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National Krisentreffen Bahn - VM Scheuer am Dienstag



Nun sickern in den Medien erste Details durch, wie man versuchen will die Bahn "besser" zu machen und woher ein Teil des Geldes hierfür herkommen soll!

Erstmal eine Stellungnahme von EVG- Chef und AR Kirchner:
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/afxline/topthemen/article186972140/Vor-Bahn-Krisentreffen-Rufe-nach-radikalem-Konzernumbau.html
Vor Bahn-Krisentreffen: Rufe nach radikalem Konzernumbau

Wie wird die Bahn wieder pünktlicher und wie kommt mehr Verkehr auf die Schiene: Konzernchef Lutz muss samt Vorstandskollegen zum Rapport bei der Bundesregierung antreten. Die Erwartungen sind hoch.
Detaillierter wird es hier:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/deutsche-bahn-bahnchef-plant-reform-des-vorstands-und-den-verkauf-von-arriva/23860006.html
Bahnchef plant Reform des Vorstands und den Verkauf von Arriva
Unpünktliche Züge, schrumpfender Gewinn: Bahnchef Richard Lutz will nach Handelsblatt-Informationen einen Konzernteil abstoßen, um die Probleme zu lösen.
Mal schauen, was dabei noch heraus kommt!

MfG
maschwa
 
Zuletzt bearbeitet:

Kommentare

Mal noch einen etwas älteren Beitrag zum Thema Verantwortung:

https://www.hr-inforadio.de/programm/das-thema/kommentar-zur-deutschen-bahn-organisierte-verantwortungslosigkeit-,bahn-152.html
Kommentar: Deutsche Bahn
Die Geschichte einer organisierten Verantwortungslosigkeit


Die Deutsche Bahn steht mal wieder in der Kritik - diesmal aber aus den eigenen Reihen. Zu marode seien die Strukturen, zu spät die Züge. Mitschuld an der Misere hat auch der Bund als Eigentümer des Unternehmens, meint unser Kommentator. Zu lange wurde sich aus der Verantwortung gezogen und zu wenig in eine Reform investiert.
Nicht falsch die Aussagen des Kommentares!

MfG
maschwa
 
Das ist der entscheidende Absatz:

Kritik von den Falschen

Klare Worte der Kritik sind angebracht, finde ich - aber nicht von Enak Ferlemann und Klaus-Dieter Hommel. Verkehrsstaatssekretär Ferlemann bekleidet dieses Spitzenamt schon seit neun Jahren und Hommel sitzt seit Menschengedenken im Aufsichtsrat der Bahn AG. Dieses Gremium wird vom Bund dominiert - und von Hummels' EVG. Im Aufsichtsrat hat man alle Personalentscheidungen, alle Unternehmenspläne, Finanzkonzepte, Strategiepapiere abgesegnet. Sie haben dort also jeden Fehler mitgetragen - und von denen gab es reichlich.
Dieser Schaumschläger Ferlemann sollte mal ganz still sein.... wie auch das oberschlaue Gesindel aus der "Schnittlauch-Partei". Waren alle in der Regierungsverantwortung und hätten gegensteuern können! :045::045::045:
 
Das knapp zweistündige Treffen zum Frühstück hat nichts konkretes gebracht und ein weiterer Termin ist für Dienstag Nachmittag vereinbart....

http://m.waz-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/So-will-der-Verkehrsminister-das-Chaos-bei-der-Bahn-beenden

Scheuers Anti-Verspätungs-PläneSo will der Verkehrsminister das Chaos bei der Bahn beenden
Am meisten musste ich hier lachen:

der Zugbetrieb müsse bei Störungen besser gesteuert werden, so dass ein verspäteter ICEnicht unbedingt hinter einem Güterzug herfahren müsse, so der Verkehrsminister.
Der Mann hat richtig Ahnung.....

Auch diese Aussage macht stutzig und scheint Augenwischerei:

Auf der Schnellstrecke Berlin-München habe man mit der Digitalisierung gute Erfahrung gemacht. Scheuer verweist hier auf Pünktlichkeitswerte um die 90 Prozent.
Welche Basis hat denn diese Zahl? Würde mich echt mal interessieren!

