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Keine Freifahrten mehr bei Keolis und Freiberger Eisenbahngesellschaft



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BR 143

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Per 01.05.2008 erkennen die Rhenus Veniro und die Freiberger Eisenbahngesellschaft die DB Fahrvergünstigungen nicht mehr an.

Betroffene Strecken sind:
- Freiberg in Sachsen-Holzhau
- Alzey-Kirchheimbolanden

Es gelten Übergangsregelungen.

Gruß Jens
 

liebe70

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AW: Keine Freifahrten mehr bei Keolis und Freiberger Eisenbahngesellschaft

Wird das "Verzeichnis der an der FDE-Vereinbarung beteiligten NE" auch aktualisiert? Meines ist noch von September 2006 und dürfte nicht mehr aktuell sein.

Gruß, Ralf
 

Ike59

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AW: Keine Freifahrten mehr bei Keolis und Freiberger Eisenbahngesellschaft

zynismusmodus=on
erstaunlich daß es überhaupt noch irgendwo vergünstigungen gibt. als privatbahner kenne ich sowas eigentlich garnicht und weiß auch garnicht wovon da geredet wird....!?
zynismusmodus=off
 

tickettussi

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Schrecken der hartnäckigen Schwarzfahrer ;)
AW: Keine Freifahrten mehr bei Keolis und Freiberger Eisenbahngesellschaft

Ich sag mal auch auf die Gefahr hin, dass Ihr mosert: die reinen Fahrvergünstigungen für Privatfahrten (wie jetzt Freifahrt oder Regioticket) sind nicht so schlimm. Freilich ist es ärgerlich, wenn was gewohntes wegfällt.

Schlimmer sind die Strecken wo die DB-Jobtickets (die in den Tarifverträgen festgeschrieben sind) auf einmal nicht mehr gelten :002:. Die Kollegen können dann evtl. gar nicht mehr oder nur mit jedem 2. Zug das Jobticket benutzen. Es ist übrigens auch ein weit verbreiteter Irrglaube, dass DB-ler kostenlos zur Arbeit fahren (Jobticket muss schon seit Jahren versteuert werden !) Es gibt bei uns schon Kollegen, die 3 verschiedene Monatskarten (Jobtickets) brauchen und die Überlegung anstellen doch wieder mit dem Auto zu fahren, oder sich übrlegen auf BahnCard 100 (soweit sie anerkannt wird) umzusteigen.
 

BR 143

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AW: Keine Freifahrten mehr bei Keolis und Freiberger Eisenbahngesellschaft

Wird das "Verzeichnis der an der FDE-Vereinbarung beteiligten NE" auch aktualisiert? Meines ist noch von September 2006 und dürfte nicht mehr aktuell sein.

Gruß, Ralf
Das hoffe ich doch mal ganz schwer wobei es hier doch immer etwas länger dauert. Ich bin auch nur durch Zufall in dieser DB Welt drauf gestoßen.

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*** Doppelter Beitrag automatisch zusammengeführt ***
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zynismusmodus=on
erstaunlich daß es überhaupt noch irgendwo vergünstigungen gibt. als privatbahner kenne ich sowas eigentlich garnicht und weiß auch garnicht wovon da geredet wird....!?
zynismusmodus=off
Das ist schlecht und tut mir auch leid. Aber nicht wenige Privatbahnen gehören noch der FDE an (Fahrvergünstigungsgemeinschaft Deutscher Eisenbahnen).

Ich finde es allerdings schade das sich neuerdings so viele Unternehmen aus der FDE zurückziehen. Ihren Mitarbeitern tun sie damit nichts Gutes!

Und FIP hat das selbe Problem. Ist im Prinzip das Gegenstück zur FDE, nur auf internationaler Ebene. Damit ist es möglich für einige ausländische Bahngesellschaften pro Jahr 4 Freifahrten zu bekommen. Mit dem FIP-Ausweis hat man das Recht auf 50% Ermäßigung des regulären Fahrpreises. Nicht alle europäischen Bahnverwaltungen gehören aber FIP an. Schweden ist zum Beispiel im Jahr 2000 oder 2001 ausgestiegen.

