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National Neue Struktur DB NETZ aus Sicht des Konzerns und der Presse



Es wird echt Zeit diesen Saftladen DB Netz ein für allemal zu zerschlagen, aus dem DB Verbund heraus zu lösen und gegenüber jedem EVU Regresspflichtig zu machen. Gebuchte Trasse ist gebuchte Trasse und wenn Züge durch Netz verspätet werden sollen sie zahlen. Das wäre der einzige sinnvolle Umbau.

Das Folgende kennt wohl jeder von uns aus der Güterei, mein Beispiel ist sogar ziemlich aktuell weil von vergangener Woche.

"Kollege, du gehst in Markt Einerhsheim für zwei Schnelle auf die Seite".

Aus den zwei Schnellen wurden dann in stetigem Wechsel 4 Weißwürste, 2 rote Fensterkarren, 3 Private Güterzüge. Aus -12 wundersamerweise +58. Ach ja, nach dem dritten Anruf meinerseits ging dann weder auf der 1 noch der 2 jemand ans Telefon. Und wie es anders nicht sein kann, nachdem es dann endlich mal weiter ging, trotz direkter Vormeldung an den FDL "kein LPW" im Unterfänkischen Schwarzen Loch erst mal sinnlos einige Minuten vor der Einfahrt rumgestanden (nein von links kam nichts, es fuhr nichts anderweitig rein oder raus), dann mit 60 durch Gbf, raus nach NWZ um dann zu sehen wie noch mit Gewalt der nächte Blümchenpflücker davor gequetscht werden musste hinter dem es dann bis NAH her ging. Um dort natürlich vor dem Takt des nächsten Nahverkehrsschrabbels nach FD/ FWI zu geraten. Ratet mal wer zuerst fuhr.

FMB dann endlich mit +83 an, Feierabend wie so oft wieder mal im Eimer. Die Folgeschicht ebenfalls. Ein dreifach donnerndes Hurra und Vivat auf DB Netz AG!

Grob geschätzt 90% unserer Verspätungen werden meinem Eindruck nach mutwillig, absichtlich und mit Vorsatz durch Netz verursacht. Und wenn du dich beschwerst warum alles anderen wichtiger ist bekommst du nur dumme Sprüche zu hören und stehst noch länger.
 
Hallo
@Asgard - ich stimmt Dir zu das auch DB Netz von den EVU in Regreß genommen werden sollte. Kapazitätseinschränkungen oder gar Diskriminierung der EVU, obwohl dies oft schwer zu beweisen ist. Wurde übrigens bei uns im Rbf mal überprüft und NEIN wir im Fdl im Rbf diskriminieren kein EVU !!
Aber auch umgekehrt. Wenn ein EVU es nicht auf die Reihe bekommt seinen Zug komplett fertig (Zugbildung und Personal) an das Netz zu " "übergeben" und das zur geplanten Abfahrtszeit dann hat das EVU eben "Pech" gehabt !! Gerade im Güterverkehr ist das ein riesen Problem.

Ach und weil ich gerade das Gefühl habe das Deine Kritik auch indirekt an uns Fdl geht...............ja es liegt auch an uns aber viel öfter an der "Regelwut" in den BZ. Dein Beispiel mit Markt Einersheim ist ein sehr schönes Beispiel.........Da gibt es neben dem Zugdispo 5 der BZ Mü noch einen "Extra Kreisel" mit verschiedenen EVU (Fernverkehr, Regio, Cargo.......Privat ?) und dem Netz als EIU. Die Priorität liegt hier ganz klar bei den weißen Zügen !!!
Ich kann das Problem aber gerne mal an unseren "Experten" (der PD Nürnberg) dieser Runde weitergeben oder willst ihn selbst mal anschreiben ?
MfG Daniel
 
Hat in letzter Zeit wieder anscheinend zugenommen mit der Panik, dass selbst verspäteter Fv mal am Horizont Vr 0 sehen könnte. "Die" BZ ist da wieder sehr hippelig. Wahrscheinlich machen die Bürobonzen denen wieder gut Druck, dass die Pünktlichkeitsstatistik um paar Prozentpünktchen gehoben wird, damit Kaviar, Schampus und die Edelnutten wieder als Boni drin sind.
 
Hat in letzter Zeit wieder anscheinend zugenommen mit der Panik, dass selbst verspäteter Fv mal am Horizont Vr 0 sehen könnte. "Die" BZ ist da wieder sehr hippelig. Wahrscheinlich machen die Bürobonzen denen wieder gut Druck, dass die Pünktlichkeitsstatistik um paar Prozentpünktchen gehoben wird, damit Kaviar, Schampus und die Edelnutten wieder als Boni drin sind.

