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National Im Vorstand der Deutschen Bahn kracht es gewaltig



Ausgerechnet jetzt kracht es im Vorstand. Dort ist es zu einem Zerwürfnis zwischen dem Vorsitzenden Richard Lutz und Finanz- und Güterverkehrsvorstand Alexander Doll gekommen. Nach Informationen des SPIEGEL wollte Lutz seinem Kollegen das Finanzressort wegnehmen und ihn ausschließlich als Güterverkehrsvorstand einsetzen. Als der Vorstandschef diesen Monat Doll das Angebot unterbreitet hat, sagte dieser ihm ab. Der Ex-Investmentbanker soll die Offerte als Versuch wahrgenommen haben, seine Karriere auszubremsen.


 

Kommentare

Juhu, Eitelkeit! Damit ist man definitiv (wie in vielen unteren Managementebenen) stark auf der Schiene... ich habe den Eindruck, das bleibt auch weiterhin das einzig starke- entgegen aller Propaganda! Vorbildwirkung? Motivation? Zielführend? Alles gleich null und wen interessiert So was, wenn aller Orten der eigene Vorteil wichtiger ist....

Übrigens könnte Doll sich mit Leistungen im GV eine Karriere schaffen... aber er glaubt scheinbar genauso wenig an eine Lösung und damit wohl eher an einen Karrierekiller, wenn er versagt. Karriere ist eben wichtiger als eine starke Schiene! Eigentlich sollten bei Cargo die Personale alle wechseln, denn die Führungskräfte wollen nicht auf das sinkende Schiff! Was will man da noch mit dem Personal? Wie will man das motivieren? Einfach nur unwürdig!

Und ausgerechnet Scheuers Andi soll es lösen? Das ich nicht lache! Der weg für Pofalla wäre zwar frei, nur keine Lösung in Sicht! Außerdem ist das doch eine Sache des AR?! Und der besteht aus mehr als dem bayrischen Mautversager!

MfG maschwa
 
Es wird noch doller (Sorry ungewollte Pointe):


Jetzt ist mal wieder Frau Nikutta im Gespräch. Komisch nur, dass kein Vorstand seit Grube die will... Hat das einen Grund? Ein Affentheater! Man braucht Lösungen und keinen Vorstandsstreit!

MfG
maschwa
 
Die Nikutta ist doch aktuell die Chefin unserer BVG? ....und schon da bekommt die nix gebacken!

...und außerdem titelte noch vor 2 Tagen das Manager-Magazin:

Warum der Bahn-Chef gegen diese Frau kämpft

Link
 
Also den den Schleudersitz "Güterverkehrsvorstand" würde ick nicht man Geschenkt annehmen.

Eigentlich ist das Angebot mehr als "wir können Dir nicht Leiden" und "wir wollen Dich loswerden" zu verstehen.

:16:
 
Bei DB Cargo Poland, war Sie sehr erfolgreich.
Und die schwarze Null Vorgabe des Berliner Senats hat sie auch erfolgreich umgesetzt.
Die Probleme mit Wartung und fehlenden Mitarbeitern, sind ja seit der der großen Verkehrsreform von 1994 an, nur temporär.....
 
Die ganzen Boykott - Häuptlinge zwischen ganz oben und ganz unten dürften bei FV, Regio und Cargo das größte Problem darstellen.
Da ist über sehr, sehr lange Zeit eine Kultur des Verhindern und Aussitzens entstanden, die nur ein Ergebnis kennt, frustierte und innerlich gekündigte Mitarbeiter (Indianer).

Da kann der oberste Boss noch so gut sein, er wird die weitgehend entgleiste Eisenbahn kaum wieder aufgegleist bekommen.
 
Gut erkannt. Zusätzlich findet ein unkontrollierter Transformationprozess innerhalb der Verwaltung statt. Diese wuchert wie ein Krebsgeschwür und erfindet immer neue Hierarchiebenen, Zwischenstufen, ja sogar komplette Abteilungen die auf dem Papier dringend notwendig sind, letztlich aber unnötig wie ein Kropf sind, den Betrieb hemmen und nur Geld verbrennen. Das gekoppelt mit der Unfähigkeit Fehler der Vergangenheit einzugestehen und zu revidieren führt lediglich dazu das Unternehmen weiter in Richtung Abgrund zu fahren.

Mich juckt es nicht mehr, die paar Jahre bis zur Pensionierung bekomme ich irgendwie rum, danach ist mir die Bahn herzlich egal.
 
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