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National Münchener Nordring - Unfall einer Überführungsfahrt



Kleine Ursache, große Wirkung:



Luftschlauch geplatzt, Zwangsbremsung.... aber die Kupplung muss auch nicht die stabilste sein...

MfG maschwa
 

Kommentare

Ist sie auch nicht, deswegen sollte man sich an bestimmte Bedingungen in Punkto Bremsstellungen bei so einer Konfiguration halten. Es war aber eine Messfahrt, da gelten andere Vorgaben.
 
Die BuPo löst das "Rätsel" auf....

Im Rahmen der Messfahrt kam der Zugverband auf Höhe des Bahnkilometers 10,6 planmäßig zum Stehen. Als der Zugverband wieder auf ca. 30 km/h beschleunigte, brach nach ersten Erkenntnissen, ein Kupplungsbolzen. Dadurch löste sich der angekuppelte Intercity von der Lokomotive, wodurch die Luftkupplungsschläuche abrissen, was zu einem Druckverlust innerhalb des Bremssystems führte. Dadurch kam es bei den beiden Lokomotiven sowie dem abgekuppeltem Intercity zu einer automatisch eingeleiteten Schnellbremsung.
Da die beiden vorausfahrenden Lokomotiven aufgrund ihres leichteren Gewichts einen kürzeren Bremsweg als der Triebzug hatten, fuhr der Intercity nach ca. 45 Metern, auf die zweite Lokomotive auf. Dabei schob sich die Front des Intercity unter das Heck der zweiten Lokomotive, wodurch das Drehgestell der beiden hinteren Achsen ca. 5 Meter nach dem Aufprall aus den Schienen gehoben wurde und der Zugverband entgleiste. Anschließend kamen alle drei Fahrzeuge zum Stehen.
Bahnblogstelle
 
Ich glaube der Schaden sieht schlimmer aus, als er ist. Da muss vermutlich nur die Nase (aus GFK) getauscht werden.
 


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