Man denke nur an die politische Situation. Wann war in letzter Zeit mal die Rede vom SGV oder ÖPNV? Dank Scheuer und Pofalla gibt es nur FV in der öffentlichen politischen Meinung. Das sieht man am Deutschlandtaktunfug! FV im 30 Minutentakt... wo bleibt der SPNV? Verdrängungsbeispoel gefällig? https://zvis.vrr.de/bi/getfile.asp?id=37073&type=do

Weiterhin werden Baufahrpläne für den FV derart knapp geplant, dass es zum einen Druck auf die Disponenten gibt für die Pünktlichkeit und zum anderen Trassenverdrängungen anderer Verkehre überhand nehmen.

Ein weiteres Beispiel sind die politisch gewollten Korridore deren einziges Ziel die Erhöhung der Pünktlichkeit im FV ist. Das ist von Pofalla und Scheuer so gewollt.

Der Rest leidet unter dem ganzen Unsinn.... aber das liegt selten in den Händen der Disponenten sondern in der Kennzahlengeilheit der Führungskräfte. Und die werden immer mehr...

MfG maschwa
 
@DaSi - das mag durchaus sein, dass ein EVU seine Züge nicht rechtzeitig fertig bekommt. Dann ist die gebuchte Trasse "verschossen" und muss fahren wann Platz ist. Verstehe ich vollkommen, bin ich der letzte der sich darüber ärgert. Nennt sich dann halt "Pech gehabt".

Nur häufen sich die durch DB Netz absichtlich verspäteten Züge bei uns. Hatte ich heute wieder. Nur ein bisschen Nahverkehr rund um den Kirchturm, also für uns Bischofsheimer einmal nach Mannheim und zurück. Nach Mannheim über das Ried lief es einigermaßen, nur außerplanmäßig für eine Weißwurst in Biblis auf den Rand, das Ding vorbei und hinterher. Letztlich +10. Egal.

Dafür ging die Rückleistung über die Bergstraße wie schon so oft gnadenlos in die Binsen. Eine Stunde vor Abfahrt Lok fahrbereit gemeldet, Bremshelfer bestellt, ausgerückt, bei gefahren, gekuppelt, mit Bremshelfer gebremst, Sicherungshemmschuhe raus, 15 Minuten vor Abfahrt Fahrbereitmeldung über GSM-R. Alles vorschriftsmäßig so wie es sein soll. Bis auf das noch nach Erreichen der planmäßigen Abfahrtzeit dauerhaft Hp0 zeigende Signal vor mir. Nichts tat sich. Fünf Minuten nach meiner Planabfahrt ging im Nebengleis Rangierarbeiten los. Nachfrage beim zuständigen FDL die übliche pampige Antwort "es fahren noch andere als ihr". Bitte was? Ich hätte pünktlich fahren können wenn Netz gewollt hätte. Dummerweise bestätigte er mir ja die elektronische Fahrbereitmeldung erhalten zu haben.

Also weiter dumm rum stehen, nochmal nachfragen, einen ähnlichen dämlichen Spruch von der Zü anhören müsen und dann tatsächlich mit +43 aus RMR raus gedurft. Um natürlich erst mal in der Anfahrt auf Mannheim- Friedrichsfeld die S- Bahn nach Bensheim neben mir vorbei fahren zu sehen. Hinter der ich dann bis zu deren Endbahnhof mit 60 km/h hertrödeln durfte. Yes Baby. Und schon wieder mal der Feierabend dank Netz im A****h. Denn zur bereits vorhandenen Verspätung gesellten sich nochmal 12 Minuten wegen der Hinterhertrödelei hinzu.

Danke auch für das Angebot direkte Kommunikation herzustellen, doch ganz ehrlich- in mehr als 30 Jahren auf der Lok muss ich mich nicht mehr mit irgendwem unterhalten. Ändert eh nichts. Die dann kommenden Sprüche kenne ich zur Genüge, die Ausreden und Ausflüchte noch viel mehr. Netz kann es einfach nicht mehr. Die guten Leute in Zü, BZ und selbst die auf den Stellwerken mit denen man arbeiten konnte, auch unsere Sichtweise kennen und verstehen, sind weg.

Heute nur noch Schema F, feuchtes Höschen wenn irgendwo ein Weißer in weiter Ferne abgemeldet wird, schlecht ausgebildeter Nachwuchs, zudem noch Beratungsresistent. Für einen Nahverkehr auf die Seite zu gehen um dann im Blockabstand hinterher zu trödeln ist keine Seltenheit sondern Regel, sagst du dann was kommt "Der ist aber schneller als du." Was soll man dazu noch sagen? Dem Jungfuchs erzählen dass der Nahverkehr zwar 140 fährt, wir nur 100, die Fensterbimmel aber überall stehen bleibt während wir mit einer Geschwindigkeit durch fahren? S-Bahn Durchschnitt 50-60, Nahverkehr 50- 60, RE 80, wir 100 km/h. Die sind UNS im Weg, nicht wir den Fensterkarren. Bekommst du in die Köpfe einfach nicht rein.
Genausowenig diese Unsitte Gz absichtlich auszubremsen. Da gibt es noch besetzte Bahnhöfe da stehst du mit einem Gz egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit in neun von zehn Fahrten an der Einfahrt. Kaum drehen sich die Räder nicht mehr wechseln die zwei roten Lämpchen am Signal auf drei Grüne. Immer und immer wieder. Was soll das? Muss echt Spaß machen.

