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Zugscharfe Geschwindigkeitsreduzierung und Geschwindigkeitsheraufsetzung (1 Besucher)



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Sechsachser

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#1
Liebe Kollegen,

teilweise sind zugspezifische Geschwindigkeitsverminderungen direkt in den Fahrplan eingebaut, etwa wegen Achs- oder Meterlast, LÜ-Vorbeiführung an Engstelle etc.
Könnt Ihr mir eine Zugnummer nennen, wo eine solche zugscharfe Geschwindigkeitsverminderung besteht (Zugnummer, wenn in EBuLa aufrufbar oder Foto vom Buchfahrplan) und an dieser Stelle gleichzeitig eine Geschwindigkeitsheraufsetzung in der La eingetragen ist?
 

Martin

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#2
So etwas wird es - hoffentlich - nicht geben, ansonsten hat wohl der La-Bearbeiter etwas verschlafen...
 

Sechsachser

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#3
Also gibt es da einen Prozess? Bevor die Geschwindigkeit per La heraufgesetzt wird, muss der La-Bearbeiter gucken, ob an dieser Stelle zugbezogene Geschwindigkeitsverminderungen im Fahrplan stehen????
 

Sechsachser

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#4
Mal unabhängig von einer Heraufsetzung per La: Nennt mir ein paar Züge, die in EBuLa eine zugspezifische Geschwindigkeitsreduzierung gegenüber der Strecke haben. Beispiel: Strecke 120 km/h, ein Zug hat im Fahrplan aber 10 oder 20 km/h in einem bestimmten engen Tunnel, weil er eine LÜ ist. Ich erinnere mich, sowas schon mal gesehen zu haben, finde das aber nicht mehr in meinem Archiv. EBuLa kann ich aufrufen, wenn es ein Papierfahrplan ist, bitte ein kleines Foto vom Fahrplan.

Danke Euch!
 

Ludmilla_Fan

Quotengiftzwerg
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#5
Zynismus:
Schon seltsam.. Du erinnerst dich immer an irgendwelche Dinge die es vielleicht irgendwann mal gegeben hat, kannst aber nie was zum Thema beitragen..


Dom.
 

ChristianMUC

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#6
Ich stehe noch etwas auf dem Schlauch, auf was der Themeneröffner eigentlich hinaus will.
Fiktives Beispiel: Auf der Streck Kleinkleckersdorf - Hinstersiehstenicht gilt gemäß VzG eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. In km 47,1 gilt wegen einer älteren Brücke eine Beschränkung auf 60 km/h für Züge, die die Streckenklasse C2 überschreiten.
Wegen eines Oberbaumangels gilt vorrübergehend zwischen km 47,0 und 47,5 eine Beschränkung auf x km/h, die also den Abschnitt mit dieser Brücke betreffen. Meiner Meinung nach ist es aber egal und auch nicht sicherheitsrelevant, wie groß x ist.
Wenn x kleiner 60 gilt, so fahren während des Bestehens der La die Züge eben alle mit Geschwindigkeit x darüber. Ist x größer 60, so fahren die Züge mit Streckenklasse C2 und kleiner mit x, die Züge mit Streckenklasse größer C2 mit 60.
Die zugspezifischen Einschränkungen sind für die La doch absolut egal - der Tf muss die jeweils niedrigste Geschwindigkeit aus seinen Unterlagen (GeH/Efpl/EBuLa und eben La) ermitteln und entsprechend fahren.
 

MD 612

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#7
Ich stehe noch etwas auf dem Schlauch, auf was der Themeneröffner eigentlich hinaus will.
Streckengeschwindigkeit 120km/h, von km 50,0 bis 56,4 laut Fahrplan nur 50km/h, weil die Betonschwellen Krebs haben. Die in diesem Abschnitt befindlichen Brücken in km 50,15-50,25 und 52,2-52,3 dürfen von bestimmten Zügen, die eine v-max von 100km/h haben, wegen Überschreitung der Achs- und Meterlast nur mit 10km/h befahren werden, was nur in deren Fahrplänen vermerkt ist. Nun werden die Schwellen erneuert (nicht aber die Brücken) und danach die Geschwindigkeit von km 50,0 bis 56,4 auf 120km/h angehoben, worüber die Lokführer bis zum nächsten Fahrplanwechsel in der La mit dem Zusatz "Geschwindigkeitsheraufsetzung" informiert werden. Laut Ril 408.2341 Abschnitt 2, Absatz 1b) dürfen nun alle Züge abweichend von den Fahrplanangaben die in der La vermerkte höhere Geschwindigkeit bzw. die eventuell darunter liegende Fahrplanhöchstgeschwindigkeit fahren. Auch die genannten AM-Züge über die beiden Brücken...

Und an den Fragesteller: Ein praktisches Beispiel kann ich auch nicht liefern.

Gruß Peter
 

Lonestarr

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#8
Der Gipszug Küchwald - Großkorbetha müsste ein Kandidat sein. Da geht es um die Brücke in Borna. Bei der Zugnummer muss ich aber passen, der fährt einfach zu selten. 607irgendwas könnte es sein. Und deswegen jetzt auf dem Stellwerk anrufen? Also nee ...
 

Sechsachser

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#9
Auf was ich hinaus will, ist klar zu erklären: Es gibt derzeit am Ort X eine Geschwindigkeitsheraufsetzung per La. Exakt diesen Abschnitt dürfen bestimmte LÜ-Züge nur mit 10 km/h passieren. Ein Kollege vom Güterverkehr ist an mich herangetreten und hat mich dazu um meine Meinung gefragt. Nun ist es so, dass die Güterzüge teilweise per Befehl die Geschwindigkeit von 10 km/h vorgegeben bekommen. Laut Aussage eines Fdl soll es aber so sein, dass nur ein Teil der Züge diesen Befehl erhält, bei einem anderen Teil der Züge soll dies im Fahrplan stehen, die keinen Befehl bekommen. Wenn nun eine Geschwindigkeitsheraufsetzung per La vorliegt, wäre das kritisch, da diese den Fahrplan verdrängt (Modul 408.2341). Ich habe aber noch keinen Zug gefunden, wo wirklich eine LÜ-bedingte V-Reduzierung im Fahrplan steht, weder am Ort X noch sonstwo. Wenn es dies tatsächlich so geben kann (LÜ-Geschwindigkeit zugscharf im Fahrplan und Geschwindigkeitsheraufsetzung in der La) würde ich das Thema bei den entsprechenden Autoren platzieren, dazu brauche ich aber etwas Material. Vielleicht ist es ja so, dass mittlerweile alle LÜ-Sendungen einen Befehl bekommen, ich weiß es nicht, deswegen recherchiere ich ja.
 

ChristianMUC

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#10
Ok, jetzt hab ich die Aufgabe und das Problem verstanden.
Ich unterhalte mich morgen mal mit dem für meinen Bereich zuständigen La-Bearbeiter...
 


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