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National Und wieder ein neuer Vorstand - Fernverkehr




Leiter von Bahn-Fernverkehrssparte steht fest
Neuer Vorstandsvorsitzender der Bahntochter DB Fernverkehr AG wird Michael Peterson. Der bisherige Marketing-Vorstand tritt seinen neuen Job im August an.
MfG
maschwa
 

Kommentare

Stellen wir doch mal an alle Vorstände nur die eine Frage: Was ist Bahnbetrieb? Ich bin mir sicher dass keiner diese beantworten kann.

Dabei ist die Antwort ganz einfach: "Züge fahren und Rangieren und zugehörige Arbeiten"

Nur im Bahnbetrieb wird Wertschöpfung beim Ortsverändern von Personen und Gütern geschaffen.
Wenn man jedoch die Prioritätenliste der Vorstände sich anschaut dann kommen diese Begriffe selten bis gar nicht vor.

Marketing, Digitalisierung, Performanzdialoge, Lean Opex usw. wird damit "Bahnbetrieb" gemacht?
 
Stellen wir doch mal an alle Vorstände nur die eine Frage: Was ist Bahnbetrieb? Ich bin mir sicher dass keiner diese beantworten kann.

Dabei ist die Antwort ganz einfach: "Züge fahren und Rangieren und zugehörige Arbeiten"

Nur im Bahnbetrieb wird Wertschöpfung beim Ortsverändern von Personen und Gütern geschaffen.
Wenn man jedoch die Prioritätenliste der Vorstände sich anschaut dann kommen diese Begriffe selten bis gar nicht vor.

Marketing, Digitalisierung, Performanzdialoge, Lean Opex usw. wird damit "Bahnbetrieb" gemacht?
Wenn ein Vorstand diese Frage nicht beantworten kann oder falsch beantwortet, ist das eine Betriebsgefahr und der Vorstand nicht mehr Tauglich. Also folgt Nachschulung oder anderer Arbeitsplatz. Oder? 🤔
 
Warum diese Frage eigentlich nur für den Vorstand? Der Vorstand braucht so was nicht unbedingt wissen... schlimmer ist dieses Nichtwissen in den Ebenen darunter bis zum direkten Vorgesetzten.... leider gewinne ich allerdings immer mehr den Eindruck, dass infolge dieses Unwissens manch einer in der direkten Produktionsebene dies nicht mal mehr weiß und nur zur Quotenerfüllung gegen den Personalmangel von noch unwissenderen durchgezogen wird! Und leider werden das in allen Bereichen und Ebenen immer mehr!

MfG maschwa
 
Man merkt mittlerweile wie man die Bahn in allen Bereichen abgewirtschaftet hat. Gestern Umleitung wegen einer Oberleitungsstörung, 40 min habe ich auf ein blödes Stück Papier (Umleitungsauftrag) gewartet, die Umleitung selbst hat nur 20 min Verspätung gekostet, machte zusammen 60 min Verspätung. Heute hätte ich eigentlich meine alljährliche Prüfungsfahrt am Simulator gehabt, wurde gestern Abend abgesagt, kein Simulatorbediener vorhanden. Personalmangel wohin man auch schaut, und das was eingestellt wird....
 
Man merkt mittlerweile wie man die Bahn in allen Bereichen abgewirtschaftet hat. Gestern Umleitung wegen einer Oberleitungsstörung, 40 min habe ich auf ein blödes Stück Papier (Umleitungsauftrag) gewartet, die Umleitung selbst hat nur 20 min Verspätung gekostet, machte zusammen 60 min Verspätung. Heute hätte ich eigentlich meine alljährliche Prüfungsfahrt am Simulator gehabt, wurde gestern Abend abgesagt, kein Simulatorbediener vorhanden. Personalmangel wohin man auch schaut, und das was eingestellt wird....
Wir, als Wähler, sind mit schuldig an dieser Misere. Wir haben vor vielen Jahren eine Bundesregierung gewählt (natürlich nicht alle haben gewählt), die dann dem Bahnchef namens Mehdorn den Auftrag (in unserem Namen) erteilte, die Bahn börsentauglich zu machen. Er hat nun wirklich alles getan, damit das auch klappt. Personal abgebaut, Strecken abgebaut, fast nur noch Premiumprodukte im Angebot. Seine Nachfolger haben dann auch noch den Bus als Konkurrenz zu den eigenen Produkten ins Haus gelassen und nochmehr Strecken und Personal abgebaut, dazu dann Investitionen in anderen Ländern und Bahnen. Heute steht die Deutsche Eisenbahnwelt vor einem Scherbenhaufen, Reparatur unmöglich. Dazu kommt unfähiges Personal vom Minister bis zum Gruppenleiter in der Dienststelle. Die Gewerkschaften (egal welche) stehen daneben und schauen tatenlos zu. Eine Arbeiterpartei (bzw. deren traurige Überreste) beschneiden dann auch noch per Gesetz die Rechte der Gewerkschaften und deren Mitglieder und wieder gucken alle zu.
Und alle wie wir hier versammelt sind, jammern uns gegenseitig die Ohren voll, wie schlecht es um unsere Eisenbahn steht. Es ist an der Zeit, aufzustehen und den "Volksvertretern" ordentlich in den Ar....sch zu treten. Aber auch hier wird es keine Einigkeit geben, weil die Gewerkschaften das (aus welchen Gründen die dann finden) nicht mittragen werden. Und so werden wir sehendes Auge miterleben, wie diese, unsere, Eisenbahn beerdigt wird.
 


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