Kindergartenstreik und daraus entstehende Probleme

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Zugbeleidiger

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Die Verrückten gibt es ja überall.
Einen davon dürfte ich persönlich kennenlernen.
Es begab sich dieser Tage das die KiTas be streikt wurden und div. Leute Probleme hatten, ihren Nachwuchs zu versorgen. Während dieser Zeit war ich mit einem ganz schnellen weißen Zug unterwegs durchs unsere blühenden Industirelandschaften. Irgendwo war dann zwischendurch mal Zeit für ein Käffchen. Im Dst.abt. saß ein kleiner Junge etwa 6-7 Jahre alt und malte friedlich. Der/Die Zc/in sagte. Das ist das Kind von meiner/m Betreuer/in. Damit war für mich die Sache geklärt. Wenig später kam das Elternteil und die Ähnlichkeit war für mich klar erkennbar.
Ein paar Stationen weiter erschien dann der/die GL des Teams. Nach der Begrüßung kam dann sofort die Ansprache was denn das Kind hier im Dst.abt. solle. Wem das gehöre und ob es einen Fahrschein hätte. Vom ZC/~in kam dann die Antwort das es zum Kollegen /~in gehöre. Irgendwie schien das aber nicht auf Gegenliebe zustoßen. Nach längerer Diskussion wurde das Kind ins nebenliegende Mutterkindabteil verbannt und auf Anordnung des/der GL bekam es eine Kinderkarte die dann die/der ZC für seine/n Betreuer/in bezahlte. Aller Protest und Hinweise auf die geltenden Regeln halfen nichts. Alleine reisende Kinder ohne Begleitung der Eltern benötigen einen Fahrschein.

Ich habe mir dann die Freiheit genommen und den zuständigen BR des Teams angerufen und auf das Verhalten der/des GL hingewiesen. Man versprach auch, sich gleich darum zu kümmern. Rückmeldung was passiert ist oder nicht hab ich keine. Werde aber kommende Woche mal nachfragen.
 

maschwa

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Vereinbarkei Familie/Beruf wird in ZBL's Beispiel ja echt "gelebt". So wird diese tolle Unternehmen wirklich das beste Deutschlands.... ach nee, das ganze gilt ja nur für Verwaltung und Plüschetage. Für die gibt's dann auch Kinderbetreuung im Betriebskindergarten.... Sozial ist anders. Ob dem GL eineKrankmeldung wohl lieber gwesen wäre? Ach nee, das versaut ja wieder die Krankenstatistik für die Prämie!

Kopfschüttelnd
MfG
maschwa
 

Schienenputzer

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Definition Gruppenleiter:

Ein Gruppenleiter ist eine Führungskraft, die eine abgrenzbare Personengruppe zum Erfolg/Misserfolg führen soll. Als Personengruppen können Arbeits- und Projektgruppen genannt werden.
Der Leiter einer Gruppe wird von dafür Verantwortlichen (i.d.R. Manager des Unternehmens) zur Teamführung berufen und trägt die Verantwortung für die erfolgreiche Abwicklung der Gruppenprozesse. Er ist für die Erfüllung der gesetzten Ziele verantwortlich und mit Kompetenzen ausgestattet, um die Anordnungen durchsetzen zu können.

Der gemeine Gruppenleiter ist demnach nur der Gummiknüppel und das Schutzschild des Verantwortlichen!

einfache Definition des Begriffes Gruppenleiter im Kontex zur darwins Evolutionstheorie

allg. anerkannte unnütze Subspezies, [wird in den Evolutionstheorien nur als Randnotitz für eine verirrte Fehlevolution erwähnt]
 

dblokf

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Naja, so einfach ist es nicht. Die Gruppenleiter machen aus einem großen unflexiblen Unternehmen ein flexibles Verarschungssystem.
Wieviel Dinge si d bei Euch nicht geklärt, bezw werden von Euch geduldet weil man den Grl kennt und weiß, das der bis über beide Ohren in Arbeit steckt? Und man kennt Ihn ja gut.
Der Herr Grl den Zugbeleidiger beschrieben hat schießt sich mit einem derartigen Verhalten s2lbst ins Knie.
Man trifft sich ja bekanntlich immer 2x.
 

