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Vorsorgen für mögliche Krisen



Asgard

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Wie im Thread "Es sind nur noch verrückte Leute unterwegs" selbst angeregt möchte ich die Gelegenheit nutzen einen Thread zum Thema "Vorsorgen in möglichen Krisen" eröffnen.

Wir leben zum Glück in Zeiten in der unsere Infrastruktur funktioniert, Lieferketten reibungslos laufen, Nahrung, Strom, Wasser, Treibstoff immer verfügbar sind. Doch was ist wenn diese Versorgung an nur einer Stelle für ein paar Tage unterbrochen ist? Sorgt jemand vor, wie tut er es?

Fange ich mal mit mir an. Ich betreibe Vorratshaltung mit Vorräten für vier Wochen und bin zudem in der Lage meine Nahrung selbst herzustellen. Im Prinzip mache ich das was unsere Großeltern und Eltern jahrelang betrieben.

Nehmen wir diesen Thread als kleinen Leitfaden für ein SHTF*- Szenario. (**** hits the Fan- also wenn alles drunter und drüber geht und nichts mehr funktioniert).

Ok, lege ich mal los. Und zwar mit dem Lieblingshaushaltsgerät meiner besseren Hälfte. Dem Thermomix von Vorwerk. Hat zwar mit Vorsorge nicht viel zu tun, aber man kann verdammt viel damit anstellen.

Ein Thermomix kann kochen, dünsten, häckseln/ mahlen und wiegen. Das Ding ist perfekt geeignet ein uraltes sehr nahrhaftes Notnahrungsmittel der nordamerikanischen Ureinwohner herzustellen. Das Zeug nennt sich Pemmikan und besteht aus getrocknetem Fleisch, Gewürzen, Obst und Fett.

Gehen wir an die Herstellung: A und O bei der ganzen Sache sind wegen möglichem Schimmel komplett wasserfrei gemachte Zutaten.

Rindfleisch von Fett und Sehnen befreien, (kann ruhig die günstige Rinderbrust/ Suppenfleisch sein) in feine Streifen schneiden und zum trocknen aufhängen oder im Backofen bei ca. 80°C austrocknen. Das Fleisch danach etwas in der Pfanne ohne Fett oder über offenem Feuer anrösten. Gleiches mit frischen Kräutern nach Gusto, die natürlich nicht ankohlen. Es geht auch getrockneter Knoblauch, Zwiebeln (kann ruhig fertig granuliert sein) Petersilie, Schnittlauch, Suppengrün. Gibt es für kleines Geld gefriergetrocknet im Supermarkt. Das Zeug zusammen in den TM und zu Pulver vermahlen. Danach das Ganze mit Schmalz (vom Metzger) im Verhältnis 3:1 zu einer Paste vermengen. Wer das Schmalz selbst herstellt kann die Grieben in den Pemmikan mit reintun. Für besseren Geschmack noch Salz, Pfeffer und Gemüsebrühegranulat drantun.

Eine Variante geht mit Nüssen und Trockenfrüchten (auch Supermarkt) hier in jedem Fall die Früchte nochmals im Ofen trocknen- enthalten noch zu viel Wasser.

Das Zeug in Portionen von ca. 120- 150g am besten in eckige Schalen abfüllen und ab in den Kühlschrank. Am nächsten Tag rausholen und in dickwandigen Folientüten vakumieren. Fertig. Hält sich knapp 1,5 bis 2 Jahre bei kühler Lagerung. Man kann eine ganz brauchbare Suppe draus kochen oder einfach so essen.

Das war jetzt für die Hardcore- Survalisten. :003: Geht natürlich um einiges einfacher mit einer vernünftigen Zusammenstellung aus Dosen- und Trockennahrung. Vergesst als erstes das Mindesthaltbarkeitsdatum. Das wird nur aus gesetzlichen und verkaufstechnischen Gründen aufgedruckt. Wenn sich bei einer Dose der Deckel nicht wölbt ist es essbar. Trockenfutter hält sich ebenfalls ewig solange es nicht feucht wird oder Mitbewohner bekommt.

Ach so- Erbswurst kann man mit dem Thermomix auch herstellen, wobei die fertige von Knorr besser für den Notfall ist, die Eigenkreation muss wegen möglichem Schimmelbefall wirklich absolut wasserfrei sein. Mir persönlich schmeckt das Fertigzeugs nicht so wirklich, das besteht mittlerweile fast nur noch aus Erbspulver und Geschmacksverstärkern.

