Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Knallkopf

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Zum Eingangspost;

Als beschwerdenempfangendes gebranntes Kind bin ich vorsichtig mit solchen Beschwerden.

1. Frage, wo kommt sie wirklich her, oder ist sie fiktiv.
2. Frage, entstand sie subjektiv oder ist sie realistisch gesehen berechtigt.


Nur als Beispiel:



Yo klingt erst mal böse, und der Übergang von 11:43 würde hier auf dem Prüfstand stehen. Die Schichtlängen weisen aber auf die Bemühung der Beteiligten hin, nicht nur jedes 3. WE frei zu haben (also besser als 6h- Schichten am WE), die Lage der Dienste ist für Eisenbahner Luxus (nicht vor 4 Uhr DB und nich nach 0:00 DE). Wäre mal noch zu klären, welcher Geschäftsbereich.

Persönliche Wohnorte und warum Kinder in verschiedenen Bundesländern zur Schule gehen, laß ich mal außen vor.

Die Beschwerde les ich mal als "Zeitungsartikel", um wirklich drauf einzugehen würde ich gerne wirklich mal nen Einsatzplan für ein gesamtes Jahr des Kollegen sehen wollen, denn auch er hat nur max. 2036H/a zu bringen und bei 3 Kindern denk ich mal 30Tage (+3) Urlaub im Jahr.

Also die Frage Familie und Arbeit ist ein Riesenfeld genau wie gesunde Dienstschichten/ -Pläne, aber bitte nicht auf der Grundlage diskutieren.

e8-3

Also mit den Kindern in unterschiedlichen Bundesländern , dürfte doch ganz einfach sein . Es könnte sich um eine Patchworkfamilie handeln , wo Kinder beim Ex-Partner leben etc.

Und auf welcher Grundlage sollen wir dann diskutieren ??
Oder sollen wir ein extra Themenbereich aufmachen nur für Eisenbahnerehe - und Lebenspartner ???
 

rainer

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Nein bin ich nicht. Aber als ehem. Betriebsratsmitglied sollte man solche Aussagen wie er zwei Beiträge weiter vorn getroffen hat, nicht äußern. und gerade in seinem Bezirk wo nun über 200 Lokführer um ihren Arbeitsplatz bangen.
Wenn man schon den Blick völlig verloren hat, sollte man einfach mal die Fre*** halten!

...deine persönlichen Beleidigungen sprechen für deine Person...
 

Bat

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Nein bin ich nicht. Aber als ehem. Betriebsratsmitglied sollte man solche Aussagen wie er zwei Beiträge weiter vorn getroffen hat, nicht äußern. und gerade in seinem Bezirk wo nun über 200 Lokführer um ihren Arbeitsplatz bangen.
Wenn man schon den Blick völlig verloren hat, sollte man einfach mal die Fre*** halten!

Ist natürlich seine Schuld. Verstehe schon. :040:
 

valenca

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Welche Gewerkschaftsvertreter genau? Die haben doch mit sich selbst und idiotischen Kleinkriegen gegen anderen Gewerkschaften genug zu tun. Da stört der kleine Mitarbeiter doch nur. Außerdem sind Gehaltserhöhungen wichtiger, da man damit indirekt über den Mitgliedsbeitrag des einzelnen Gewerkschaftsmitglieds sein eignes Säckel füllen kann.

Und der Betriebsrat... Der ist im Grunde genommen eine ganz arme Sau. Er kann nur prüfen, ob die gesetzlichen und tarifvertraglichen Bestimmungen eingehalten werden und danach den Einsatzplan unterschreiben oder nicht. In letzterem Fall fährt der Zub den Mist trotzdem.
Parallel wird zwar die Schlichtungsstelle angerufen, die zu 99% bestätigt, daß der Plan falsch ist/war, aber ehe der BR reagieren kann, ist die Planungsperiode vorbei und das Spiel beginnt von vorn.

Damit der Mitarbeiter nicht dem AG oder einem AG-freundlichen BR nahezu hilflos ausgeliefert ist, sollte er eine vernünftige Rechtsschutzversicherung haben. Außerdem sollte er unbedingt seine Mitbestimmungsrechte bei Dienstplanänderungen wahrnehmen.
.[/OT]

Zunächst mal ausdrücklich danke für deine richtigen Bd ausführlichen Infos.