sbb.lokmaster

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Die Verrückten gibt es ja überall.
Einen davon dürfte ich persönlich kennenlernen.
Es begab sich dieser Tage das die KiTas be streikt wurden und div. Leute Probleme hatten, ihren Nachwuchs zu versorgen. Während dieser Zeit war ich mit einem s
ganz schnellen weißen Zug unterwegs durchs unsere blühenden Industirelandschaften. Irgendwo war dann zwischendurch mal Zeit für ein Käffchen. I'm Dst.abt. saß ein kleiner Junge etwa 6-7 Jahre alt und malte friedlich. Der/Die Zc/in sagte. Das ist das Kind von meiner/m Betreuer/in. Damit war für mich die Sache geklärt. Wenig später kam das Elternteil und die Ähnlichkeit war für mich klar erkennbar.
Ein paar Stationen weiter erschien dann der/die GL des teams. Nach der Begrüßung kam dann sofort die Ansprache was denn das Kind hier im Dst.abt. solle. Wem das gehöre und ob es einen Fahrschein hätte. Vom ZC/~in kam dann die Antwort das es zum Kollegen /~in gehöre. Irgendwie schien das aber nicht auf Gegenliebe zustoßen. Nach längerer Diskussion wurde das Kind ins nebenliegende Mutterkindabteil verbannt und auf Anordnung des/der GL bekam es eine Kinderkarte die dann die/der ZC für seine/n Berteuer/in bezahlte. Aller Protest und Hinweise auf die geltenden Regeln halfen nichts. Alleine sende Kinder ohne Begleitung der Eltern benötigen einen Fahrschein.

Ich habe mir dann die Freiheit genommen und den zuständigen BR des Teams angerufen und auf das verhalten der/des GL hingewiesen.am versprach auch, sich gleich darum zu kümmern. Rückmeldung was passiert ist oder nicht hab ich nich keine. Werde aber kommende Woche mal nachfragen.

Was erwartest Du denn vom Möchtegern Besten Arbeitgeber 2020? Das ist das, was die unter Vereinbarkeit von Beruf und Familie verstehen. Hauptsache in der Plüschetage ist alles schon super umgesetzt.
 

liebe70

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Aller Protest und Hinweise auf die geltenden Regeln halfen nichts.
Wie lautet denn die geltende Regel für "alleinreisendes Kind im Dienstabteil? Ich kenne da keine. Mir fallen aber etliche andere ein.
Alleine reisende Kinder ohne Begleitung der Eltern benötigen einen Fahrschein.
Korrekt. Das steht so in der 015 drin.
...Ansprache was denn das Kind hier im Dst.abt. solle.
Auch korrekt. Das Dienstabteil ist ein Kassenraunm - und da dürfen nur Kassenbeschäftigte rein. Ein Kind ist kein Kassenbeschäftigter.
Rückmeldung was passiert ist oder nicht hab ich keine.
Wirst auch keine bekommen.
Alter Sausack der Gruppenleiter, den sollte man rausschmeißen...
Mit welcher Begründung sollte das geschehen? Der GL hat korrekt gehandelt, das Zub dagegen nicht. Moralisch bedenklich ist es zwar, aber das ist straf-/arbeitsrechtlich nicht verwertbar.

[OT]Ich hatte in den letzten Tagen auch eine Aktion mit einem GL, der nicht aus meiner Est. kam. Da habe ich auch ganz alt ausgesehen, denn er war durchaus im Recht. Ich habe das auch erst sehr viel später begriffen bzw. versuche das immer noch zu verstehen.[/OT]
[DOUBLEPOST=1434224590][/DOUBLEPOST]
Der Herr Grl den Zugbeleidiger beschrieben hat schießt sich mit einem derartigen Verhalten s2lbst ins Knie.
Inwiefern? Nach der Freifahrtvorschrift muß ein alleinreisendes Kind im Besitz eines gültigen Fahrschein sein. Ein Erziehungsberechtigter des Kindes der im Zug arbeitet, ist nicht gleichzeitig ein Reisender. Das widerspricht sich. Laut der Kassenvorschrift gehört ein Dienstabteil zu den Kassenräumen und da haben nun mal Nicht-Kassenbeschäftige nichts zu suchen. Ein Kind im Kindergartenalter kann auch rein rechtlich kein Kassenbeschäftigter sein.
Man trifft sich ja bekanntlich immer 2x.
Ja - und dann ist der GL noch ein paar Stufen weiter nach oben gestolpert oder gefallen oder was auch immer.
[DOUBLEPOST=1434224839][/DOUBLEPOST]
Die aktuelle Twitteraktion der Berliner Polizei, #24hPolizei, läuft. Die Beamten berichteten 24 Stunden lang über Twitter live aus ihrem Arbeitsalltag.
Wieso? Ich finde das toll. Soetwas sollte die DB auch mal machen - und 24 Std lang von überallher twittern, und zwar von den Kollegen vor Ort. Wetten, daß dann entweder keiner mehr mit dem Zug fährt oder sich plötzlich alle brav benehmen? :003: :024:
 
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Donnchen

Guest
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Einen davon dürfte ich persönlich kennenlernen.
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Ein paar Stationen weiter erschien dann der/die GL des Teams. Nach der Begrüßung kam dann sofort die Ansprache was denn das Kind hier im Dst.abt. solle. Wem das gehöre und ob es einen Fahrschein hätte. Vom ZC/~in kam dann die Antwort das es zum Kollegen /~in gehöre. Irgendwie schien das aber nicht auf Gegenliebe zustoßen. Nach längerer Diskussion wurde das Kind ins nebenliegende Mutterkindabteil verbannt und auf Anordnung des/der GL bekam es eine Kinderkarte die dann die/der ZC für seine/n Betreuer/in bezahlte. Aller Protest und Hinweise auf die geltenden Regeln halfen nichts. Alleine reisende Kinder ohne Begleitung der Eltern benötigen einen Fahrschein.

