Kindergartenstreik und daraus entstehende Probleme

zp9

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Mal schauen wie du da in 10 Jahren drüber denkst? Glaubst du das wird besser, wir sind ein Volk von Anscheißern, Obrigkeitshörig bis ins Mark....warte mal ab.
[DOUBLEPOST=1434447397][/DOUBLEPOST]

[Z]Im menschlichen Versagen sind wir weltweit führend.
[/Z]

Stimmt leider...

Aber im Arbeitsleben ist es leider, nicht nur bei der Bahn so, das man sich innerlich mit dem Strukturwechsel nicht abgefunden hat.

Früher war es meist so das sich Vorgesetzte hochgearbeitet haben, die waren oft von Anfang an dabei und haben einen Bezug zu dem Laden, heutzutage fangen die gleich als Chef an...

Gerade wenn man länger in dem Laden ist hat man oft keine Lust mehr irgendwas zu verändern weil man es sowieso nicht schafft die Strukturen zu verändern.

Da sagt man sich dann lieber... ich habe noch soundsoviele Jahre nach, da mach ich mein Ding so das mir keiner an die Karre pi**en kann und nach mir die Sintflut.

Jüngere die neu angefangen sind oder gerade neu anfangen nehmen das so hin, weil die das gar nicht anders kennen.

...war jetzt ein bisschen offtopic!
 

e8-3

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Hab mir jetzt nicht den ganzen Fred durchgelesen, da nicht so mein Thema.

Hier nur mal ein kleiner Lesetip.

Falls schon vorhanden, sorry.

e8-3
 

Altersstarrsinn

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Klar kann man sich gegen solche Vorgesetzte wehren. Sogar sehr effektiv. Man braucht nur Papier, Kuli (modernere Zeitgenossen nehmen einen Computer), etwas Ruhe und wenn man durchhält klingeln dem dann ehemaligen Vorgesetzten die Ohren.

Erster Schritt: Nach einem Zusammenstoß mit dem Vorgesetzten führt man ein Gedächtnisprotokoll, lässt das von einem Zeugen unterschreiben und wendet sich an den BR zwecks Bitte um Beisein und Aussprache mit dem Vorgesetzten.
Zweiter Schritt: Läuft der erste Schritt schief, weiteres Protokoll, Unterschrift des BR, damit zum nächsthöheren VG und Beschwerde einreichen. Notfalls vorher im Kollegenkreis weitere Interessenten sammeln, deren Beschwerden zu Papier bringen und unterschreiben lassen. Legt man diesem VG ein Stapel Papier auf den Tisch, wird er sich bemühen, den Vorfall innerbetrieblich (also innerhalb seiner Einflusssphäre) zu halten. Wenn das nicht hilft, folgt der nächste Schritt, wieder eine Ebene höher, wieder eine Stufe heftiger.

Den Druck hinnehmen nutzt genau so viel wie ein Schlag an die Moppe - garnichts, man leidet höchstens weiter und stärker. Aufregen, lamentieren, Luft ablassen bringt auch nichts, das bekommt der VG garnicht mit. Eine Aussprache mit Beteiligung des BR kann schon was bringen, normalerweise kommt man da schon zu einer Regelung. Wenn der BR oder der VG nicht will, nicht mitspielt - nun, wir haben so viele Ebenen, da klettert man immer höher, irgendwann findet man jemanden, der die MA ernst nimmt.

Wichtig bei allem: ruhig bleiben, sachlich bleiben, nur Tatsachen vorbringen. Zeugen sind sehr hilfreich. Und nicht aus der Ruhe bringen lassen. Selbst wenn die ersten Stufen scheitern - man kann die Angelegenheit immer wieder eine Stufe höher eskalieren lassen; ja, man kann als kleines Licht von ganz unten auch ein kleines Licht etwas höher (und das sind die direkten Vorgesetzten) zum flackern bringen. So zum flackern bringen, das Ruhe herrscht oder dieses kleine Licht plötzlich erlischt und ausgewechselt wird.


Gruß

A.
 

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......Ihr habt euch selbst besiegt, dieses Land ist kein Vergnügen....es waren Worte von Freiheit auf den Zungen von Schlangen......

Ja sehe ich so auch wenn ich zu den Onkelz ein eher gespaltenes Verhältnis habe.
 


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