Wer einen langfristigen Vorrat für ungünstige Zeiten anlegen will sollte in jedem Fall an eine ausreichende Menge Nudeln, Reis, getrocknete Hülsenfrüchte, Milch- und Eipulver, Mehl oder Getreide, Backpulver, Trockenhefe, Fleischkonserven - die Goldlackdosen mit Rind- und Schweinefleisch kosten nicht viel und halten ewig (wer sich nicht selbst mit Fleisch versorgen kann), ausreichende Menge Salz (zum Fleisch haltbar machen oder einfach nur zum würzen), Tee, Zucker und Gewürze berücksichtigen. Diverse Vitaminkonzentrate gehören ebenso auf Lager für den der keine Obstkonserven einlagern will. Soll es wirklich langfristig sein und Zugang zu Garten oder ähnlichem besteht gehören noch Samen für Nahrungspflanzen in den Vorrat.

Für die Lebensmittel gibt es eine Empfehlung des Bundesamt für Bevölkerungsschutz. Auf der Seite ist auch eine ganz brauchbare Checkliste zu finden. Ein kompletter Vorrat für 2 Wochen kostet für 4 Personen um die 200,-€. Die Vorräte sollten im normalen Haushaltsbetrieb genutzt und im Ringtauschverfahren (ältester Vorrat zuerst verbrauchen, was verbraucht wird neu kaufen) ersetzt werden.

Wichtigste Regel überhaupt: sorgt für Zugang zu genügend sauberem Wasser. Rechnet 5L pro Tag und Person. Wasser mit Micropur reinigen geht ab und zu, schmeckt ziemlich eklig, besser sind manuell bediente Wasserfilter. Katadyn ist bewährt, Filtflex sind auch gut. Ersatzfilter nicht vergessen! (Gibt es bei Globetrotter oder anderen Outdoorausrüstern)

Für den Hausgebrauch kann man sich bei genügend vorhandenem Platz einen IBC zulegen und mit Regen- /Frischwasser füllen- Wasser vor Nutzung immer filtern und abkochen! Wer es sich zutraut kann das Wasser mit Chlortabletten keimfrei halten. Trotzdem abkochen!
Was auch geht sind größere Mengen Wasser einlagern. Brauchbar sind die 6er Pakete mit den 2L Vittel Flaschen. Die lassen sich ganz gut stapeln und nehmen so zB in der Garage wenig Platz weg. Auch hier Ringtausch anwenden.

Warum? Die Pumpen der Wasserversorger laufen nicht ewig. Nach zwei Tagen ohne Strom ist da auch Schluß.

Was in diversen Krisenvorbereitungsszenarien gern vergessen geht: Hygiene. Klopapier trocken+ feucht in größeren Mengen, Zahnpflege, Seife (die gute Kernseife hält ewig), Rasierzeug, Schere, Deinfektionsmittel, Waschmittel für Kleidung. Größere Plastik- oder Zinkwannen dafür nicht vergessen. Ebensowenig gängige Arzneimittel und Verbandszeug. Was in so eine gut sortierte Haushaltsapotheke reingehört findet man im Netz, Verbandszeug ebenfalls.

Ein kleiner handelsüblicher 2- flammiger Gaskocher und 2- 3 Gasflaschen (Amazon um 40,-€) sollten im Vorrat nicht fehlen ebensowenig wie gutes Handwerkszeug. Robustes Messer, Axt, Beil, Handsägen (+ Sägeblätter), Schaufel/ Spaten, Pickel, Hammer, Nägel, ein längeres stabiles Seil, eine Rolle 550er Paracord, Draht (u.a. für Kleintierfallen) usw. Ein Eimer mit luftdicht schließendem Deckel ist sehr zu empfehlen- ohne Wasser keine Toilettenspülung. Oder mit dem Spaten im Garten (wer einen hat) eine Latrine graben.

Wer einen Grill hat eine oder zwei der blauen Weithalsfässer mit Briketts füllen, das ist allerdings Luxus. Ein Grill funktioniert auch mit Holz
Ist man stationär, baue oder kaufe für den Garten einen Backofen/ Herd- für Brot backen ist ein Römertopf hilfreich.

Bei mir steht statt des Gaskochers ein Benzinkocher aus Armeebeständen im Keller. Grund ist die Brennstoffversorgung, weil ich für die Stromversorgung noch ein kleines Benzin- Aggregat stehen habe. Nichts ist ärgerlicher als erst alle Vorräte aus der Gefriertruhe und dem Kühlschrank verarbeiten zu müssen wenn der Strom möglicherweise ein paar Tage weg ist. 40L Benzin im Kanister stehen hier auch noch rum. Die landen alle 3 Monate im Tank des Autos und werden durch frisches ersetzt.