Ich habe mir dann die Freiheit genommen und den zuständigen BR des Teams angerufen und auf das Verhalten der/des GL hingewiesen. Man versprach auch, sich gleich darum zu kümmern. Rückmeldung was passiert ist oder nicht hab ich keine. Werde aber kommende Woche mal nachfragen.

primitivste Verhaltensweise wie ich diese auch von einem weiteren GL kenne! Sack über den Kopf...................
 

hdGDL

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primitivste Verhaltensweise wie ich diese auch von einem weiteren GL kenne! Sack über den Kopf...................


Soll ja in Hamburg passiert sein :) Ich hoffe das spricht sich unter dieser Art der GL rum.
MMn sollte das Schule machen.
 

ex-schwellenleger

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Moin,

prima Beispiel für einen "der TOP Arbeitgeber" in Deutschland!:31::31::31:
 
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Donnchen

Guest
Soll ja in Hamburg passiert sein :) Ich hoffe das spricht sich unter dieser Art der GL rum.
MMn sollte das Schule machen.

Ja ich kenne einen ähnlichen Fall aus Hannover. Hier wurde ein Kollege durch den GL aufgefordert, eine Mitarbeiterin auf dem Weg vom Dienst nach Hause, die Gültigkeit des Job-Ticket zu kontrollieren. (Beide sind von der gleichen Dienststelle.) Nur dumm das die an der Basis arbeitenden Kollegen/innen noch ein Zusammengehörigkeitsgefühl haben und über diese Verfahrensweise unmittelbar berichteten.
 
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hdGDL

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Ja ich kenne einen ähnlichen Fall aus Hannover. Hier wurde ein Kollege durch den GL aufgefordert, eine Mitarbeiterin auf dem Weg vom Dienst nach Hause, die Gültigkeit des Job-Ticket zu kontrollieren. (Beide sind von der gleichen Dienststelle.) Nur dumm das die an der Basis arbeitenden Kollegen/innen noch ein Zusammengehörigkeitsgefühl haben und über diese Verfahrensweise unmittelbar berichteten.

Wie krank müssen manche GL im Kopf sein.
Vielleicht sollte man es den Kollegen aus AA wirklich gleich tun.
 
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Zugbeleidiger

Guest
Ja. Rein von der Vorschriftenlage her hat der/die GL natürlich völlig Recht. Insofern stimme ich Ralf zu. Allerdings gibt es noch eine menschliche Seite und auf dieser hat der/die Vorgesetzte auf ganzer Linie versagt. Leider hatte ich Krankheitsbedingt noch keine Gelegenheit nachzuhaken was aus der Geschichte geworden ist. Mal sehn, ob ich das nächste Woche iwie auf die Reihe kriege.
 

liebe70

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Allerdings gibt es noch eine menschliche Seite und auf dieser hat der/die Vorgesetzte auf ganzer Linie versagt.
Wetten, es wäre gar nichts passiert, wenn das Kind im Kleinkindabteil gewesen wäre? Dann wäre das mit der nichtvorhandenen Fahrkarte ebensowenig aufgefallen wie das Übrige - und der Gruppenleiter hätte nichts zu beanstanden gehabt.
 
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Zugbeleidiger

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Ich Gott - Du nichts. Krieche im Staub vor mir und bete mich an scheint bei einigen die vorherrschende Denke zu sein. Gefährlich sowas, weil Wer hoch steigt, kann tief fallen...;)
 

hdGDL

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Ich Gott - Du nichts. Krieche im Staub vor mir und bete mich an scheint bei einigen die vorherrschende Denke zu sein. Gefährlich sowas, weil Wer hoch steigt, kann tief fallen...;)


...oder Tüte über Kopp und dann die Fresse poliert....

Eben wie in Hamburg.

Dieser GL ist ganz sicher jetzt ruhiger.

Danke an die Kollegen die diesen Typen in die Realität zurück holten, wenn auch mit den Knüppel.
Ich hoffe die anderen Höherflieger lernen daraus.
 

Gelöschtes Mitglied

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Gewalt ist keine Lösung....wo kommen wir hin wenn wir unsere Probleme nur noch so bewältigen?

GL sind nur Teil des Systems und so wie die sich verhalten ist es gewollt. Charakterlich Starke haben es aber nicht nötig sich so aufzuführen, die anderen kompensieren ihre eigenen Schwächen durch besonders merkwürdiges Führungsverhalten. Wer es braucht???
 


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