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National Neues aus dem Bahntower zum Personal



Ein ziemlich kritischer Artikel zur neuen Einstellunskampagne:


Krisenmodus als Berufsalltag
Kommt die Personaloffensive der Bahn zu spät?

Heute 21:01 UhrThomas Wüpper
Schon jetzt ist die Personalnot bei der Deutschen Bahn AG groß. Und in den kommenden zehn Jahren geht die Hälfte der Belegschaft in Rente.
Viel Wahres, aber warum erst jetzt?

MfG
maschwa
 

Kommentare

Viel Wahres, aber warum erst jetzt?

MfG
maschwa
....möglicherweise kam der IC Kurier zu spät? :024:

Bei den heutigen Reisezeiten aber auch kein Wunder...Beispiel:

Lübeck Hbf <--> Büchen beträgt die Fahrtzeit etwa 81 Minuten laut Fahrplan nur 76 Minuten...1853 bei Streckeneröffnung 73 Minuten...moment, da fuhren Personenzüge noch mit Dampfloks?
 
Zuletzt bearbeitet:
....möglicherweise kam der IC Kurier zu spät? :024:

Bei den heutigen Reisezeiten aber auch kein Wunder...Beispiel:

Lübeck Hbf <--> Büchen beträgt die Fahrtzeit etwa 81 Minuten laut Fahrplan nur 76 Minuten...1853 bei Streckeneröffnung 73 Minuten...moment, da fuhren Personenzüge noch mit Dampfloks?
Nur gab es zu der Zeit mehr Bahnhöfe und weniger Züge.
Heute ist es genau andersrum.
Prinzip Modellbahn,
zu wenig Platz
aber je Menge Züge haben wollen....
 
Nur gab es zu der Zeit mehr Bahnhöfe und weniger Züge.
Heute ist es genau andersrum.
Prinzip Modellbahn,
zu wenig Platz
aber je Menge Züge haben wollen....
Das Problem liegt aber auch bei Bahnhöfen mit ausreichend Stellfläche, wenn seitens des DB AG Konzerns Richtlinien vergeben werden, daß vorhandene Gleise zwanghaft entwidmet werden müssen um so Einsparungen vornehmen zu müssen. Eine nicht mehr benötigte Weiche bringt Einsparungen von 13.000 € ein.
 
Das musst du betriebswirtschaftlich sehen: 10 Weichen verursachen Wartungskosten von 130.000,- pro Jahr. ...

So ein Hansel hat mir mal gesagt: "Wenn der Abstand zwischen Schienenoberkante und Fahrzeugrahmen zu gering ist, warum legen wir die Schienenoberkante nicht einfach etwas tiefer?"
 
Genau, da liegt das Problem...die Wartungskosten selten genutzter Anlagen.

Das mag ja noch nachvollziehbar sein aber wenn es darum geht beheizte Weichen wegen eventuell mal eingetretener milden Winter abzubauen also mögliche, selten genutzte Gleiswechsel stillzulegen, das ist "Sparen an verkehrten Ende."
Die SBB und einigie Stadt- und Trambahnen machen es ja vor...viele Gleiswechsel, am Besten hinter jedem Blockabschnitt.
So können liegengebliebene Züge ohne großen Aufwand umfahren werden und blockieren so nicht irgendwelche andere Züge, weil es keine Ausweichmöglichkeiten mehr gibt.
Bf Büchen z.B. Bahnstrecke nach Lüneburg. Dort wurde der Inselbahnsteig totgelegt, wo man hätte Zugbegegnungen machen können.
Stattdessen gibt es dort nur noch den Hausbahnsteig. Die Zugkreuzung findet außerhalb auf freier Strecke statt zwischen zwei Bahnhöfen.
Würde man sich die Zugkreuzung wieder in die Bahnhöfe zurückholen, könnte man die Wartezeit zur Abfertigung der Reisenden sinnvoller nutzen.
Was aber der neueste Trend soll, bestehende Gleisunterführungen zuzuschütten und stattdessen Gleisbrücken mit Treppen und Fahrstühlen einzurichten, was bedeutend mehr kostet als in einem bestehenden Unterführungstunnel Fahrstühle einzubauen, muß man nicht nachvollziehen können.
Auch wenn man das alte Stationsgebäude verkauft, kann man ja zur Auflage machen den Gleiszugang erhalten zu müssen, wo sollte da das Problem liegen?
 
Ja nee, die rechnen anders:

10 Weichen verursachen 130.000,- Wartungskosten pro Jahr. Also rechnerisch jede Weiche 13.000,-. Dass häufig beanspruchte Weichen höhere Kosten verursachen als wenig genutzte wird ignoriert. Zwei "unwichtige" Weichen werden stillgelegt, anschließend wundert man sich dass die erwarteten 26.000,- Ersparung nicht eintreten. Das wiederum muss wieder weitere "Maßnahmen" nach sich ziehen, damit die Erwartung rechnerisch wieder stimmig sind.
 
Viel Wahres, aber warum erst jetzt?
Tja...., weil man wohl erst jetzt begreift was man mindestens 20 Jahre verpennt / ignoriert hat!

- Klimawandel...? Nicht erst seit gestern Thema, aber dank Auto- / LKW- und Industrielobby immer schön unter den Tisch gekehrt...
- ....währenddesseen... z.B. SPNV und SPFV einem desaströsen und sinnbefreiten Kostendruck ausgesetzt...

- Klimawandel heute: Torschlußpanik an allen Ecken! Grünes Gewissen wird von Jedem gefordert....
- .... SPNV und SPFV (vom Güterverkehr reden wir garnicht erst) sind (dank s.o.) kaum bis garnicht in der Lage, die neue Lage zu beherrschen.
 


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