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National Staatssekretär im BMV Enak Ferlemanns neueste geistige Ergüsse



So langsam nervt mich der Mann! Ich finde es ja toll, dass sich endlich mal ein Politiker um die Bahn kümmern will! Aber nicht so, wie er es seit Wochen tut!

Der Neueste?!

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/deutsche-bahn-bahnbeauftragter-der-regierung-fordert-hoehere-bahnpreise/23914708.html?ticket=ST-4211300-oc9ac7BIQR3UT2VN6x2n-ap5

DEUTSCHE BAHN

Bahnbeauftragter der Regierung fordert höhere Bahnpreise
CDU-Politiker Enak Ferlemann will, dass die Bahn in die Modernisierung des Netzes investiert – und fordert von ihr, die Preise anzuheben.
Die Idee an sich ist ja gut. Ich war noch nie ein Verfechter von "immer billiger". Die Bahn ist eben kein Fernbus! Wer billig will soll billig bekommen. Aber ist es sinnvoll für die derzeitige Qualität und vor dem Hintergrund der Forderungen anderer Politiker "mehr Verkehr auf die Bahn und das Billiger" solche unausgegoren Ideen jedes mal öffentlich auszutragen? Der eigentliche Flexpreis ist schon teuer genug, der Preiskampf mit Fernbus und Billigflieger nicht unbedingt sinnvoll! Das war er auch noch nie, so begründen sich aber die Fahrgastzuwächse! Im Sinne diverser Ökologiebestrebungen (Dieselverbot, Steuerhöhung für Benziner) finde ich es auch eine Frechheit jahrelange Fehler der Politik durch Nichtinvestition und Gewinnabschröpfung jetzt auf die Kunden abzuwälzen. Das gleicht ja einer weiteren "Steuer"! Hier soll der Verbraucher zur Kasse gebeten werden! Wo sind eigentlich unsere "Steuerüberschüsse" der letzten Jahre geblieben? Warum macht die Bahn den diese Schulden? Steuern werden für anderes gebraucht und die Bilanzgewinne gingen zur Haushaltssanierung drauf. Deswegen kam nichts mehr zurück und deswegen und wegen diverser (auch politisch gewollter) Fehlentscheidungen (Börsenfähigkeit!) floss nichts mehr in Investitionen und diese mussten mit Schulden finanziert werden!

Ich mag jetzt schon vorhersagen, dass dies wieder eine "sinnlose" politische Diskussion gibt (Klimaziele, kostenloser Nahverkehr, mehr Verkehr auf die Schiene etc. - Ich höre Hofreiter, Kühnert, Özdemir und Co schon schreien!)! Übrigens war die Konkurrenz zum Billigflieger und Fernbus ein politischer Wille des vorherigen BMV von der CSU, um die Bahn billiger zu machen! Nur mal so als Gedankengang!

MfG
maschwa
 

Kommentare

Vergesst die Politik, da vertritt jeder nur sein Interesse.
Und jetzt Mal durchatmen...
Warum hat Ferlemann das Mal abgelassen, wer verweigert seit Jahren, eine Erhöhung der Gelder für die Infrastruktur.
Finanzministerium, was fast immer in den letzten Jahren zur Hälfte bei der SPD war.
Die SPD will den Verkauf von Arriva, die SPD will ,das DB Netz nur noch Hauptstrecken betreibt ( 15000 km )
 
Schonmal im Berlin-München Hannover-Hamm angesprochen: jetzt dreht er vollkommen in seinen Träumen frei:


Tempo 300 auf drei weiteren ICE-Strecken


Ende 2017 hat die Deutsche Bahn die Schnellstrecke zwischen Erfurt und Nürnberg als bisher letzte Hochgeschwindigkeitstrasse für ihre Fernzüge in Betreib genommen. Nun sollen neue Strecken folgen.
Mit welchen Fahrzeugen will er das denn fahren? Zu welchem Aufwand? Mit welchem Resultat? Das System wird immer inhomogener! Was soll der Unsinn? Statt vernünftig auszubauen wird hier nur der FV gefördert und der Rest vernachlässigt.... Folge: die Restgefüge brechen zusammen, weil die Takte kaputt gemacht worden. 300 km/h braucht in Deutschland niemand, ein funktionierendes Gesamtsystem wäre sinnvoller...

MfG
maschwa
 
Ich würde 300 km/h nicht generell verdammen. Auf der SFS Köln-Frankfurt hat diese Geschw. ermöglicht eine Stunde schneller in Fra-Flughafen zu sein und so den vorherigen Takt dort zu bekommen Ri. Nürnberg/Wien, bzw. in Mannheim eine Stunde früher den Takt nach Basel bzw. München zu erreichen. Das ist eigentlich genial für einen Taktverkehr. Auch auf der VDE8 macht es Sinn für die Sprinter, wo es wirklich nur um schnellste Verbindungen geht, zumal die Züge fast nur auf SFS verkehren und so andere Züge nicht stören. Ob die 300 km/h auch auf anderen Strecken Sinn machen muß man sehen, dafür muß man Fahrzeitberechnungen anstellen und schauen wie sich die Züge dann in den Taktfahrplan einfügen. Mannheim-Frankfurt ist m.W. eh für 300 geplant. Würzburg-Nürnberg braucht in jedem Fall auch eine Entlastung, ob durch NBS oder ABS muß man sehen. Über die Fahrzeuge mache ich mir da keine Gedanken, neue Projekte werden sicher nicht vor 2040 kommen, bis dahin braucht es eh neue ICE, über Würzburg-Mannheim fahren auch heute 300 km/h-Züge, genauso wie zwischen Frankfurt und Mannheim. Einzig Hannover-Berlin müsste man sich Gedanken machen ob man das wirklich will, zum einen steht da in einigen Jahren eh die Erneuerung der festen Fahrbahn an, wenn man 300 fahren will dann sollte man die Strecke gleich komplett mit fester Fahrbahn erneuern und das jetzige Stückwerk abschaffen und da bedarf es dann auch neue Fahrzeuge in absehbarer Zeit für 300.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer soll denn in der Zukunft die ganzen Züge noch nutzen und die Fahrten bezahlen können , wenn es immer weniger gutverdienende Arbeitskräfte gibt in Deutschland ? Etwa die ganzen Mindestrentner und Hartz 4 `er ?
 
Eigentlich sind doch alle total doof. Warum bauen die nicht die Strecken gleich auf 600 km/h aus? Dann wären die Geschäftsleute noch eine Stunde eher da. ;)
 


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