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International Mehrere Tote bei Zugunglück in Dänemark (1 Besucher)

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Merlin

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#1

minatho

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#3
Laut Aussagen von Dänischen Ermittlern war der Zugverkehr offiziell noch nicht eingestellt.
20m/sek (120Km/h also Windstärke 12) sind der Grenzwert.
Das ist deutlich Zuviel.
In Deutschland wird ab Windstärke 9 der Betrieb verlangsamt und bei Windstärke 11 teilweise eingestellt.
Verwunderlich ist dabei die Tatsache, dass die dänischen Behörden in der Regel wesentlich vorsichtiger agieren.
 

Tom_B

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#4
Es war riskant bei dem Sturm mit den Sattelaufliegern da über die Brücke zu fahren, vorallem da es ja alles Planensattelauflieger waren.
 

minatho

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#5
Ganz meine Meinung!
Windstärke 9, 10, 11 ….. was macht das schon ??
Denk'ste !!
Pro Windstärke erhöht sich die Dynamik der Luftströmung, je nach Temperatur, bis zum Faktor 1,23.

Beispiel:
WS 9 auf 10 > Steigerung 10% in der Geschwindigkeit aber 23% in der Dynamik bei gleicher Temperatur.
 

Martin

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#6
Laut Aussagen von Dänischen Ermittlern war der Zugverkehr offiziell noch nicht eingestellt.
20m/sek (120Km/h also Windstärke 12) sind der Grenzwert.
20 m/s sind 72 km/h und damit 8 bft; im deutschen Sprachgebrauch ist das noch nicht einmal ein Sturm sondern nur "stürmischer Wind"
12 bft sind > 32,7 m/s bzw. 118 km/h, da fährt sicher auch in Dänemark nichts mehr über die Brücke...
 

minatho

BF Frischling
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#7
20 m/s sind 72 km/h und damit 8 bft; im deutschen Sprachgebrauch ist das noch nicht einmal ein Sturm sondern nur "stürmischer Wind"
12 bft sind > 32,7 m/s bzw. 118 km/h, da fährt sicher auch in Dänemark nichts mehr über die Brücke...
Stimmt. Ich habe mich da verritten.
70km/h Windgeschwindigkeit bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ergeben demnach einen Winddruck, der einer Windgeschwindigkeit von ca. 90 km/h entspricht.
Nichts desto trotz: ein Blick auf die Leichtbau-Auflieger macht deutlich, wie wenig diese Dinger aushalten. Auf den Autobahnen ist oft zu sehen, wie sich diese Auflieger biegen und winden.
Ich will mich hier nicht zu weit aus dem Fenster hängen, aber angesichts solcher Bilder ergibt sich mir die Formel: Kommerz vor Sicherheit.
 

Bahnstern

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#8
Moin.

Die Auflieger sind schon recht stabil und eine gewisse Biegsamkeit des Unterboden auch gewollt. Sollte dem nicht so sein, kippen die Dinger noch viel schneller.Es gibt kein generelles Fahrverbot bei Windstärken. Es wird aber regional so gehandhabt, dass die örtliche Verkehrsbehörde ein Fahrverbot erlassen darf. ( Macht aber nur selten jemand ). Grundsätzlich befinden sich an Brücken Messgeräte zur Messung der Windstärke. Aber auch das ist regional unterschiedlich. Wir sehen es dann, wenn wieder mal auf diversen Brücken oder Feldern LKWs oder Wohndosen sich in Nichts auflösen. Da kamen wohl ein paar unglückliche Umstände zusammen.
 

VT605

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#9
Von der Fehmarnsundbrücke hört man ja öfter im Radio das sie für Lkw gesperrt ist wegen Sturm.
 

zp9

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#10
Dänemark verbietet Transport von Lkw-Aufliegern per Bahn

Nach dem schweren Zugunglück mit einem Laster auf der Storebæltbrücke hat Dänemark reagiert. Lkw-Trailer dürfen in dem Land nicht mehr huckepack per Bahn transportiert werden.

Nach diesem schweren Unglück mit acht Toten hat die dänische Verkehrsbehörde den Transport der Anhänger mit Taschenwagen nun verboten. Nach ersten Erkenntnissen hatte der mit Bierkisten gefüllte Auflieger das Unglück mit dem mit 131 Passagieren und drei Besatzungsmitgliedern besetzten Schnellzug ausgelöst.

Das Verbot gilt laut Mitteilung bis auf Weiteres und mit sofortiger Wirkung für das gesamte dänische Eisenbahnnetz. Nach einem Test, so die Behörde, bestehe ein Risiko, dass die Auflieger nicht ausreichend gesichert werden können.

mehr siehe hier:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/un...rt-von-lkw-aufliegern-per-bahn-a-1247004.html

http://www.trafikstyrelsen.dk/DA/Pr...-vilkaar-for-godstog-pa-Storebaeltsbroen.aspx
 
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