Am Besten du fragst mal in deinem Unternehmen nach ob dies dem FIP angehört. warscheinlich wirst du aber erstaunte Blicke und die Worte "Was ist das denn?" ernten!

Gruß Jens
 

Altersstarrsinn

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AW: Keine Freifahrten mehr bei Keolis und Freiberger Eisenbahngesellschaft

Hallo Leute!

Laßt mich mal überlegen....

Das war so 1993, 1994, da wurde den Eisenbahnern versprochen, daß ihre Sozialleistungen gewahrt werden. Kantinen, Hausbrand, Freifahrten, Fahrkarten zum Dienstort... alles unter dem dem Begriff "Besitzstandswahrung" zusammengefasst. Wir mußten nur in Kauf nehmen, daß nur ein Betrag von 4500 DM(? Genauer Betrag ist mir nicht mehr erinnerlich, jetzt wohl so 2600 EUR p.J.) steuerfrei war, alles darüber mußte versteuert werden. Eine Pauschalversteuerung durch den AG wie zur Zeiten der Bundesbahn gab es nicht mehr.

Was ist davon übrig geblieben?

"Jobticket", wird versteuert und kann mal schnell ein paar hundert EUR im Jahr erreichen.

Kantinenessen. Wenn überhaupt noch eine solche in dem Ort und zu der Zeit offen ist, kann man nur feststellen, daß manche Dönerbude besseres und preiswerteres Essen liefert.

Freifahrten. Hier wurde wohl am schlimmsten gewütet. Die Anzahl ist geblieben, schön. Die Gültigkeit einer Fahrt ist von einem Monat auf einem Tag zusammengestrichen worden. Die Anzahl der steuerbefreiten Tickets auf 1 Stück/Monat begrenzt. Und was ist mit Familien? Löst man in einem Monat zwei Fahrten, wird der Gesamtbetrag versteuert, der Freibetrag (=1 Ticket/Monat) nicht angerechnet. Eine Urlaubsfahrt mit Familie innerhalb eines Monats kann man vergessen, wird ganz schön teuer.

Nichtanerkennung von Fahrkarten durch private Bahnen erfordert oftmals schon eine Anreise per PKW zum nächsten größeren Bf mit FV. Da kann man, wenn man mit Familie unterwegs ist, auch gleich mit dem PKW bis zum Ziel fahren.

Aber wir können zufrieden sein. Unser Besitzstand wurde gewahrt. Es ist nur kaum was von übrig geblieben.


Gruß

A.
 

Traindriver

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AW: Keine Freifahrten mehr bei Keolis und Freiberger Eisenbahngesellschaft

Hallo Leute!

Laßt mich mal überlegen....

Das war so 1993, 1994, da wurde den Eisenbahnern versprochen, daß ihre Sozialleistungen gewahrt werden. Kantinen, Hausbrand, Freifahrten, Fahrkarten zum Dienstort... alles unter dem dem Begriff "Besitzstandswahrung" zusammengefasst. Wir mußten nur in Kauf nehmen, daß nur ein Betrag von 4500 DM(? Genauer Betrag ist mir nicht mehr erinnerlich, jetzt wohl so 2600 EUR p.J.) steuerfrei war, alles darüber mußte versteuert werden. Eine Pauschalversteuerung durch den AG wie zur Zeiten der Bundesbahn gab es nicht mehr.

Was ist davon übrig geblieben?

"Jobticket", wird versteuert und kann mal schnell ein paar hundert EUR im Jahr erreichen.

Kantinenessen. Wenn überhaupt noch eine solche in dem Ort und zu der Zeit offen ist, kann man nur feststellen, daß manche Dönerbude besseres und preiswerteres Essen liefert.

