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National ex- Vorstände und Beraterverträge, ein Problem?




Hm.... es fehlt Geld (man denke nur an qualifizierten Ausgabestopp im vorigen Herbst), man jammert dem Scheuer vor, wie viele Mrd. fehlen und nun prüft man Beraterverträge... und man weiß noch nicht Mal, ob dafür Gegenleistung erbracht worden ist ¿? Millionen verdienen, i.d.R. Abfindungen bekommen und anschließend Honorare aus Beraterverträgen? Ich gönne, jedem der Leistung bringt sein Geld, aber dafür braucht's Leistung und muss Rechtskonform sein.... und Sorry, egal was die Prüfung ergibt: Lutz kann sich da nicht rausreden! Er ist lange genug im Konzern und war Finanzvorstand. Oder sucht man hier gar einen Grund, ihn los zu werden?

MfG
maschwa
 

Kommentare

Mit ehrlicher Arbeit hat man eben in Deutschland keine Chance mehr reich zu werden ! Und dieser Tage erst gelesen : Wer weniger verdient , lebt kürzer ! ... und im Text stand dann auch noch weiter sinngemäß `... weil Weingverdiener , körperlich schwer arbeiten ... `
 
Diese ganzen Berater haben doch nur kassiert und nix als Chaos verursacht. Wenn man aber nicht auf Fachleute hören will und unbedingt alles in studiengerechte BWL- Strukturen pressen muss, dann ist es eben nur ein teurer Selbstbedienungsladen! Die eigene Belegschaft wäre preiswerter gewesen, hat allerdings selten irgendwas studiert. Die gesunde Mischung ist längst weg und damit auch die Motivation.

MfG
maschwa
 
Moin Kollegen,

Diese ganzen Berater haben doch nur kassiert und nix als Chaos verursacht. Wenn man aber nicht auf Fachleute hören will und unbedingt alles in studiengerechte BWL- Strukturen pressen muss, dann ist es eben nur ein teurer Selbstbedienungsladen! Die eigene Belegschaft wäre preiswerter gewesen, hat allerdings selten irgendwas studiert. Die gesunde Mischung ist längst weg und damit auch die Motivation.
...mein ehemaliger oberster Chef, Dipl. Ing. Dr. Baum, damals Chef des BW Halle - G zu dem auch das RAW gehörte und der mich damals einstellte mit der Begründung einer etwas "außergewöhnlichen" Bewerbung in deutscher und lateinischer Schreibschrift war später, schon bereits nach einer Umstrukturierung zum obersten Chef der RBD Halle/Saale geworden und wickelte diese RBD mit ab. Er erlernte seinen Beruf von der "Pike aufwärts" erst als Heizer, dann LF mit Ingenieursstudium am Polytechnikum und lange Jahre Chef in diversen Dienststellen der DR.

Er wäre bestimmt der richtige Manager gewesen, mit langem Berufsleben als aktiver Eisenbahner aber sein schon damals hohes Alter sprach gegen eine weirätere Karriere im Neu geschaffenen DB AG Konzern.

Ob politisch vorbelastet, lassen wir mal außer Acht, es täte der DB AG gut eigene Mitarbeiter zu fördern und sich nicht soviel von der Politik hereinreden zu lassen.

Die bisherigen Bahn Manager waren allesamt nur Fehlgriffe, außer vieleicht der ehemalige Airbus-chef Hr Grube, der versucht ja wenigstens Verbesserungen herbeizuführen.
Aber die Sache mit den Zertifizierungen war sein Genickbruch.
Materialzertifizierungen sind in der Luftfahrt Gang und Gäbe aber bei der Eisenbahn nicht auf alles anwendbar.
Wie sollte er es auch wissen? Er kam ja aus einem ganz anderen Verkehrsbereich.
 
Mehr Züge und weniger Berater
Das Platzangebot für die Kunden soll demnach "um bis zu 100 Prozent" gesteigert werden. Dazu will die Bahn zusätzlich zu den bereits beschlossenen Zugkäufen weitere 120 Züge für den Personenverkehr und 300 Loks für den Güterverkehr erwerben. "Längere Züge und bessere Platzausnutzung erhöhen darüber hinaus die Kapazität der Flotte", heißt es in der Unterrichtung für den Aufsichtsrat.


