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International Schweizer Bahn wirbt deutsche Lokführer ab — und verärgert die Deutsche Bahn



Vegetarier

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ex-schwellenleger

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Moin,

"Auszubildenden winkt während der Lehrjahre ein Gehalt von 3.800 Franken, was rund 3.350 Euro entspricht. Danach steigt es auf 6.000 Franken, also umgerechnet 5.800 Euro"

ist das die Bezahlung, die sich Tf in Deutschland wünschen?
 

Martin

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-
Wenn man bedenkt, wie hoch die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind, dann ist der Lohn auch nicht so hoch...

Lohnenswert ist es natürlich dann, wenn man zwar in der Schweiz arbeitet aber in Deutschland lebt...
 

Schweizkutscher

Ladyversteher
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Im Grenzbereich, also Basel-Weil am Rhein-Haltingen lohnt es sich für Deutsche sehrwohl für die SBB zu arbeiten. Jetzt kommt aber der Umstand dazu, DB Cargo hat eine Tochter in der Schweiz und wirbt ebenfalls um Lokführer. Derzeit wird munter durchgewechselt. Kommt man als "fertiger" Lokführer in die Schweiz und möchte dort arbeiten muß man sich auch auf die wesentlich schärferen gesundheitlichen Anforderungen einstellen. Dazu kommt weiterhin, die komplette Ausbildung für die Schweiz. Man ist also mindest 6 Monate wieder Azubi und wird unter Umständen auch so behandelt. Zum Gehalt nur soviel, es mag viel aussehen aber unterm Strich hat der Kollege in der Schweiz auch Abzüge und da endet das Gehalt netto bei etwa 1/3 über dem eines DBler in der tariflichen Endstufe des LfTv (Stufe 4) Dazu kommen die um etwa 10-20% höheren Lebenhaltungskosten im Grenzgebiet.
 

Vegetarier

BF Inspektor
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Lohnenswert ist es natürlich dann, wenn man zwar in der Schweiz arbeitet aber in Deutschland lebt...
Oder in der Schweiz nahe der deutschen Grente wohnt. Einkaufen dann bei Aldi oder Lidl z. B. in Jestetten
 

Treibrad

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Kommt man als "fertiger" Lokführer in die Schweiz und möchte dort arbeiten muß man sich auch auf die wesentlich schärferen gesundheitlichen Anforderungen einstellen.
Inwiefern sind die noch schärfer?
In Deutschland ist es ja durch die TfV ja ebenfalls schärfer geworden, quasi die hohen französischen/belgischen Anforderungen als Standard übernommen, aber die deutschen Hungerlöhne + Rente mit 67 bzw. bis tot umgefallen behalten.
 

Schweizkutscher

Ladyversteher
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Inwiefern sind die noch schärfer?
In Deutschland ist es ja durch die TfV ja ebenfalls schärfer geworden, quasi die hohen französischen/belgischen Anforderungen als Standard übernommen, aber die deutschen Hungerlöhne + Rente mit 67 bzw. bis tot umgefallen behalten.
Die Schweiz unterliegt nicht der Europäischen (deutschen) Führerscheinverordnung. Die haben ihre eigenen Regeln. Ich hab kein Medizincheck in CH mitgemacht, kenne es nur aus den Berichten der schweizer Kollegen.
 

derThomas

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Knallkopf

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Auch die Schweiz nimmt nur Leute bis zu einem bestimmten Alter . Wer heute jedoch noch jung , ungebunden und kinderlos ist , für denjenigen ist das eine Chance .
 

maulendesmammut

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RRIE
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Tf
Es besteht die Gefahr, bei dem genannten Gehalt gleich die $$-Zeichen in den Augen zu bekommen. Für die dortigen Verhältnisse verdient ein Lokführer aber tatsächlich nicht viel (durchschnittlich ca. 75'000 CHF/Jahr). Alleinstehend lässt es sich damit zwar gut leben, eine Familie ernährt man mit dem Lohn in der Schweiz nicht.
Viele Deutsche, die für die SBB arbeiten, wohnen deshalb in Deutschland, weil es bis vor ein paar Jahren erheblich günstigeren Wohnraum gab. Dafür werden teilweise erhebliche Wege zum Pendeln in Kauf genommen (z.B. von Singen oder Konstanz nach Zürich). Mittlerweile ist das Grenzgebiet so teuer geworden, dass sich auch das nicht mehr lohnt.

Ich wohne selbst in der Schweiz und arbeite für einen deutschen Arbeitgeber. Das lohnt sich für mich auch nur, weil ich mit viel Glück an eine extrem preiswerte Wohnung gekommen bin und bis zum Stellenantritt bereits in der Schweiz gelebt und gearbeitet habe.
 


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