Freifahrten. Hier wurde wohl am schlimmsten gewütet. Die Anzahl ist geblieben, schön. Die Gültigkeit einer Fahrt ist von einem Monat auf einem Tag zusammengestrichen worden. Die Anzahl der steuerbefreiten Tickets auf 1 Stück/Monat begrenzt. Und was ist mit Familien? Löst man in einem Monat zwei Fahrten, wird der Gesamtbetrag versteuert, der Freibetrag (=1 Ticket/Monat) nicht angerechnet. Eine Urlaubsfahrt mit Familie innerhalb eines Monats kann man vergessen, wird ganz schön teuer.

Nichtanerkennung von Fahrkarten durch private Bahnen erfordert oftmals schon eine Anreise per PKW zum nächsten größeren Bf mit FV. Da kann man, wenn man mit Familie unterwegs ist, auch gleich mit dem PKW bis zum Ziel fahren.

Aber wir können zufrieden sein. Unser Besitzstand wurde gewahrt. Es ist nur kaum was von übrig geblieben.


Gruß

A.
Siehste, sowas wird aus VERSPRECHUNGEN!!!

Ob das mit den Versprechungen in Bezug auf Teilprivatisierung auch so läuft??
Ich fürchte JA!!!!:007:
 

Martin

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AW: Keine Freifahrten mehr bei Keolis und Freiberger Eisenbahngesellschaft

Eine Pauschalversteuerung durch den AG wie zur Zeiten der Bundesbahn gab es nicht mehr.

"Jobticket", wird versteuert und kann mal schnell ein paar hundert EUR im Jahr erreichen.

Freifahrten. Hier wurde wohl am schlimmsten gewütet. Die Anzahl ist geblieben, schön. Die Gültigkeit einer Fahrt ist von einem Monat auf einem Tag zusammengestrichen worden. Die Anzahl der steuerbefreiten Tickets auf 1 Stück/Monat begrenzt. Und was ist mit Familien? Löst man in einem Monat zwei Fahrten, wird der Gesamtbetrag versteuert, der Freibetrag (=1 Ticket/Monat) nicht angerechnet. Eine Urlaubsfahrt mit Familie innerhalb eines Monats kann man vergessen, wird ganz schön teuer.
Ich weiß ja nicht wie das zu Bundesbahnzeiten war, aber mein Jobticket unterliegt sehr wohl der Pauschalversteuerung, seit 1.1.07 zwar nur noch bis zu der Höhe die als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Nur was kann da die DB dafür? Das ganze unterliegt den Bundesgesetzen. Wie du jetzt auf mehrere Hundert Euro Eigenanteil kommen willst, ist mir allerdings ein Rätsel. Da müsstest du einen täglichen Arbeitsweg von etlichen Hundert Kilometern (einfach) haben.

Soweit ich weiß, galten die Freifahrten früher nur für eine Strecke hin- und zurück. Insofern bin ich mit der heutigen Regelung eigentlich deutlich glücklicher, weil ich kreuz und quer fahren kann. Du kannst mit deiner Familie ja monatlich wechselweise Freifahrten lösen und so immerhin noch an 6 Tagen jährlich mit Partner und Kindern fahren ohne die Sachzuwendung versteuern zu müssen. Aber auch hier gilt: Was kann die DB dafür? Das Einkommensteuergesetz, das die Bagatellgrenze für Sachzuwendungen von 44€/Monat regelt, gilt für jeden. Ich glaube nicht, dass man die Sachbezugswerte freiwillig angehoben hat, der Unternehmer schneidet sich ins eigene Fleisch wenn die Sachbezüge steuer- und sozialversicherungspflichtig werden da er den Arbeitgeberanteil bezahlen muss.
 

BR 143

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Hallo Leute!

"Jobticket", wird versteuert und kann mal schnell ein paar hundert EUR im Jahr erreichen.
Ich weiß ja nicht was du für ein Jobticket hast, aber meine 20km kosten glaub gute 50 EUR im Jahr, den genauen Satz habe ich nicht im Kopf. Wohlgemerkt im Jahr! da kommt Ottonormalbahnfahrer im VVS nichtmal eine Zone weit im Monat!

