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International Schwedische Ideen zu neuen Nachtzügen



Infrastrukturminister wünscht sich europaweite direkte Beschaffung von Fern- und Nachtzügen

Die schwedische Verkehrsbehörde Trafikverket will - wie berichtet - eine direkte Beschaffung des Nachtzugverkehrs zwischen Schweden und Hamburg bzw. Brüssel durchführen. Die Frage ist aber, welches Unternehmen Nachtzüge ohne finanziellen Ausgleich durch Deutschland betreiben will.

"Leider lässt Deutschland die Beschaffung von Fernzugverkehr nicht zu", bestätigte Infrastrukturminister Tomas Eneroth gegenüber dem schwedischen Magazin Järnvägar.nu. "Ich habe mit meinem Kollegen in Deutschland gesprochen und wir haben auf Ministerebene in der EU darüber gesprochen, aber Schweden kann nicht warten, bis Deutschland und andere Länder ihre Vorschriften ändern.
"Wir brauchen eine EU-Richtlinie über die grenzüberschreitende Beschaffung, wir müssen die heute bestehenden Hindernisse beseitigen. Ich hoffe, dass wir dies im Jahr 2021 lösen können, das natürlich von der EU zum Jahr der Eisenbahn erklärt wurde."
Im Sommer beauftragte die Regierung die schwedische Verkehrsbehörde, den Nachtzugverkehr Malmö - Brüssel und Stockholm - Hamburg ab dem 1. August 2022 zu beschaffen. Das oder die Unternehmen, die die Züge betreiben werden, werden nur für die Fahrt zur und von der Grenze zwischen Dänemark und Deutschland entschädigt und müssen die übrigen Strecken auf eigenes finanzielles Risiko betreiben. .....

Lok Report


Was´n das für´n Witzbold?

- eigenständige FV-Verkehre sind europaweit möglich, aber eben eigenfinanziert
- welche Vorschriften will der geändert haben? Die Regelwerke für internationale Verkehre sind bekannt und er wird damit leben müssen!
- ein (!!) Jahr Vorlaufzeit? Woher sollen da Loks / Wagen / Personal in ausreichendem Umfang kommen?
- max. 4 Jahre Vertragslaufzeit (mit ggf. 2 Jahre Verlängerung) Dafür kauft KEIN EVU neue Fahrzeuge und der Gebrauchtmarkt ist ausgeschöpft!
 
- welche Vorschriften will der geändert haben?

Die Vorschrift, laut der Fernverkehr in Deutschland eigenwirtschaftlich zu fahren ist und nicht vom Staat ausgeschrieben und bezuschusst werden darf. Es kann durchaus sein, dass in der Zukunft Bewegung in dieses Thema reinkommt. Man will ja einen Deutschlandtakt einführen. Da ist es eigentlich nicht so günstig, wenn jeder eigenwirtschaftlich fahren kann wie er will. Die Leistungen auszuschreiben wäre eine Möglichkeit, um die Fernverkehrsanbieter auf Linie zu bringen.
 


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