113
Ort
Daheeme
Beruf
Datenschutz
Man muß doch gegen unsere beiden Gewerkschaften trommeln ! Denn das was wir schon sehr lange praktizieren , will man doch in der restlichen Wirtschaft gerade einführen ! Flexible Arbeitszeitmodelle, vier Tage-Woche usw. das will man doch den Menschen gerade schmackhaft machen ! Das dann mal so ein Arbeitstag auch um 0.01 Uhr beginnt und auch mal 12 Stunden gehen kann , Jahresarbeitzeitregelungen und ein Überstundenkonto beim lieben Gott zum abrechen geführt , das glaubt doch keiner mit regelmäßigen , festen Arbeitszeiten !
 

VT605

Super-Moderator
Team BF
Registriert seit
30 November 2007
Beiträge
10.673
Zustimmungen
6.537
Punkte
113
Arbeitgeber
Fernverkehr
Einsatzstelle
Dortmund
Spezialrang
BF Unterstützer
Beruf
Tf
In den offiziellen Verlautbarungen feiert sich der AG doch immer für das Wahlmodell und nun soll es falsch sein? Man hat ganz einfach die Auswirkungen unterschätzt kann das natürlich nicht öffentlich eingestehen und schiebt jetzt den Gewerkschaften die Schuld für die eigene Unfähigkeit zu. Weber ist nicht umsonst nach dem letzten Tarifabschluß ganz schnell abgehauen.
 

Knallkopf

BF Ehrenvorsitzender
Registriert seit
18 November 2007
Beiträge
10.529
Zustimmungen
2.367
Punkte
113
Ort
Daheeme
Beruf
Datenschutz
Man kann die Menschen nicht wählen lassen ! Mehr Freizeit für die einen , bedeutet immer mehr Arbeit für die anderen ( für die eigenen Kollegen , nicht für die Arbeitsverteiler im Büro ) ! Damit werden nicht die Ursachen des Problems abgestellt , sondern die betroffenen Menschen immer wieder gegeneinander ausgespielt ! Das wiederrum führt dazu , das es auch in den Reihen der Gewerkschaften immer mehr Uneinigkeit und Streitereien gibt . Und bei der Bekämpfung der Probleme von gestern und vorgestern , werden die schon zu ahnenden Probleme von morgen und übermorgen übergangen bzw. gar nicht mehr wahrgenommen !
 

Simulant

BF Hauptsekretär
BF Unterstützer
Registriert seit
18 Juni 2008
Beiträge
1.483
Zustimmungen
1.919
Punkte
113
Arbeitgeber
Transdev Mitteldeutschland
Einsatzstelle
Chemnitz
Spezialrang
BF Unterstützer
Beruf
Triebfahrzeugführer
Rein rechnerisch ist es ziemlich egal ob 6 Tage mehr Urlaub oder 1 Wochenstunde weniger zu leisten sind. Im ersten Fall sind das (ausgehend von einer 40h-Woche) 48 Stunden weniger Arbeit, im zweiten Fall 52 Stunden weniger Arbeit. Der Unterschied liegt darin, dass im ersteren Fall die Freizeit vorausplanbar genommen werden kann, während im zweiteren Fall sich die freie Zeit übers Jahr verteilt.

Die Frage wer denn nun die Arbeit übernimmt, stellt sich letztendlich in beiden Modellen.
 

VT605

Super-Moderator
Team BF
Registriert seit
30 November 2007
Beiträge
10.673
Zustimmungen
6.537
Punkte
113
Arbeitgeber
Fernverkehr
Einsatzstelle
Dortmund
Spezialrang
BF Unterstützer
Beruf
Tf
Das ist richtig, die Reduzierung der Wochenarbeitszeit war dem AG auch lange genug bekannt, seit dem vorletzten GDL-Tv Abschluß. Aber mit dem Wahlmodell hatte er ja gehofft das die meisten stattdessen mehr Geld nehmen, die Hoffnung hat sich gerade an der Basis im Bahnbetrieb nicht erfüllt. Im Gegenteil, durch die Urlaubsmöglichkeit kann er die eine Stunde weniger Wochenarbeitszeit schwieriger auf die AN abwälzen in Form von Überstunden, denn die 6 freien Tage muß er in die Urlaubsplanung mit aufnehmen und damit garantieren. Dazu kam noch das in einigen Bereichen nach EVG-Tv die Deckelung des Zusatzurlaubs für Nachtarbeit auf 4 Tage wegfiel.Wir haben Koll., insbesondere in der Bereitstellung mit hohem Nachtarbeitsanteil die an die 50 Tage Urlaub fast rankommen im Jahr.
 


Top Bottom