Kantinenessen. Wenn überhaupt noch eine solche in dem Ort und zu der Zeit offen ist, kann man nur feststellen, daß manche Dönerbude besseres und preiswerteres Essen liefert.
Hier muss ich dir Recht geben. Obwohl es doch Kantinen in Deutschland gibt die ein sehr gut verdienen, Ich denke da an Würzburg und Nürnberg. Gegen Stuttgart liegen da Welten!

Freifahrten. Hier wurde wohl am schlimmsten gewütet. Die Anzahl ist geblieben, schön. Die Gültigkeit einer Fahrt ist von einem Monat auf einem Tag zusammengestrichen worden. Die Anzahl der steuerbefreiten Tickets auf 1 Stück/Monat begrenzt. Und was ist mit Familien? Löst man in einem Monat zwei Fahrten, wird der Gesamtbetrag versteuert, der Freibetrag (=1 Ticket/Monat) nicht angerechnet. Eine Urlaubsfahrt mit Familie innerhalb eines Monats kann man vergessen, wird ganz schön teuer.
Ich bin mit den heutigen 16 Tagesfreifahrten sehr zufrieden. Während ich früher nur 8x Hin- und zurück fahren konnte, also nichtmal jeden Monat eine Freifahrt hatte, habe ich heute 16 volle Tage für ganz Deutschland! Schau mal zu unseren Kollegen von der SBB! Da sieht das ganz anders aus. Wenn ich mich recht erinnere gibts bei denen ausschließlich 50% auf den Normalpreis.

Nichtanerkennung von Fahrkarten durch private Bahnen erfordert oftmals schon eine Anreise per PKW zum nächsten größeren Bf mit FV. Da kann man, wenn man mit Familie unterwegs ist, auch gleich mit dem PKW bis zum Ziel fahren.
Kann man machen, muss man aber nicht! Würdest du als Unternehmer konkurierenden Unternehmen Rabatte auf deiner Strecke einräumen? Wir müssen damit leben, es gibt halt nicht mehr nur die eine große Bahn in Deutschland. In der Schweiz ist das seit 150 Jahren an der Tagesordnung, da kräht kein Hahn danach!

Was ich aber nicht verstehe, während der gesamte Veolia Konzern die Fahrvergüstigungend er DB nicht anerkennt, tun dies die ehemalige WEG und die SWEG, die ebenfalls zum Veolia Konzern gehören.

Gruß Jens
 

Altersstarrsinn

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Ich weiß ja nicht wie das zu Bundesbahnzeiten war, aber mein Jobticket unterliegt sehr wohl der Pauschalversteuerung, seit 1.1.07 zwar nur noch bis zu der Höhe die als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Nur was kann da die DB dafür? Das ganze unterliegt den Bundesgesetzen. Wie du jetzt auf mehrere Hundert Euro Eigenanteil kommen willst, ist mir allerdings ein Rätsel. Da müsstest du einen täglichen Arbeitsweg von etlichen Hundert Kilometern (einfach) haben.
Auch zu Zeiten der Bundesbahn wurden Sozialleistungen versteuert. Diese Versteuerung wurde jedoch nicht durch den Beschäftigten, sondern eben Pauschal durch den Arbeitgeber, die DB durchgeführt.

Einkommensteuergesetz (EStG)
§ 37a Pauschalierung der Einkommensteuer durch Dritte
(1) 1Das Finanzamt kann auf Antrag zulassen, dass das Unternehmen, das Sachprämien im Sinne des § 3 Nr. 38 gewährt, die Einkommensteuer für den Teil der Prämien, der nicht steuerfrei ist, pauschal erhebt. 2Bemessungsgrundlage der pauschalen Einkommensteuer ist der gesamte Wert der Prämien, die den im Inland ansässigen Steuerpflichtigen zufließen. 3Der Pauschsteuersatz beträgt 2,25 Prozent.
Das "Job-Ticket" nannte sich früher "Fahrkarte B" und wurde auf Antrag vom P-Büro ausgestellt. Als "Umlauf-Ablöser" hattest Du dann ganz schnell mal eine regelrechte Netzkarte in der Hand. Und heute? Die eine Strecke wird durch den Anbieter A, die andere Strecke durch den Anbieter B befahren, beide erkennen Dein Ticket nicht an, also zahlen. (Nebenbei: Vor kurzem hörten wir von Dritten, daß die DB Bahn einer neuen Privatbahn Bedingungen für die gegenseitige Anerkennung von Fahrkarten gestellt hat, die für die P-Bahn unannehmbar waren. Fazit: Selber zahlen. Ob die Gerüchte stimmen, kann ich nicht beurteilen) Strecke C kannst Du dann noch mit Jobticket befahren, darfst dafür aber auch zahlen. Glaub mir, Du kommst auch so, ohne hunderte Kilometer fahren zu müssen, auf einige Hundert EUR im Jahr.

