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National Unfallflucht eines Zuges




Hm... Etwas komisch ist das schon, wenn ich halte, dann bleibe ich auch da... Unfallbeteiligte haben vor Ort zu bleiben. Steht auch irgendwo in der Ril 123! Das Verlassen ist lediglich mit Zustimmung der Behörde und des Nmg zulässig (Ausnahme ein Arzt verbringt ihn zur medizin. Versorgung ins Krankenhaus)

MfG
maschwa
 

Kommentare

Hatte der Tf Alkohol im Blut oder wird so viel Druck vom AG aufgebaut und herrscht ein Klima der Angst?
 
Wirklich seltsam. Vielleicht war er nach dem Unfall so durch den Wind, dass er nur noch den Fahrplan im Kopf hatte und keine Verspätung machen wollte.
 
Das impliziert schlechte Ausbildung. Nach einem Zusammenprall, genau wie nach einem Zusammenstoß darf man nur weiterfahren, wenn der NMG zugestimmt hat. Daran gibt es niemals zu rütteln, ansonsten könnte man ja gleich bei Hp0 fahren.
 
Mal doof gefragt , warum haben eigentlich die Fahrgäste keine Notbremse gezogen , falls es denn welche mitbekommen haben ? Und zählt das nichtbetätigen der Notbremse schon als unterlassenen Hilfeleistung ?
 
Mal doof gefragt , warum haben eigentlich die Fahrgäste keine Notbremse gezogen , falls es denn welche mitbekommen haben ?
Es ist ja wohl kaum die Aufgabe der Fahrgäste, als "Nofallmanager auf dem Rücksitz" zu agieren. Wahrscheinlich hat das "Notfallmanagement" für einen unbedarften Fahrgast auch durchaus seriös ausgesehen: In der Zeitung steht, dass erst nach einigen Minuten weitergefahren wurde, und die PKW-Fahrerin auch nur leicht verletzt wurde. "Leichte Verletzung" ist übrigens alles, was sich unterhalb der Schwelle "muss mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden" abspielt. Klassischer Fall: Eine kleine Wunde, die mit Pflaster versorgt werden kann. Solange bis die Polizei das Gegenteil ermittelt hat, gehe ich deshalb davon aus, dass der Lokführer sich durchaus die Unfallfolgen angeschaut hat, und in den paar Minuten auch mit der PKW-Fahrerin gesprochen hat. Vielleicht ist man in dem Gespräch zu dem Schluss gekommen "war alles nicht so schlimm". Etwa nicht ganz unähnlich, wie man auch kleine Unfälle im Straßenverkehr vor Ort regelt, ohne die Polizei hinzuzuziehen. Dann folgte halt das Augenblicksversagen des Lokführers, dass er sich in dem Moment nicht an die Richtlinie 123 erinnerte.
 

Hm... Etwas komisch ist das schon, wenn ich halte, dann bleibe ich auch da... Unfallbeteiligte haben vor Ort zu bleiben. Steht auch irgendwo in der Ril 123! Das Verlassen ist lediglich mit Zustimmung der Behörde und des Nmg zulässig (Ausnahme ein Arzt verbringt ihn zur medizin. Versorgung ins Krankenhaus)

MfG
maschwa
Vor allem wird doch überall gelehrt, das man da zu bleiben hat. Weiterfahrt nur mit Zustimmung des NMG und der Polizei (Wenn diese die Zustimmung des Staatsanwalts hat.) So habe ich es gelernt und ich denke jeder andere hier auch. Wird mal Interessant, was da draus wird.
 
Nun gut, der Lokführer war von Agilis. Die Frage ist, ob er in seiner Ausbildung überhaupt was von der Ril 123 und deren Inhalt gehört hat. Das können wir schlecht beurteilen.
 


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