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National Pünktlichkeit Mai/ Juni 2019




FV Mai: 79,8%; Juni: 69,8%
Regio Mai: 95,3%; Juni: 93,2%
Gesamt Mai: 94,9%; Juni: 92,6%

Die Erklärung für Juni (natürlich wieder Wetter):

Erläuterung Pünktlichkeitswerte Juni 2019
Heftige Unwetter und ein Hitzerekord führten im Juni zu einem empfindlichen Rückgang der Pünktlichkeitswerte. Im heißesten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen waren im Fernverkehr lediglich 69,8 Prozent aller Züge pünktlich, bei DB Regio 93,2 Prozent. Die Gesamtpünktlichkeit im gesamten DB-Personenverkehr lag bei 92,6 Prozent. Eine Unwetterserie verursachte zu Beginn des Monats zahlreiche Störungen bei der Infrastruktur. Vom 1. bis 10. Juni zogen in kurzer Folge die Tiefs Frank, Gebhard, Heiko, Jörn und Klaus mit starken Gewittern, heftigen Regenfällen und teilweise Hagel durchs Land. Wie der Straßen- und Luftverkehr war auch die Bahn durch Unterspülungen, Blitzeinschläge und umgefallene Bäume massiv betroffen. Verspätungen durch zahlreiche Streckensperrungen oder Zugausfälle waren die Folge.
In der zweiten Junihälfte bescherten die Hochs Ulla, Vera und Winnie extreme Temperaturen. Obwohl sich die Vorbereitungsmaßnahmen auf hochsommerliche Temperaturen beispielsweise im stabilen Betrieb der Klimaanlagen bewährten, mussten viele Baumaßnahmen wegen der Hitze umgeplant werden und belasteten somit die Streckenverfügbarkeit. Über 50 Böschungsbrände, darunter zwei größere am 27. und 29. Juni bei Langenselbold (Hessen) und Siegelsdorf (Franken) an vielbefahrenen Fernverkehrsstrecken, trugen außerdem zum Pünktlichkeitseinbruch im Juni bei.
Dazu kamen die aufgrund von Herstellungsmängeln weiterhin nicht verfügbaren ICE 4: Die neuen Züge sollten mit dem Fahrplanwechsel am 9. Juni auf zusätzlichen Strecken fahren. Es gelang zwar, die ICE 4 durch Züge anderer Baureihen zu ersetzen, allerdings zulasten der Flottenverfügbarkeit und letztlich auch der Pünktlichkeit. Die DB setzt auch weiterhin alles daran, unbeeinflussbare externe Verspätungsursachen - wie im Juni - durch die noch intensivere Umsetzung der internen Maßnahmen zur Pünktlichkeitssteigerung im zweiten Halbjahr 2019 möglichst zu kompensieren. Der Jahresdurchschnitt der Fernverkehrspünktlichkeit von Januar bis Juni 2019 liegt mit 77,2 Prozent weiterhin über der anvisierten Zielmarke von 76,5 Prozent für das Gesamtjahr 2019.

MfG
maschwa
 

Kommentare

Was soll sich denn Verbessern. Eine menge Leute sind zu Netz und zum EBA gegangen.
Ein Bekannter hatte nun endgültig die Nase voll. Da weißt er auf die Probleme hin und nach über vier Jahren kommt eine smarte 28 Jährige mit einem Tablet in der Hand. Und meint es muss alles digitaler und smarter werden ,in den Werken...
Dazu der Neuschrott ,der Kapazitäten der Werke bindet.
Man fasst es nicht, da gibt es Personal bei der DB ,die bereit sind den Konzern mit Ihren Erfahrungen, trotz der ganzen "Arschtritte" des AG, helfen wollen und die oberen Etagen verzichten darauf.
 
Habe gerade erst wieder erfahren müssen, wie wichtig die Statistik ist! Vor zwei Monaten für Ende August eine durchgehende Verbindung Ruhrgebiet- Nordsee gebucht mit Zugbindung am Automaten. Gestern stellte man aufeinmal fest, dass sie gar nicht mehr existent ist. Wegen Bauarbeiten verkehren die ohnehin nur saisonal verkehrenden Züge nur noch bis Hamburg. Anschließend wird angeboten, in 8 Minuten Umstieg nach Elmshorn, dort Umstieg nach Niebüll und in 6 Minuten weiter um noch die selbe Fähre zu bekommen.... 4x Umstieg mit Kindern und Gepäck und nur Mindestübergangszeiten... fast illusorisch und das am Wochenende wo der Regionalverkehr ohnehin voll ist! Ich habe die Buchungsvorläufe von 6 Monaten schon immer kritisiert, wenn die Baustellenplanung erst 90 Tage vorher fertig sein muss! Gleisumbau ist nun nicht wirklich ungeplant... warum bietet man solche Verbindungen überhaupt an? Wenn man noch analog plant, dann erfährt man bis zum Reisetag nichts von der Änderung. Die Züge sind meist kurz nach Reservierungsbeginn ausreserviert mit Familien und älteren Urlaubern. Umbuchen ist unmöglich! Bei vorgeplantem Urlaub und Übernachtung ist Verschieben auch keine Alternative! Stornierungskosten lassen einen Ausfall des Urlaubs auch schwer zu... Tolle Leistung für die Pünktlichkeit, aber nicht für die Reisenden! Die geplante Reise wurde umgeplant und man muss eine zusätzliche Übernachtung einplanen.... dass die Rückfahrt auch nicht mehr durchgehend funktioniert erklärt sich von allein...

Die Unzufriedenheit der Reisenden wird trotz schöner Statistik nicht weniger. Das Unternehmen betrachtet sich als Säule des Umweltschutzes, zwingt aber praktisch zu Auto und Flugzeug durch solche Aktionen! Warum macht man die Arbeiten nicht nach dem Ende der Saison ab Ende Oktober, wo eh weniger Züge verkehren? Für meine Begriffe ist das alles eine Frechheit (rechtliche Betrachtung mal außen vor gelassen), dürfte das doch überhaupt nicht buchbar sein. Zuverlässig ist anders... und somit die Ansprüche völlig überzogen was Ziele in Bezug auf Einnahmen, Kundenzufriedenheit, Umweltschutz angeht! Aber ein Ziel erreicht man vielleicht: Pünktlichkeit....

MfG maschwa
 
Das Problem ist die Diskrepanz zwischen der Vorverkaufsfrist (6 Monate) während Netz erst 8 Wochen vorher seine Fplo fertig haben muß. Da muß eine Lösung zwischen den EVU und Netz gefunden werden. Meiner Meinung nach die Vorverkaufsfrist auf 3 Monate runtersetzen und DB Netz muß bis dahin die Fplo geliefert haben (1-2 Wochen eher, die EVU müssen sie ja noch einarbeiten und veröffentlichen), wenn Netz das nicht kann müssen die Bauarbeiten abgesagt werden.
Es ist doch ein Witz das man uns die Dienstpläne nur noch für 4 Wochen im voraus geben kann mit der Begründung Bauarbeiten (selbst danach werden noch zig Fplo eingebaut), man aber gleichzeitig dem Reisenden Verbindungen verkauft die nie existieren werden.
 


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