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International Schweizer Bahn wirbt deutsche Lokführer ab — und verärgert die Deutsche Bahn



Kommentare

Für die dortigen Verhältnisse verdient ein Lokführer aber tatsächlich nicht viel (durchschnittlich ca. 75'000 CHF/Jahr). Alleinstehend lässt es sich damit zwar gut leben, eine Familie ernährt man mit dem Lohn in der Schweiz nicht.
Also im Prinzip wie bei uns, aber das ist natürlich, weil es ein Mangelberuf ist. Bei guter Bezahlung gäbe es keinen Mangel, genug geeignete Bewerber und die Rekrutierung würde ohne Tam-Tam ablaufen. Wobei ich trotzdem glaube, dass man als Lokführer oder als Angestellter in der Schweiz bei gleicher Tätigkeit im Gesamtpaket besser gestellt ist als in der BRD.
 
Wobei ich trotzdem glaube, dass man als Lokführer oder als Angestellter in der Schweiz bei gleicher Tätigkeit im Gesamtpaket besser gestellt ist als in der BRD.
Das hängt sehr stark vom Einsatzort ab. In den Städten wie Zürich, Lausanne oder Bern, wo das Leben sehr teuer ist, wage ich, deine These anzuzweifeln. In anderen Städten wie Basel oder Genf kann man stark von der Grenznähe profitieren. Im Ländlichen Raum hingegen kann man durchaus gut von dem Gehalt leben. Ob man effektiv besser gestellt ist, muss wohl jeder für sich individuell prüfen.

Insgesamt kann man aber von den Benefits (Fahrvergünstigungen etc.) jedoch von deutlich höheren Steuerfreibeträgen profitieren, als es in Deutschland der Fall ist.
 
Das hängt sehr stark vom Einsatzort ab. In den Städten wie Zürich, Lausanne oder Bern, wo das Leben sehr teuer ist, wage ich, deine These anzuzweifeln. In anderen Städten wie Basel oder Genf kann man stark von der Grenznähe profitieren. Im Ländlichen Raum hingegen kann man durchaus gut von dem Gehalt leben. Ob man effektiv besser gestellt ist, muss wohl jeder für sich individuell prüfen.
Das ist ja in Deutschland nicht viel anders, in München wird man vom Tf-Gehalt kaum leben können, in anderen Gegenden dagegen ganz gut.
 
In den Städten wie Zürich, Lausanne oder Bern, wo das Leben sehr teuer ist, wage ich, deine These anzuzweifeln.
Meinte mit Gesamtpaket auch Rente, Gesundsheitsversorgung, Wohn- und Lebensmittelqualität. Das ist in Deutschland schlechter und was in Deutschland günstig ist, ist leider oft auch Schrott, gerade Fleisch, Wurst oder Obst/Gemüse.
Einziger "Nachteil", Tempolimit, wenn man wie der gemeine Deutsche Wert auf Rasen legt.

Das ist ja in Deutschland nicht viel anders, in München wird man vom Tf-Gehalt kaum leben können, in anderen Gegenden dagegen ganz gut.
Nicht nur in München, in jeder Großstadt der alten Länder gibt's Wohnungsnot und gesalzene Preise bei Mietneuverträgen. Und mit dem Jahresbrutto eines Tf ist man nicht die erste Wahl beim Makler oder Vermieter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinte mit Gesamtpaket auch Rente, Gesundsheitsversorgung, Wohn- und Lebensmittelqualität. Das ist in Deutschland schlechter und was in Deutschland günstig ist, ist leider oft auch Schrott, gerade Fleisch, Wurst oder Obst/Gemüse.
In der Hinsicht gebe ich dir recht. Und das ist der Grund, warum ich trotz Arbeitsplatz in Deutschland in der Schweiz wohne. Für meine monatliche Miete bekomme ich wesentlich mehr als auf der anderen Seite der Grenze, die Steuerersparnis ist enorm, die medizinische Versorgung besser und die Lebensqualität allgemein höher. Dafür bin ich bereit, auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Ich muss aber auch deutlich sagen: Das funktioniert nicht pauschal. Eine glückliche Verkettung von diversen Umständen hat mich in die Situation gebacht, den Wohnort so wählen zu können und dabei nicht weniger Geld in der Tasche zu haben, als in Deutschland. Und das funktioniert auch nur so lange, wie weder Ehe noch Kinder ins Spiel kommen.
 
Off-Topic:
Aktuell soll es bei SBB-Cargo Deutschland 500,-€ monatliche "Arbeitsmarktzulage" geben, kann das jemand bestätigen? Personal soll sich aber trotzdem nicht finden lassen....
 
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Aktuell soll es bei SBB-Cargo Deutschland 500,-€ monatliche "Arbeitsmarktzulage" geben, kann das jemand bestätigen? Personal soll sich aber trotzdem nicht finden lassen....
Bestätigen kann ich es nicht, aber ich habe es auch vernommen. SBB Cargo International (Deutschland) hat ein Personalproblem. In Mannheim fahren wohl mehr Dienstleister als eigenes Personal, wobei diese Aussage auch nur auf "hörensagen" beruht.
 
Off-Topic:
Aktuell soll es bei SBB-Cargo Deutschland 500,-€ monatliche "Arbeitsmarktzulage" geben, kann das jemand bestätigen? Personal soll sich aber trotzdem nicht finden lassen....
Diese Zulage gibt es seit letztem September. Zudem hat diese außertarifliche Auszahlung keine zeitliche Begrenzung. Und ja: es kommen Leute. Wir stellen mit unserer Schwesterfirma RT&S Personal ein. An einigen Standorten klappt das besser, bei anderen harzt es (wie der Schweizer so schön sagt), aber auch da ändern sich die Personalzahlen stetig nach oben. Über Weihnachten werden die wenigsten wechseln wollen, eine ev. vorgesehene Rückzahlung des 13.-Monatsgehaltes schreckt ab.

Aktuell sind wir bzw. bauen Standorte auf in Freiburg (Brsg), Karlsruhe, Mannheim, Offenbach (Main), Köln, Duisburg, Fulda und Hamburg. Entweder können die Leute direkt bei SBB CD anfangen (Wohnortprinzip) oder über die RT&S, dann wird die Wohnung gestellt. Die 500€ gibt es in beiden Firmen, es kann auch zwischen beiden Modellen mindestens 1x im Jahr gewechselt werden.

So, Werbung Ende :003:

Mike
 


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