Zu dem OT möchte ich dir ausdrücklich widersprechen. Erstens haben Gewerkschaftsverreter nicht nur mit dem Kleinkrieg zwischen den Gewerkschaften zu tun, der spielt vielleicht bei den LF eine Rolle, aber zum Beispiel in den von mir betreuten Betrieben überhaupt keine. Die allermeisten meiner EVG Kolleginnen und Kollegen haben damit in der Praxis gar nichts zu tun. Ausnahme sicher die Bereiche in denenGewerkschaftskonkurrenz herrscht, die könne man durchaus beenden, aber das ist eine ande Diskussion.

Zu deiner Bemerkung, dass BRe nur prüfen könnten, ob Gesetz und Tarifvertrag eingehalten wären, Widerspruch. beides sind MINDESTbedingungen. Besser geht immer, wenn betrieblich möglich. Ist offiziell sogar gewollt. Steht zumindest im ProzessTV und auch im Entwurf des ZukunftTV ausdrücklich drinn. Und da ist dr DB Vorstand beteiligt.

Der BR kann also durchaus widersprechen.

Gruß
Valença
 

Bat

Fledermaus
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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Die gelebte Praxis sieht anders aus ... .
 

Knallkopf

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Die gelebte Praxis sieht anders aus ... .

Auf welchen Beitrag bezogen ? Auf den von liebe70 oder den von Valenca ?

Denn wie oft werden denn die Pläne geändert, angepasst , gewechselt etc. ? Das dauert manchmal keine drei Monate . Und wie lange dauert der gesetzlich , rechtliche Widerspruchsweg ??
 

valenca

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Die gelebte Praxis sieht anders aus ... .

Ja leider!! Aber nicht überall. Und der Kampf der BRe hier lohnt sich.

Aber es ist ein langer mühsamer Weg.

Gruß
Valenca

- - - - Beiträge automatisch zusammengeführt - - - -

Auf welchen Beitrag bezogen ? Auf den von liebe70 oder den von Valenca ?

Denn wie oft werden denn die Pläne geändert, angepasst , gewechselt etc. ? Das dauert manchmal keine drei Monate . Und wie lange dauert der gesetzlich , rechtliche Widerspruchsweg ??



Ja auch richtig, aber nur am Anfang.

Einmal verlierst du, war ein Einzelfall und kein grober Verstoß, Beim zweiten Mal hätte der Arbeitgeber wegen 1. es wissen müssen, Drohung mit Zwangsgeld bei weiteren Verstößen. Ab da ist dann der BR im Vorteil.

Muss man richtig mit einer klaren Nummer einstielen und gut vorbereiten, funktioniert aber.

Gruß
Valenca
 

Gothawagen

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Hallo,

da ist ja (mal wieder) Alles drin im Eingangsposting: Urlaubsregelung, Regelung freier Tage und Schichten inklusive Übergänge.

Ich erlaube mir einen Einwurf als Mit-Betroffener, sprich Ehegatte einer Lokführerin und Nicht-Eisenbahner mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund.

Was Urlaub und freie Tage angeht, sehe ich wenig Chancen. Züge fahren nun einmal 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Es gibt zugegeben kleine Unterschiede. Im Fernverkehr ist die Anzahl der Züge von außen betrachtet jeden Tag fast identisch mit kleinen Spitzen am Freitagabend und Sonntagabend und etwas weniger an Samstag. Die Anzahl benötigter Mitarbeiter ist also jeden Tag des Jahres fast gleich. Im Regionalverkehr ist am Wochenende weniger los, wenn keine Pendlerzüge fahren. Außerdem fallen in den Ferien einige Schülerzüge aus. Hier kann man dann wohl eher am Wochenende frei haben oder in den Ferien Urlaub bekommen. Im Güterverkehr gibt es auch Schwankungen, gerade in der Nacht Samstag/Sonntag fährt weniger als in den anderen Nächten. Auch fallen Züge saisonal aus. Gerade nach Italien läuft wohl zwischen Weihnachten und Drei Könige und im August so gut wie nichts, ebenso, wenn Großkunden Werksferien haben. Auch hier ist die Möglichkeit größer, am Wochenende zuhause zu sein und in den Schulferien Urlaub zu bekommen. Aber die Möglichkeit anderer Betriebe, in den Schulferien die Produktion deutlich herunterzufahren, um den Mitarbeitern Urlaub zu ermöglichen, hat kein Bahnunternehmen.

