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In welcher Welt leben wir eigentlich...??



Knallkopf

BF Ehrenvorsitzender
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18 November 2007
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Auch wenn die Geschichte real und glaubwürdig klingt , hast du Tat- Zeugen . Im Ernstfall steht dann immer Aussage gegen Aussage und im Zweifel wird für den Angeklagten entschieden .
 

Schweizkutscher

Ladyversteher
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Auch wenn die Geschichte real und glaubwürdig klingt , hast du Tat- Zeugen . Im Ernstfall steht dann immer Aussage gegen Aussage und im Zweifel wird für den Angeklagten entschieden .
Die Kölner Taxen sind mit Kameras ausgerüstet und der Fahrgast wird auch mittels Aufkleber direkt darauf hingewiesen. Zumindest, die Taxen mit denen ichh bisher gefahren bin. Allerdings hab ich das Glück, das unser Vertragsunternehmen nur mit deutschen Fahren unterwegs ist, da brauch man keine Angst haben zum Rassisten zu mutieren.
 

zp9

BF Sekretär
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Auf alle Fälle eine Riesensauerei was da passiert ist, ich würde mich auch die Krätze ärgern über den Typ.

Das Problem an der ganzen Sache ist in der Tat die Beweislage wie Knallkopf schon geschrieben hat. Im Taxi wart ihr nun mal nur zu zweit...

Ich würde zumindest den Arbeitgeber darauf ansprechen das der sich auch nochmal "offiziell" beschwert, das hat mehr Gewicht, außerdem sollte der Arbeitgeber die Zusammenarbeit mit dem Taxiunternehmen aufgrund des Vorfalls beenden.
 

Mr. Re421

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Ich fahre seit 15 Jahren mit Kölner Taxen, da mir noch nie etwas vergleichbares passiert ist halte ich ein Ende der Zusammenarbeit für übertrieben. Wenn der Wagen tatsächlich für unser Unternehmen gesperrt wird, reicht mir das vollkommen. Auch wenn es vermutlich nicht bis zur Anklage kommt, spätestens wenn Post von Polizei und Ordnungsamt kommt wird wahrscheinlich ein Denkprozeß einsetzen.
Die Kölner Taxen sind mit Kameras ausgerüstet und der Fahrgast wird auch mittels Aufkleber direkt darauf hingewiesen.
Selbst wenn es eine Kamera gegeben hat, wo werden die Bilder gespeichert??? Da mache ich mir keine allzu großen Hoffnungen. Den Rest überlasse ich nun den Ordnungsbehörden und der Taxigenossenschaft.
 

macmoldis

BF Oberamtmann
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am Ende der Pfefferminzbahn
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Fahrdienstleiter
Die Aussicht Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft wird wohl eher gering sein. Mangel an öffentlichem Interesse.
Das Interesse eines Kölner-Express-Reporters wecken und schon bezeichnet man das als öffentliches Interesse
... im bundesweiten Bahnerforum steht es schon mal drin
 
K

Keks

Gast
Ich möchte diesen Anspruch einer fast täglichen Anmoderation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nutzen, um Euch eine fast unglaubliche, aber wahre Geschichte zu erzählen.

Angefangen hatte es mit einer planmäßigen Gastfahrt im Taxi zwischen zwei Kölner Güterbahnhöfen. Taxi kam, eingestiegen und auf zur eigentlich unspektakulären Fahrt über den Rhein. Die Tücken des Alltages der heutigen Fahrt war eine Straßensperrung durch Bauarbeiten mit ausgeschilderter Umleitung. Aber StVO und Kölner Taxi sind oft wie Feuer und Wasser. Also ignorierte man alle Hinweise von Verkehrszeichen und stand plötzlich vor einer Baugrube, welch Überraschung. Zum Wetter es regnete in Strömen Luftlinie zum Ziel ca 300m. Der Herr Chauffeur meinte aufgrund des Festpreises wären wir jetzt da. Ich wies den Fahrer daraufhin, daß seine Ziel durch den Auftrag der Taxizentrale klar vorgegeben sei und er dieses auch anfahren solle. Der Herr Chauffeur wähnte sich noch immer im Irrglauben wir wären da, ich könnte ja gefälligst durch die Baustelle laufen. Oh ja, klar dafür sperren wir Baustellen ab, damit jeder darin rumläuft. Insbesondere wenn der Dienstauftrag Gastfahrt mit Taxi von A bis B lautet. Es folgte nun ein Meinungsaustausch über Auftrag und Pflichtfahrgebiet in dessen Verlauf aus dem Lokführer der nur von A nach B sollte ein "*********" und "Rassist" wurde. Natürlich holte ich mir von der Taxizentrale tel. die Rückversicherung im Recht zu sein. Aber der Herr Chauffeur sah es nicht ein, das zu tun was in seinem Auftrag stand. Plötzlich wollte er den Auftrag loswerden (O-Ton: Los raus aus meinem Wagen), was im Pflichtfahrgebiet aber nicht geht. Was nun folgte ist schier unglaublich, da der Fahrgast sich nun plötzlich in ein ********* und Rassisten umgewandelt hatte, war dies nun die Freigabe für härtere Mittel - es folgten mehrere tätliche Übergriffe des Herrn Chauffeur auf den Fahrgast. Daraufhin verließ ich dann das Taxi, völlig entgeistert und telefonierte abermals mit der Taxizentrale (die haben sich tausendmal entschuldigt und mir sofort den Ansprechpartner für das Beschwerdemanagement gegeben) . Hab mich natürlich sofort danach dienstunfähig gemeldet.
So ist nunmal das schlecht bezahlte Personal. Fa ist dann selbst der eigene Arbeitsplatz egal. Vom Amt gibt's ja was dazu. Ob man also arbeitet ist völlig zweitrangig.
Ähnlich ist es bei den Türken. Wie oft wurde Ejakulat in der Dönersoße gefunden?
Oder der unterbelichtete Lokführer, der die Fahrgäste zum anschieben seines Zuges animierte. Und, und, und...

Es ist also nur eine Frage der Wertschätzung der Arbeit.

Und diese Gefahr besteht auch in unserem aktuellen Tätigkeitsfeld.

Viele stumpfen immer mehr ab.
 
K

Keks

Gast
Kann sein. Aber irgendwas wird schon dran sein.
Ich für meinen Teil würde niemals etwas von den Muselmännern essen.
 


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