Wie gesagt, ich wäre sehr für den einzig vernünftigen und zielführenden Wurf. Das Netz muss komplett aus dem DB Verbund heraus gelöst und in eine eigene Gesellschaft umgewandelt werden die als Dienstleister für alle EVU auftritt. Mit voller Regresspflicht für durch sie verspätete Züge. Dann hört diese verdammte Diskriminierung von Gz vielleicht endlich mal auf wenn jede Minuten empfindlich ins Geld geht.

Und möglicherweise auch die Unsitte LPW für Private EVU in wichtigen Bahnhöfen an Personenbahnsteigen zu verkaufen, die dann die Durchfahrten für andere Züge versperren und diese dadurch teilweise erheblich verspäten. Ab mit ihnen in die Güterbahnhöfe wo sie hin gehören.
 
Heute nur noch Schema F, feuchtes Höschen wenn irgendwo ein Weißer in weiter Ferne abgemeldet wird, schlecht ausgebildeter Nachwuchs, zudem noch Beratungsresistent.
Was meinst du, wie oft ich hinter dem NV hergefahren bin. Was mich dabei immer am meisten ärgert, die meisten Strecken haben Gleiswechselbetrieb. Da musst du aber nicht glauben, die würden mal auf die Idee kommen, das zweite Gleis auch zu nutzen. Nein, da wird schön hintereinander gefahren, :033: so wie sich das gehört. Erst der langsame Zug, der an jeder Station anhält und dann der Schnelle, der überall durchfährt. :0102:

Wie gesagt, ich wäre sehr für den einzig vernünftigen und zielführenden Wurf. Das Netz muss komplett aus dem DB Verbund heraus gelöst und in eine eigene Gesellschaft umgewandelt werden die als Dienstleister für alle EVU auftritt. Mit voller Regresspflicht für durch sie verspätete Züge. Dann hört diese verdammte Diskriminierung von Gz vielleicht endlich mal auf wenn jede Minuten empfindlich ins Geld geht.
Ob das was ändert, wage ich zu bezweifeln. Schließlich sitzen dann immer noch die gleichen MA auf dem Stellwerk und der ZÜ. Mag sein, dass die dann mehr Druck bekommen. Aber sollte es nicht heute schon selbstverständlich sein, dass man Züge nicht unnötig ausbremst? Da ist der FV nicht besser dran, das kannst du mir glauben. Ich habe schon mehr als einmal vor einem roten Signal gestanden. Wenn man dann fragt heißt es nur, "Geht jetzt weiter". Wenn ich dann noch mal frage, was war und dann wieder die selbe Antwort bekomme, kann ich mir schon denken, dass es weder technische noch betriebliche Gründe gab.
 
Mein Liebling ist ein Bahnhof unmittelbar vor einem grossen Knotenbahnhof und Taktknoten. Meine S-Bahn fährt zur selben Minute ab, wie ein entgegenkommender ICE planmässig ankommt. Da ich das durchgehende Hauptgleis der Gegenrichtung kreuzen muss, warte ich in der Regel die Einfahrt des ICE ab, bevor ich zum besagten Knotenbahnhof abfahre. Leider gilt das auch, wenn der ICE mal vier Minuten verspätung hat: Ich darf brav warten, bis der ICE eingefahren ist. Nicht, dass er noch irgendwo zwei Sekunden halten muss, schliesslich hat er auf der weiteren Strecke nur rund 10 Minuten Fahrzeitreserve. Ich hingegen habe gar keine Reserve und meine Kundschaft verpasst am Knotenbahnhof regelmässig die Anschlusszüge.
 
Ich finde es immer wieder toll, wenn man den Fehler grundsätzlich bei anderen sucht und auch finden wird! Das ganze System ist im Arxxx und somit war die Bahnreform erfolgreich! Eigentlich hat doch jede Sparte ihre oft von Management und der Politik verursachten Probleme. Und es gibt keine Lösungen nur noch mehr Probleme! Jetzt propagiert man wieder die große "Bahnerfamilie" und die letzten Antworten zeigen mir: das wird nix! Egal wie viel Geld deswegen noch verbrannt wird, die Bahnreform hat gefruchtet und man haut sich auf der untersten Ebene ohne den Willen die Probleme des anderen zu sehen oder zu verstehen. Glückwunsch, ihr macht, was Managers Wille und politischer Wunsch!

MfG maschwa
 


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