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National Zündstoff: nächste AR- Sitzung oder wie will man die Qualität steiger?!



https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/beschaeftigungsoffensive-24-000-neue-mitarbeiter-deutsche-bahn-stellt-2018-mehr-ein-als-je-zuvor/23632262.html?ticket=ST-1336870-i9VKwX2DKcESddtmPGTt-ap3

BESCHÄFTIGUNGSOFFENSIVE
24.000 neue Mitarbeiter – Deutsche Bahn stellt 2018 mehr ein als je zuvor

Lange hat die Bahn zulasten der Qualität Personal abgebaut. In diesem Jahr steht nun die größte Beschäftigungsoffensive der Konzerngeschichte an.
Allein mir fehlt der Glaube, dass mit einer Hauruckaktion an Einstellungen die Qualität besser wird! Zumindest hat man aber erkannt, dass es ohne Personal nicht geht. Leider kommt diese Einsicht zu spät und so erwarte ich kaum Wirkung!

Auch, dass jetzt seit Jahren andauernde kurzfristige Strategien langfristige ersetzen , finde ich bedenklich aber in der Folge der Jahre bis 2015 nur konsequent! Bezeichnend ist folgendes Zitat:

„Es ist erkennbar, dass wir weit mehr Geld in die Hand nehmen müssen für Qualität, für Pünktlichkeit, für die Zuverlässigkeit des Systems, für zusätzliche Fahrzeuge und auch für zusätzliches Personal“, hatte Bahn-Chef Lutz erst kürzlich eingeräumt.
Hierfür hätte die Bahn keine Manager gebraucht! Dafür reicht gesunder Menschenverstand!
Die Umsetzung allerdings ist merkwürdig: immer mehr Projekte, immer mehr Führungskräfte, kein Ergebnis.... So wird das wohl nix....

MfG
maschwa
 
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Kommentare

Naja , wohin die Urlaubsreisen gehen sollen , das wissen die Jugendlichen schon und in der Schule haben sie auch beigebracht bekommen , wer Klassenfahrten usw. gefälligst zu bezahlen hat ! Ein Lager für Erholung und Arbeit stand jedenfalls nie im Lehrplan ...
 
Aber wenn der gesunde Menschenverstand (GMV) das aussagt, dann kann es keine "Offensive" mehr sein die man vermarkten kann.
Bleibt aber weiterhin im Problem: wen kann man noch einstellen? Der Markt ist leergefegt.
 
Mal unabhängig von der Bezahlung. Das wäre ein separates Thema, das wir hier aber mal nur am Rande behandeln können.

Heutzutage will sich ja scheinbar niemand mehr die Finger Schmutzig machen. Arbeiten im (klimatisierten) Büro am Computer ist doch viel angenehmer, weil sauberer. Nur blöd, wenn der Computer mal streikt, und dann kein Techniker da ist, der da nachschauen kann, weil das eben keiner mehr machen will.

Und Wirtschaft, Politik und auch die Schulen mischen da kräftig mit, weil Sie ja alles heutzutage auf die die Digitale (Computer-)Schiene verlegen.

Eine Lehre in einem Technischen/Handwerklichen oder auch Kaufmännischen Beruf wird doch heutzutage gar nicht mehr angegeben. Viele der Kinder heutzutage bekommen das nur noch so am Rande mit, das es da auch noch Handwerker usw. gibt, die dafür sorgen, das die Technik funktioniert, bzw. die Läden voll sind.

Wenn dann wirklich ein Kind in der Schule sagt, das es einen Handwerksberuf erlernen will, oder gar Lokführer werden will, dann werden diese meist als Looser ausgelacht, oder sogar deswegen mobbingähnlichen Repressalien ausgesetzt. Derartiges habe ich im Freundeskreis selber mitbekommen.
 
Warum wollen die Kinder nichts mehr tun , was körperlich anstrengend und dreckig ist , egal in welchen Berufen ? Ganz doof sind die ja auch nicht , und sehen wie mit den alten Menschen umgesprungen wird und wie schnell man durch alle sozialen Maschen im Alter fallen kann . So eine Zukunftsunsicherheit schreckt nun einmal ab ! Im Büro sind eben noch nicht so viele gestorben !
 
Jetzt will man schon sieben Milliarden ...und erinnert sich, daß man ja für den angepeilten Deutschlandtakt auch mehr 300 km/h-Züge braucht (entgegen aller vorherigen Aussagen, daß man zukünftig nur maximal 250 fahren will)
...und Punkt 3 läßt sich nur realisieren, wenn man den Güterverkehr vollständig von der Strecke über Wittenberge runternimmt. Dazu muß aber a) die Amerikalinie endlich vollständig ausbaut sein (günstigstensfalls über Uelzen bis Bremen) und b) die Y-Trasse Hannover - Bremen / Hamburg stehen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-fordert-jaehrlich-milliarden-fuer-unterhalt-der-infrastruktur-a-1238779.html
 
Zuletzt bearbeitet:
VT605 schrieb:
Ja, über den mangelnden Ehrgeiz staune ich auch. Wenn ich wieder den Vergleich Bereitstellungs-Tf und Strecken-Tf nehme, auch wenn es beim Strecken-Tf Nachteile gibt, ich hätte mir als junger Tf nie vorstellen können freiwillig im Bahnhof zu bleiben und nur dort hin- und herzufahren. Dafür waren wir viel zu "fahrgeil" und glücklich endlich auf die Strecke zu dürfen.
[/I]

Aber die gab es in den 80zigern auch schon. Ein paar Kollegen wollten damals nie von der Rangierlok runter(fast immer pünklich Feierabend, geregelten Schichtdienst usw). Aber als sie zur Wende ihre Felle langsam schwinden sahen, haben sie ganz schnell eine Ausbildung zum Streckenlokführer gemacht.
 
Es würde mich aber sehr wundern, wenn da was dauerhaft positives bei rumkommt!

Nur weil das neue Doofrind jetzt was vom Deutschlandtakt faselt (usw.), wird man wohl trotzdem eher das x-te Reset-Programm ausgraben. Zudem: Beim FV dürfte die laufende 412-Lieferung und die zweite Charge vom "weißen RE" für etwas Entspannung in der Flotte sorgen. Mehr sehe ich da in nächster Zukunft nicht.
 
Ein lesenswerter Artikel, der die Probleme mal schonungslos aufzeigt:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.krisensitzung-bei-der-bahn-die-baustellen-der-bahn.4b0fd459-c926-4966-81c3-d9b2fe5f2a53.html

Krisensitzung bei der BahnZu viele Baustellen bei der Bahn
Von Thomas Wüpper 22. November 2018 - 15:43 Uhr
Die Strategie der Führungsspitze der Deutschen Bahn wird von den Mitarbeitern des größten Staatskonzerns scharf kritisiert. Das zeigen umfangreiche interne Dokumente.
MfG
maschwa
 


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