Es wurde Urlaub für kinderlose Bahner in den Schulferien angesprochen. Was macht man denn als Kinderloser, wenn man eine mehrtägige Kultur- oder Sportveranstaltung besuchen möchte, die in den Ferien stattfindet? Ein fast unlösbares Abwägungsproblem!

Es bleiben also die Schichten selbst und die Übergänge. Hier hat sich subjektiv in den letzten Jahren einiges verschlechtert. Das Stichwort lautet "Effizienzsteigerung". Die Schichten werden länger, die Übergänge kürzer, die Auswärtsübernachtungen mehr, die Schichtvergabe kurzfristiger, die Reserven geringer, die Anzahl Schichten ohne freien Tag dazwischen werden mehr, alles bis zur absoluten Grenze des gesetzlich und tarifvertraglich Machbaren. Dazu kommen längere Anfahrwege wegen Schließung von Dienststellen oder Änderung der Orte des Personalwechsels. Als Ergebnis hat man als Partner eines Eisenbahners/einer Eisenbahnerin weniger Zeit mit dem Bahner/der Bahnerin und in der Zeit, die man hat ist er/sie auch noch erheblich müder, ausgelaugter und gereizter, als man das von früher kennt.

Ein besonderer Scherz ist die Aufteilung der Diensteinteilung in Vorplanung und kurzfristige Disposition. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass das gute alte Motto "eine Hand wäscht die andere" ausgehebelt wird. Man hilft dem Disponenten aus einer Klemme, muss eigene Wünsche aber beim Vorplaner anmelden, der sich zu nichts verpflichtet fühlt. Der Disponent wiederum kann kurzfristig nichts machen und selbst wenn, besteht die Gefahr, dass der nächste Disponent einem die Schicht wieder gibt, die der andere Disponent gerade herausgenommen hat. :002: Noch eine Verschlechterung mehr.

Eisenbahner haben zudem noch einen Nachteil: Aufgrund der besonderen Ausbildung hat man wenig Möglichkeiten, in einen anderen Berufszweig zu wechseln. Der Wechsel zu einem anderen Bahnunternehmen, gerade von der DBAG weg, ist wohl selten bis nie eine Verbesserung. Die "Privaten" sind ja so viel effizienter. :31:

Ich bin nun leider nicht in den entsprechenden Gewerkschaften und habe zwangsläufig keinen Draht zu den Betriebsräten. Aber meine Aufforderung an die Tarifpartner und die Politik ist eindeutig: Sorgt für bessere Arbeitsbedingungen, dann könnten sich Krankenstand und Nachwuchsprobleme lösen. Dummerweise hat diese Idee niemand auf dem Schirm. Das bringt wohl keine Schlagzeilen oder Wählerstimmen.

Viele Grüße

Christoph


P.S.: Einen besonderen Auswuchs kann man in Österreich "bewundern", siehe das Ösi-Bahnfuzzi-Extremistenforum: http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic=149541.0
 
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Zugbeleidiger

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Dem gibt es nix hinzu zu fügen. Das ist der Nagel auf den kopf und genau das, was ich immer wieder bei passender Gelegenheit beim AG anbringe. Wie immer bisher erfolglos. *kotz*
 

rainer

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...Hut ab vor verständnisvollen Partner/innen von Schichtarbeitern beiderlei Geschlechts !...
 

Gothawagen

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Hallo,

ich hatte etwas vergessen: Kurzfristige Dienstplanänderungen. Kurzfristig im Sinne von: Noch am Tag der Schicht.
 
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Zugbeleidiger

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Soweit simmer im FVv Gott sei Dank noch nicht. Von Zugverspätungen mal abgesehn...
 

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Gelöscht
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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Mein lieber Sven, was weißt Du eigentlich von mir?

Nichts und das ist wahrscheinlich auch gut so bei dem was du hier so absonderst.


P.S.: Ich habe durchaus Verständnis für eure Anliegen.

Ja, das merkt man fast jedem deiner Beiträge wirklich an, vermutlich kapiere ich nur dein Art von Humor nicht. Der Fehler liegt also allein bei mir.
 

Knallkopf

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Hallo,

ich hatte etwas vergessen: Kurzfristige Dienstplanänderungen. Kurzfristig im Sinne von: Noch am Tag der Schicht.

