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National Strategiepapier „Starke Schiene“ - kommt der Slogan aus der Politik?!



Gute Kita- Gesetz und ähnliches haben es vorgemacht! Die Bahn zieht nach?! Aber mal ehrlich, wie das Kind nun heißt ist doch egal. Leider kommen Programme, Konzepte, Slogans mittlerweile ja in so regelmäßigen Abständen, dass man sie max. noch als Absichtserklärungen wahrnimmt.

Ein Kommentar hierzu:


Die riskante „Germany first“-Strategie der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn will sich aus dem Ausland zurückziehen. Dafür soll der Bahnverkehr hierzulande saniert werden und als sauberes Verkehrsmittel und Vorreiter beim Klimaschutz kräftig wachsen. Die Strategie hat allerdings gleich zwei Haken.
Und wie überall ist mindestens einer dagegen und somit beginnen die Probleme! Auch das Klimazugpferd ist aus meiner Sicht fadenscheinig, denn das setzt voraus, dass irgendwann mal irgendwas funktioniert....

MfG
maschwa
 

Kommentare

Gestern wurde das Strategiepapier vorgestellt:


Also ich weiß es nicht.... lese da nur Ziele, wenig wirkliche Lösungen. Insbesondere was die Mitarbeiter angeht, scheint es mir lediglich eine Verantwortungsverlagerung und nicht um Verbesserung. Zumal Anspruch und Wirklichkeit derzeit meilenweit entfernt davon sind...

MfG maschwa
 
Bis jetzt hat sich jedenfalls noch gar nichts verbessert entgegen den ganzen Absichtserklärungen vom letzten Jahr. Die Pünktlichkeit ist seit Anfang des Monats massiv eingebrochen, Fahrzeuge und Personal gehen auf dem Zahnfleisch und wenn man dem Buschfunk glaubt steht uns im Fv bei der Fahrzeugverfügbarkeit erst noch der Supergau bevor dank einiger Dilettannten in der Planung.
 
Wieso geht das Personal auf dem Zahlfleisch?
Ich bin Straßenbahnfahrer und auch wir haben Personalmangel, dieser beeinflusst mich aber absolut null. Ich arbeite meine Tarifvertraglich festgelegte Arbeitszeit und wenn kein Ablöser da ist geht’s in den Betriebshof.

Seid ihr etwa verpflichtet Überstunden zu machen?
 
Die Monatspläne sind mittlerweile schon auf rund 41h Wochenstunden aufgebaut bei einer planm. Wochenarbeitszeit von 39h. Hatte man früher das Ziel mit etwa 37-38h zu planen, denn durch Wochenfeiertage und Verspätungen kommen eh Überstunden dazu, plant man heute wegen des Personalmangels schon mit Überzeit. Genauso hatte ich es schon mehrfach das ich eine Woche zu Hause geblieben bin (längerfristig geplanter Abbau alter Überstunden), trotzdem aber fast die volle Monatsarbeitszeit hatte weil die Woche davor und danach mit fast 60h Stunden geplant wurden.
 
Wieso geht das Personal auf dem Zahlfleisch?
Ich bin Straßenbahnfahrer und auch wir haben Personalmangel, dieser beeinflusst mich aber absolut null. Ich arbeite meine Tarifvertraglich festgelegte Arbeitszeit und wenn kein Ablöser da ist geht’s in den Betriebshof.

Seid ihr etwa verpflichtet Überstunden zu machen?
Niemand ist verpflichtet Überstunden zu machen. Aber Eisenbahn ist dann doch etwas anderes als Straßenbahn. Wenn eine Straßenbahn ausfällt, kommt 5 Minuten später die Nächste. Fällt ein Zug aus, kann es sein, dass die Reisenden eine Stunde oder länger auf den nächsten Zug warten müssen. Fällt eine Straßenbahn aus, sind davon vielleicht 30 Leute betroffen. Fällt ein ICE aus, kann das gut und gerne 500 bis 700 Leute betreffen.
 
Im Berufsverkehr habe ich in einer 80 Meter Stadtbahn auch 500 Leute. Richtig ist natürlich das 10 Minuten später die nächste kommt, die dann hoffentlich nicht ausfällt.

41h Wochenstunden geplant ist natürlich doof und sollte vom Betriebrat abgelehnt werden.
 


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