Handmühle für Getreide und Sieb (Steine und Spelzen schmecken nicht), Töpfe, Pfannen (beides für offenes Feuer geeignet), Besteck sollte selbstverständlich sein. Do-it-yourself Feuerstarter kann man haben, muss man aber nicht. Zwei Zippos, ein paar Päckchen Feuersteine und pro Zippo fünf Flaschen Benzin halten und reichen ewig. Alternativ gehen auch eine größere Menge Einwegfeuerzeuge oder trocken gelagerte Streichhölzer.

Kleines Radio, am besten Weltempfänger der auch noch KW, MW und LW kann gehört noch in die Ausrüstung ebenso wie Batterien/ Akkus. Dann noch kleines Solarladegerät für die Akkus. Vergesst irgendwelche Mobiltelefone. Die Stromfresser belasten nur und das Mobilfunknetz wird im Fall der Fälle eh auf Vorrangschaltung für Behörden umgestellt.

Waffen und genügend Munition für Fleischversorgung im Fall der Fälle sollte klar sein. Ok, fällt aus, wir leben in Deutschland und das deutsche Waffengesetz gibt es nur in bescheuert. Bleibt in dem Fall nur der Bogen oder die Armbrust und lernen damit umzugehen. Oder lernen wie man Fallen für Kleintiere stellt. Einfachere Alternative ist selbst wie früher üblich Hasen, Kaninchen und Hühner halten. Angeln geht auch, Rhein und Main sind nicht so weit weg. Ob die Fische schmecken ist eine andere Sache. ;)

Wenn es etwas Luxus in der kommenden möglichen Krise sein soll noch eine Kiste mit Kaffee, Tabak und Alkohol hinstellen. Taugt auch ganz gut als Tauschmaterial.

Aufbewahrung der Trockenlebensmittel als Schutz vor Schadinsekten in luftdicht verschließbaren Kisten/ Fässern/ Gläsern. Plastikkisten und Gläser gibt es günstig bei IKEA, die guten und mittlerweile sehr teuer gewordenen Zargesboxen bei Outdoorausrüstern oder gebraucht aus Militärbeständen im Internet über die einschlägigen Händler. Alles andere in einem normalen Schrank oder Regal stapeln.
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So, das war Teil 1. Mit meiner Ausrüstung und den Vorräten bin ich ziemlich gut versorgt und komme damit eine Zeitlang aus. In Teil 2 schreibe ich was darüber wie man einen Ersatz für die Notnahrung NRG-5 selbst herstellen kann.

Im Prinzip ist das nichts anderes als eine leicht erweiterte vernünftige Vorratshaltung die unsere Urgroßeltern und Großeltern über Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte praktizierten. Ist nur in Zeiten der rund-um-die Uhr Versorgung in Vergessenheit geraten. Schlicht weil die Notwendigkeit dazu nicht mehr gegeben ist.

Gibt ein paar gute Prepper- Survival- und Outdoorforen, einfach mal suchen. Wobei ich persönlich einen Teil dessen was gerade in amerikanischen Prepperforen zu lesen ist für ziemlich übertrieben halte. Einen kompletten, monatelangen Zusammenbruch der uns bekannten Zivilisation auf Grund von Kriegen, Asteroideneinschlägen oder Erdmagnetfeldumkehr wird es wohl eher nicht geben.


Wer einen gewissen Hang zur Natur besitzt, eventuelle Campingerfahrung hat, körperlich fit und handwerklich begabt ist kommt in jedem Fall besser durch als der Bürohocker, der gleiches am Abend und Wochenende vor dem Fernseher fortsetzt.

Der wichtigste Punkt überhaupt: vorsorgen und Schnauze halten. Ganz besonders wenn man in Gegenden lebt wo es um den nachbarschaftlichen Zusammenhalt nicht so gut bestellt ist. Ansonsten hilft ein gutes Verhältnis zum Nachbarn. Was der eine nicht hat oder kann, ist beim anderen möglicherweise vorhanden.
 
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Schweizkutscher

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Sorry, für einen solchen Krisenfall hab ich nur eine Antwort. Statt zu kochen sollten alle ihren Arsch bewegen und die Krise zu bewältigen. Einem bewaffneten Konflikt kann ich nicht mit dem Thermomix bekämpfen, sondern mit ne richtigen Waffe in der Hand. Aber ich kann auch den Schwanz einziehen und nach Syrien, Türkei oder sonstwohin flüchten. Vielleicht haben wir ja Glück und werden aufgenommen. Man möge mir den Sarkasmus verzeihen. Die ersten, die sich aus Deutschland verpissen, sind doch unsere Politiker aller Parteien, einschließlich AfD, NPD oder Linke.
 