Was die DB Bahn dafür kann? Sie kürzt Sozialleistungen auch durch die Kalte Küche und verschiebt deren Kosten auf den Arbeitnehmer.


Soweit ich weiß, galten die Freifahrten früher nur für eine Strecke hin- und zurück. Insofern bin ich mit der heutigen Regelung eigentlich deutlich glücklicher, weil ich kreuz und quer fahren kann.
Beeil Dich dabei, Du hast nur einen Tag zeit.

Du kannst mit deiner Familie ja monatlich wechselweise Freifahrten lösen und so immerhin noch an 6 Tagen jährlich mit Partner und Kindern fahren ohne die Sachzuwendung versteuern zu müssen.
Hmmm.... also, ich habe 16 "Freifahrten" meine Familie pro Kopf 8. Ich kann monatlich 1 Karte ohne zu versteuern lösen. Nehme ich den Begriff "Freifahrt" mal wörtlich, werden mir als Beschäftigtem bereits 6 Fahrten gestrichen. Nehmen wir mal eine Familie -2 Erwachsene, 2 Kinder- kommen wir auf 36 Fahrten. "Frei" sind 12.... Stelle grade fest, wie familienfreundlich der Arbeitgeber ist :001:

Aber auch hier gilt: Was kann die DB dafür? Das Einkommensteuergesetz, das die Bagatellgrenze für Sachzuwendungen von 44€/Monat regelt, gilt für jeden. Ich glaube nicht, dass man die Sachbezugswerte freiwillig angehoben hat, der Unternehmer schneidet sich ins eigene Fleisch wenn die Sachbezüge steuer- und sozialversicherungspflichtig werden da er den Arbeitgeberanteil bezahlen muss.
Nun, ich bin kein Steuerrechtsexperte, bin aber mal über

§ 8 Einnahmen
(3) 1Erhält ein Arbeitnehmer auf Grund seines Dienstverhältnisses Waren oder
Dienstleistungen, die vom Arbeitgeber nicht überwiegend für den Bedarf seiner
Arbeitnehmer hergestellt, vertrieben oder erbracht werden und deren Bezug nicht
nach § 40 pauschal versteuert wird, so gelten als deren Werte abweichend von
Absatz 2 die um 4 Prozent geminderten Endpreise, zu denen der Arbeitgeber oder
der dem Abgabeort nächstansässige Abnehmer die Waren oder Dienstleistungen fremden
Letztverbrauchern im allgemeinen Geschäftsverkehr anbietet. 2Die sich nach Abzug
der vom Arbeitnehmer gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile sind steuerfrei, soweit
sie aus dem Dienstverhältnis insgesamt 1.080 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigen.
gestolpert. Mir war mal so, als ob nach einem höchstrichterlichen Urteil heute 2600.- EUR pro Jahr steuerfrei wären. Wäre nett, wenn Du mich da aufklären könntest. Aber selbst wenn man diese 1080.- EUR nimmt, komme ich auf 528.- EUR steuerfreiem Betrag. Und der Rest? 552.- EUR Kantinenzuschuß? Da ich die Kantine max. 2 mal im Jahr nutzen kann, komme ich auf einen Zuschuß für ein 4-Gänge-Menü in einem 5-Sterne-Hotel. Meine Güte, sind unsere Kantinen sooo toll und wieso erwische ich immer nur die einzige miese?


Gruß

A.
 
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