Da sind wir doch ganz flexibel , was Schichtänderungen während der Schicht betrifft oder eben auch gleich zu Dbg. .
 

kague

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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Wer einen Beruf wie Eisenbahner (man sollte aber mal bedenken, dass wir nicht die einzigen mit dem Problem sind, siehe ÖPNV, Krankenhäuser, Gaststätten ......) wählt, weiß worauf man sich einlässt. Auch einem Partner sollte klar sein, worauf er sich einlässt.


Ja, das ist ein sehr gerne genommenes Argument, auch gerade von Seiten der Chefetage bzw Planerei.

Es stimmt mit einigen Abstrichen. Als die meisten den Beruf wählten, waren wir deutlich jünger. Überlegt einmal, was Ihr früher ausgehalten habt und was jetzt. Selbst AOG oder andere Nichteisenbahner können sich die Frage stellen. Ward Ihr als junge Leute fähig, 24 Stunden "durchzumachen"? Schafft Ihr das jetzt noch, mit 40, 50, 60 oder mehr Lebensjahren?
Viele Berufsanfänger waren auch Single. Danach kamen Frau, Kinder, Haus, Hund, Schwiegermutter etc. dazu und auf einmal gab es wichtigere Sachen als den "Fahrriemen".
Ein übriges taten die Optimierungen unserer Schichten.

Also wir wußten bei der Berufwahl, was uns erwartet, aber das Lebensalter, das Berufsleben und auch das Privatleben haben sich verändert.


Und bitte, hört auf mit den Vergleichen mit anderen Berufen, denn das läßt sich nicht vergleichen.
Ich hatte schon mehrfach Leute, die behauptet haben, unsere Problemchen zu kennen, weil sie auch Schichten arbeiten oder in Schichten gearbeitet haben. Spätestens wenn man diesen Leuten einen Dienstplan unter die Nase hält, klappt selbst normalen Schichtarbeitern die Kinnlade runter. Es ist eben ein Unterschied, ob man ne Woche früh, dann ne Woche spät und zum Schluß ne Woche Nacht hat oder die Schichten wild durcheinandergewürfelt sind.
Es gibt nur wenige Berufsgruppen, die wirklich Wechselschicht arbeiten. Die meisten haben ganz normale Schichtarbeit und da gibts einen großen Unterschied.
 

Gelöschtes Mitglied

Gelöscht
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AW: Vereinbarkeit von Familie und Arbeit bei Bahnens

Wer einen Beruf wie Eisenbahner wählt, weiß worauf man sich einlässt.

Natürlich weiß man worauf man sich einlässt aber ist das ein Grund weg zu sehen wenn es immer mieser wird, ist das eine Entschuldigung für alle mit der Personalplanung befassten Kollegen jedes mal aufs neue die Sau raus zu lassen?

Faule BR reden sich mit diesem Spruch gerne heraus, gute BR versuchen an der Situation zu verbessern was geht.....leider muss man gute BR heute mit der Lupe suchen denn sie werden nicht von den Mitarbeitern ausgewählt, sondern von den jeweiligen Gewerkschaftsbonzen und deren Favoriten haben all zu oft nichts weiter im Sinn als die eigene Existenz abzusichern und wenn das erledigt ist dem AG nach dem Munde zu reden und sich hinter solchen fadenscheinigen Ausreden zu verstecken!

Listenwahl ist der größte Mist!
 

kague

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Da sind wir doch ganz flexibel , was Schichtänderungen während der Schicht betrifft oder eben auch gleich zu Dbg. .


Das ist nun wirklich das harmloseste. Ist doch egal, ob ich planmäßig nach Süden fahren soll und im Norden rauskomme oder umgedreht.
Wenn Deine neue Schicht dann deutlich länger gehen soll, hast Du durchaus ein Mitspracherecht, denn auch Deine Schicht hat ein vorgeplantes Dienstende.
 

Bat

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Mehr als +90' geht gar nicht, bei Abholwunsch Kind aus Schule nicht mal +30' ... .:045:
 

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Hallo,

Mehr als +90' geht gar nicht, bei Abholwunsch Kind aus Schule nicht mal +30' ... .:045:

echt? Ich dachte immer, solange Du im gesetzlichen und tarifvertraglichen Rahmen bleibst, ginge Alles.

Grüße

Christoph
 

Bat

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Nüscht is! Noch sind wir offiziell keine ****n!
 


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