Asgard

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Das oben geschriebene zielt mehr auf längeren Stromausfall, Unterbrechung von Versorgungsketten wegen Witterung usw. ab der eine längere Eigenversorgung nötig macht. Ersteres kann heutzutage schneller der Fall sein als wir es für möglich halten. Das es bisher nicht dazu kam ist dem Können der Leuten in den Netzschaltzentralen geschuldet. Witterung ist durchaus ein Thema- einige von uns haben das Oderhochwasser oder solche an Rhein und Mosel aus eigener Erfahrung kennen gelernt und seitdem haben Unwetter eher zu- als abgenommen.

Der zweite eher unwahrscheinliche Fall ist die in vielen Prepper- Foren bewusst sehr weit umschriebene Zombie- Apokalypse. Real findet die gerade in einem von @Schweizkutscher genannten Land statt. Dafür kann man durchaus auch vorsorgen, nur sollte man sich in dem Fall als erstes, wirklich allererstes aus den Großstädten verabschieden.

Was das angesprochene Thema "Waffe in der Hand" angeht- zivile Waffen werden mit ziemlicher Sicherheit mit als erstes einkassiert. Selbst wenn die Polizei mit allem möglichen beschäftigt sein wird; verfügbare Kräfte um bei Jägern, Sportschützen und Sammlern die zivilen Waffen zu beschlagnahmen wird es geben. Hat der Hurrican gezeigt der New Orleans verwüstete. Kurz danach sind die Cops in den nicht abgesoffenen Stadtteilen herumgefahren und haben Waffen konfisziert um mögliche bewaffnete Plünderungen und ebenso bewaffnete Gegenwehr als Reaktion darauf zu verhindern. Im Gegensatz zu dem was unsere Qualitätspresse so an Weisheiten zu dem Thema unter das Volk bringt sind Schusswaffen in den USA durchaus registriert.

Sollte es bei uns anders sein wenn es zu - nehmen wir das Szenario ruhig an - inneren Unruhen kommt? Es gibt zudem nicht ohne Grund ein zentrales nationales Waffenregister in der jede legale Schusswaffe in Deutschland registriert ist. Damit können dummerweise nur die legalen Waffen eingesammelt werden, die illegalen bleiben. Die werden auf ungefähr 20 Millionen Stück geschätzt. Warum probt die Bundeswehr mit den Reservisten das Konzept der RSU- Kompagnien? Offiziell ist das eine Unterstützung von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und Polizei, nur grübelt man schon ein wenig wenn man sich mit dem Auftrag, Ausbildung und Ausstattung der RSU Einheiten beschäftigt.

Geht allerdings am eigentlichen Thema vorbei.
 

Simulant

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Da kommt der große Arsch und scheißt alles zu. Wir sind es gewohnt alles bekommen zu können. Mal eine Zeitlang nix bekommen zu können haben wir verlernt. Auf die Idee müssen wir mit dem Hammer getrimmt werden.
 

Knallkopf

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@ Asgard ,

was wird wohl dazu führen , das o.g. eintritt ??

Wer beschützt uns denn ??? Es hat doch alles Geld gekostet und ist geschlossen / aufgelöst worden .
Wenn heute ein Staudamm bricht saufen wir ab , wie die Fliegen . Wenn uns ein Meiler um die Ohren fliegt, wo wollen wir uns verstecken , etwa in Asse ???
Die Völker dieser Welt sind in jedem Staat nur die Bauernopfer !
 

Asgard

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Wie geschrieben beziehe ich mich in erster Linie auf einen länger andauernden Stromausfall. Hier etwas zur Technikfolgenabschätzung Stromausfall der Bundesregierung aus dem Jahr 2011.

Konserven, Wasser, Kerzen, Batterien und eine stromunabhängige Kochmöglichkeit kosten nicht Welt. Ich vertrete die Ansicht lieber etwas haben das man u.U. nicht braucht, als im Fall der Fälle etwas brauchen und nicht haben.
 

Simulant

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Ich hab das 1993 selbst erlebt, dass ein plötzlich auftretendes Hochwasser die Versorgungslinien abgeschnitten hat. Mit eigenem PKW konnte man zwar noch in Nachbarorte gelangen und sich versorgen, die Läden vor Ort waren aber für LKW nicht mehr erreichbar und konnten nicht mehr beliefert werden.
 


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