Energieträger der Zukunft für Transport (PKW/LKW/ZUG) - Wer macht das Rennen - Was ist sinnvoll?

Gerd Belo

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Das Wasser welches beim Verbrennungsprozess entsteht, wird man sicher auch irgendwie nutzen können früher oder später.
Dabei entsteht (teoretisch) destiliertes Wasser. Lässt sich energetisch nicht nutzen, weil energiearm und ein fast perfekter Isolator, damit funktioniert nicht mal Elektrolyse.... ;)
 

Wieder Da

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Dabei entsteht (teoretisch) destiliertes Wasser. Lässt sich energetisch nicht nutzen, weil energiearm und ein fast perfekter Isolator, damit funktioniert nicht mal Elektrolyse.... ;)

Rückführung und Nutzung als Scheibenwaschwasser. Wenn es denn in ausreichend großer Menge anfällt, könnte man es auch preiswert/kostenlos anbieten. Fällt mir jetzt so spontan ein dazu. Technisch machbar sollte es auf jeden Fall sein.
 

derThomas

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Oder Stichwort Power to Gas wird von Audi stark vorrangetriben. Leider werden die G Tron(CNG/Erdgas) Antriebe nicht mit 0 g Co2 in die Statistik eingespeist.
 

Wieder Da

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Oder Stichwort Power to Gas wird von Audi stark vorrangetriben. Leider werden die G Tron(CNG/Erdgas) Antriebe nicht mit 0 g Co2 in die Statistik eingespeist.

Das Stichwort ist mir bei dem Tipp von Lonestarr bereits unter gekommen. Scheint ein erfolgversprechender Weg zu sein bei der Speicherung. Müsste man ggf nur die Infrastrucktur entsprechend anpassen, damit es funktioniert
 

Schweizkutscher

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Beim CNG gibt es das Problem, das nicht viele Tankstellen das anbieten, auch bei LPG (Flüssiggas) ist das Netz sehr dünn. Folglich ist die Idee gut aber die Umsetzung/Infrastruktur mangelhaft.
 

Simulant

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Ein weiterer innovativer Ansatz ist es, eine Art "Wasserstoff-Paste" herzustellen. Vorteil ist die Lagerfähigkeit und Transportierfähigkeit.
Hierzu hab ich ein Video gefunden:
 

Gerd Belo

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Na ja, ganz schön aufgedreht der Jung.....und mehrere Denkfehler fallen schon beim ersten, oberflächlichen Ansehen auf. Für Fahrzeuge ist die Paste wohl kaum geeignet, wenn sie nach der Abgabe des Wasserstoffes zu mehr als 95 % des Volumens als Reststoff übrig bleibt. 17 km Fahrstrecke aus 1 kg Paste, da wird es eng im Kofferraum, zumal ja auch noch eine entsprechende Wassermenge als Reaktionsmittel mitgeführt werden muss. Und ein entsprechend leistungsfähiger Energieerzeuger fehlt auch noch......
 

Simulant

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Die Nachteile hat er im Video ja fairerweise aufgezählt. Den Ansatz finde ich dennoch interessant.
 

sbb.lokmaster

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Bin ja mal gespannt. Für die Ausschreibung für Ende 2024 schreibt die Bayrische Eisenbahngesellschaft für die Strecken Mühldorf Passau und Mühldorf Burghausen Wasserstoffzüge vor. Ob die bis dahin Serienreif und vor allem Bahnfest sind, wage ich zu bezweifeln. Wir werden es sehen.
 

maschwa

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Bin ja mal gespannt. Für die Ausschreibung für Ende 2024 schreibt die Bayrische Eisenbahngesellschaft für die Strecken Mühldorf Passau und Mühldorf Burghausen Wasserstoffzüge vor. Ob die bis dahin Serienreif und vor allem Bahnfest sind, wage ich zu bezweifeln. Wir werden es sehen.

Ich befürchte auch Ambitionen sind da gewagt. Zumal in nächster Zeit viele solche Ausschreibungen laufen und die Fahrzeuge fast zeitgleich in großer Menge gebraucht werden... ist genauso wie Ausschreibungen für E- Betrieb auf noch nicht mit Ol ausgerüsteten Strecken... Auch für die Hybridlösung Batterie und Stromabnehmer gibt es noch keine Serienfahrzeuge, sollen in Kürze aber gemäß Ausschreibungen laufen.

MfG maschwa
 

sbb.lokmaster

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Für die Strecke nach Burghausen soll das ja nur ein Zwischenschritt sein, denn letzten Endes soll diese Strecke ja zusammen mit der Strecke Markt Schwaben - Mühldorf - Freilassing elektrifiziert werden, da auf der Burghauser Strecke ja ein sehr starker Güterverkehr stattfindet, der in den kommenden Jahren noch steigen wird. Und diese Strecke ist ja eh schon die mit am stärksten Belastete Nebenbahn, die zu gewissen Zeiten so langsam an Ihre Belastungsgrenzen stößt.
 


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