Ein weiterer Artikel zum Treffen:
https://www.welt.de/wirtschaft/article187097438/Deutsche-Bahn-Nur-noch-76-5-Prozent-der-Zuege-sollen-puenktlich-kommen.html

Diese Pünktlichkeitsquote offenbart die Kapitulation der Bahn

Die Deutsche Bahn hat ein katastrophales Jahr hinter sich. Deswegen passt der Konzern nun seine Vorgaben bei der Pünktlichkeit an. Nur noch knapp drei von vier Zügen sollen rechtzeitig ankommen. Mancher Bahner spricht von einem „Witz“.

https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2019-01/krisentreffen-deutsche-bahn-verkehrsministerium-vertagt


Krisentreffen zur Bahn:
"Es könnte noch konkreter werden"
Schulden in Milliardenhöhe, ein marodes Schienennetz, unpünktliche Züge: Bahnchef Richard Lutz ist zum Krisengespräch im Verkehrsministerium erschienen. Mit wenig Erfolg.
Wenn ich immer lese: es geht um die Kunden und dann immer nur Fernverkehr lese, muss ich ernsthaft am Sachverstand zweifeln (ja, ich weiß: den gibt's nicht). Kunden des Unternehmens sind auch EVU, Verkehrsvebünde und deren Kunden und gerade im GV Speditionen, Firmen, Logistiker sowie deren Kundschaft.... solange man das nicht berücksichtigt wird das nichts... nur, wem will man das erklären, wenn man sich alles vom Verkehrsminister und seinem vor Kompetenz strotzenden Staatssekretär kuscht und sich von denen die Eisenbahn erklären lässt.

MfG
maschwa
 
Das Grundproblem bleibt, man rürt nicht die Fürstentümer an und erwartet auch in Zukunft über zwei Milliarden Euro Gewinn von der DB.
In den Ministerien gibt es genügend Fachleute, die eindringlich mit den Staatssekretären gesprochen haben. Auch mit den MA des Ministers des Verkehrs und Wirtschaftsministerium.
Aber es wird nicht auf bzw.angenommen.
Erinnert an die SED im Sommer und Herbst 1989.
 
Auch diese Aussage macht stutzig und scheint Augenwischerei:



Welche Basis hat denn diese Zahl? Würde mich echt mal interessieren!
Um die 90% Pünktlichkeit dürfte fast jede SFS erreichen weil der Fv da meist allein unterwegs ist tagsüber. Auf den Mischverkehrsstrecken dürften solche Zahlen kaum erreichbar sein.
Die Kunden (egal welcher Art) sind der Politik egal, aber der Fv war schon immer, und ist es auch in anderen Ländern, das Aushängeschild einer Eisenbahn. Wer liest was vom franz. Regional- oder Güterverkehr? In der Presse kommt nur der TGV vor. Und auch für die deutsche Presse besteht die Bahn nur aus dem ICE, und was in der Presse steht ist eben auch dem Minister wichtig, damit wird er in Zusammenhang gebracht, nicht mit dem Durchgangsgüterzug von Hagen-Vorhalle nach Gremberg.
 
Um die 90% Pünktlichkeit dürfte fast jede SFS erreichen weil der Fv da meist allein unterwegs ist tagsüber. Auf den Mischverkehrsstrecken dürften solche Zahlen kaum erreichbar sein.
Da stand allerdings Berlin-München und dann ist die Aussage zweifelhaft, da nicht alles SFS ist..
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Die Kunden (egal welcher Art) sind der Politik egal, aber der Fv war schon immer, und ist es auch in anderen Ländern, das Aushängeschild einer Eisenbahn. Wer liest was vom franz. Regional- oder Güterverkehr? In der Presse kommt nur der TGV vor. Und auch für die deutsche Presse besteht die Bahn nur aus dem ICE, und was in der Presse steht ist eben auch dem Minister wichtig, damit wird er in Zusammenhang gebracht, nicht mit dem Durchgangsgüterzug von Hagen-Vorhalle nach Gremberg.
Was die Sache trotzdem nicht richtiger macht nur weil Politik und Presse das so sehen. Bahn ist ein Gesamtsystem und in die Gesamtwirtschaftliche Entwicklung eingebunden. Mit welchem Recht also wird lediglich mit dem FV argumentiert? Zumal der ein großer Teil des heutigen Problems ist! Mit dem Schrott braucht man nicht über "Aushängeschild" sprechen, das ist ja eben Teil der Verarxxxung! Und genau an dieser einseitigen Betrachtung und Übervorteilung des FV krankt das System und macht tw. sinnlos den Rest mit unzuverlässig.

Beispiel gefällig? Schau mal in das neueste Projekt zur Pünktlichkeit Abfahrt nach Kuppeln in Hamm für die Linie 10.... das ist wirtschaftl. Unsinn und zerstört alle anderen Trassen ( insbesondere die Doppelführung bei +5 des jeweiligen Zugteils in Hagen/ Bochum ohne Berücksichtigung der vorhandenen Fahrzeizreserven und mit lediglich je 1 Bereitschaft in Hamm und Hannover. Du weißt, wie viele planmäßige Überholungen zw. Hamm und Berlin davon betroffen sind und somit auch kaputt gehen und wieder andere beeinflussen ). Aber es ist mal wieder ein neues Projekt.... Super! Spätestens nach dem 1. Zug ist eh Schluss, denn wo soll für den stündlichen Rest das Personal herkommen? !

MfG
maschwa
 


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