Gruß:UFO
 
Da werden sich dann die Fahrgäste wohl auf dem Schoß setzen dürfen oder man baut gangseitig so kleine Nothocker zum klappen ein , ähnlich denen , die es mal in der Schmalspurholzklasse gab .
 
Moin Kollegen,

Längere Züge?
Daß ich nicht lache...:024:, auch die Schraubenkupplung hat wie die Scharffenbergkupplung ihre Kapazitätsgrenzen.
Wobei wir dann beim nächsten Flop wären...die Umrüstung der Flotte auf eine brauchbare Mittelpufferkupplung mit der auch die Schraupkupplung kompatibel wäre, lief da nicht in Frankreich ein größer angelegter Feldversuch?
Zuglängen nach US Vorbild wären zwar technisch realisierbar, bedingen aber gerade bei Kopfbahnhöfen einen anderen Betriebsablauf, wenn ein Zug mehrfach aufgeteilt wird und an mehreren Bahnsteiggleisen einrangiert wird und auch bei der Abfahrt muß dann erst einmal rangiert werden.
Oder man hat auf diversen Stationen noch zu kurze Bahnsteige.
Welcher Reisende wäre denn bereit einen halben bis dreiviertel Kilometer am Gleis zurückzulegen.
Wie sieht das mit den Signalabständen auf den Bahnstrecken aus, wenn Züge die jetzt schon doppelte Zuglänge aufweisen?

Klar könnte man bei längeren Zügen auch weniger Personal benötigen, wenn das bereits vorhandene Zugpersonal die doppelte Arbeitsleistung erbringt.

Wenn das jetzt keinen Streikgrund darstellt die Republik mal für drei Wochen ins Chaos zu stürzen und die Manager zu zwingen ihre Überlegungen zurückzunehmen?

"Genießen Sie ihren Urlaub in vollen Zügen...Die Bahn!"

Schönen Gruß
Ingo
 
Moin Kollegen,

Längere Züge?
Daß ich nicht lache...:024:, auch die Schraubenkupplung hat wie die Scharffenbergkupplung ihre Kapazitätsgrenzen.
Wobei wir dann beim nächsten Flop wären...die Umrüstung der Flotte auf eine brauchbare Mittelpufferkupplung mit der auch die Schraupkupplung kompatibel wäre, lief da nicht in Frankreich ein größer angelegter Feldversuch?
Zuglängen nach US Vorbild wären zwar technisch realisierbar, bedingen aber gerade bei Kopfbahnhöfen einen anderen Betriebsablauf, wenn ein Zug mehrfach aufgeteilt wird und an mehreren Bahnsteiggleisen einrangiert wird und auch bei der Abfahrt muß dann erst einmal rangiert werden.
Oder man hat auf diversen Stationen noch zu kurze Bahnsteige.
Welcher Reisende wäre denn bereit einen halben bis dreiviertel Kilometer am Gleis zurückzulegen.
Wie sieht das mit den Signalabständen auf den Bahnstrecken aus, wenn Züge die jetzt schon doppelte Zuglänge aufweisen?

Klar könnte man bei längeren Zügen auch weniger Personal benötigen, wenn das bereits vorhandene Zugpersonal die doppelte Arbeitsleistung erbringt.

Wenn das jetzt keinen Streikgrund darstellt die Republik mal für drei Wochen ins Chaos zu stürzen und die Manager zu zwingen ihre Überlegungen zurückzunehmen?

"Genießen Sie ihren Urlaub in vollen Zügen...Die Bahn!"

Schönen Gruß
Ingo
Ich denke es geht bei den "längeren Zügen" um Reisezüge, so hab ich das jedenfalls verstanden, siehe ICE4 mit 13 statt 12 Wagen. Im Reisezugverkehr ist die Schraubenkupplung eh ein Auslaufmodell in Zeiten in denen zunehmend auf Triebwagen gesetzt wird.
Im Güterverkehr wundert mich etwas das die Mittelpufferkupplung im Ganzzugverkehr nicht weiter verbreitet ist. Sicher ist es im Einzelwagenverkehr nicht so einfach die ganze Flotte umzurüsten, aber warum nicht viele Kohle- oder Kesselwagenzüge die eh in geschlossenen Umläufen fahren, ähnlich wie bei den Erzzügen.
 


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