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Die Krise bei DB Cargo spitzt sich zu



VT605

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Traindriver

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Und nun?
Von immer wieder dieselbe Meldung wiederholend, ändert sich auch nichts.

Es wird bei Cargo dran gearbeitet und Ergebnisse werden kommen....

Aber einen Kahlschlag nach Methode Mehdorn in Jahren, kann man nicht in Wochen aufholen.

Mehr Verkehr von Straße auf Schiene wird seit Jahren beschworen, aber gehandelt seitens der Politik anders. Die Lobbyarbeit bestimmter Firmengruppen sei Dank.
 

DaSi

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Und nun?
Von immer wieder dieselbe Meldung wiederholend, ändert sich auch nichts.
Es wird bei Cargo dran gearbeitet und Ergebnisse werden kommen....
Aber einen Kahlschlag nach Methode Mehdorn in Jahren, kann man nicht in Wochen aufholen.
Mehr Verkehr von Straße auf Schiene wird seit Jahren beschworen, aber gehandelt seitens der Politik anders. Die Lobbyarbeit bestimmter Firmengruppen sei Dank.
Ja es stimmt weil die Probleme sind bekannt. Nun wird wieder gehandelt aber wie ......... darüber sollten wir Betriebseisenbahner lieber schweigen oder müssen wir die Fakten und Brennpunkte noch mehr auf den Tisch legen.:045:

Die Ergebnisse sind schon da und sehen wir::065:
1.Täglich bei unserem Versuch den Betrieb und Cargo noch in "Bewegung" zu halten. Es herrscht derzeit purer Aktionismus .......lass uns sparen , sparen und nochmals sparen. Sparen ist Super aber bitte nicht in der Plüschetage sondern draußen in der Fläche. Warum müssen wir den 2 oder gar 3 Rangierloks je mit Lrf + Rb besetzen es reicht doch eine 1 oder max 2 Loks mit 2 Lrf + 1 Rb. Das wir damit die normalen "Planarbeiten" nun überhaupt nicht mehr schaffen ist doch eh nur das Problem der Disponenten.

2.Des weiteren sehen wir es derzeit immer wieder beim Fahrplanwechsel. Derzeit alle 6 Wochen wo im Güterverkehr vieles verändert wird. Da werden aus den Cargozügen EK / KT usw neue DGS mit genau den gleichen Laufwegen und Fahrzeiten. Ob das im Auftrag von DB Cargo als Subunternehmen geht oder Kunden diese Leistungen schon komplett an Privat vergeben haben ist nicht erkennbar. Aber es belegt den Mangel.
MfG Daniel
 

Asgard

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Es ist völlig egal wer da wo sitzt und was erkannt hat. So lange wir diese Kundenabtreibung "Korridorverkehr" mit alle ihren Auswüchsen nicht ein für allemal beerdigen und zu den funktionierenden Produktionszentren mit regionaler Planung und Steuerung, bedarfsgerechter Personalplanung und mehr Personal auf den Bahnhöfen zurück gehen, werden wir weiter Kunden verlieren.

Gestern mit einem Frankfurter Kollegen gesprochen. Der war vorgestern für eine Tour von der Resterampe geplant, also etwas von dem wegschaffen das Köln/ Duisburg nicht fahren will, er hätte eigentlich gastlich nach Köln gesollte um von dort einen Zug nach Frankfurt- Höchst zu fahren. Der hatte um die 120 Minuten plus, also damit auch der Feierabend schon zu Dienstbeginn im Eimer. Das wollte er dann doch nicht; das zuständige P&D wollte ihn dann "in den Pool stellen" damit er etwas anderes machen könne. Zwei Stunden vor seinem regulären Dienstende- nach sechs Stunden herum sitzen- fragte er dann mal nach was denn nun sein... er durfte dann Abschreiben und nach Hause gehen. Seiner Aussage nach standen in FFO zu dem Zeitpunkt zwei abgestellte Züge herum die er locker hätte fahren können. Das ist Korridorverkehr, das ist überregionale Planung. Auf dem Papier ganz toll und es funktioniert einfach nicht.

Ein regionaler Lokdienst der wie früher alles in seinem Bereich im Blick hatte, also zu- und ablaufende Züge, verfügbare Personale, abgestellte Züge hätte das alles mit wenig Aufwand regeln können. Nur ist das nicht mehr gewollt.

Dieses bereits bei Einführung auf Scheitern geplante P&D Konzept bekommt es einfach nicht hin und doch wird das tote Pferd egal wie weiter geritten. Der Gaul ist in Verwesung über gegangen und bekommt doch noch immer weiter Aufputschmittel. Als ob der Laden mit Absicht kaputt gemacht werden soll.
 

wiemi

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Ein regionaler Lokdienst der wie früher alles in seinem Bereich im Blick hatte, also zu- und ablaufende Züge, verfügbare Personale, abgestellte Züge hätte das alles mit wenig Aufwand regeln können. Nur ist das nicht mehr gewollt.
Aber mal ganz ehrlich? Das mag jetzt auch nicht funktionieren, aber ich kenne aus der BZ Perspektive auch die "regionalen Lokdienste" und deutlich besser lief es da definitiv nicht. Die Probleme wiederholen sich immer an den Gleichen Schnittpunkten. Keine Lok, kein Personal, keine Zeit .... ist nur noch schlimmer geworden, weil sie jetzt noch weniger Tf bei uns haben. Stabilste Leistungen sind die, die DB Cargo Polska in Deutschland fährt ;)
 

maschwa

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Aber mal ganz ehrlich? Das mag jetzt auch nicht funktionieren, aber ich kenne aus der BZ Perspektive auch die "regionalen Lokdienste" und deutlich besser lief es da definitiv nicht. Die Probleme wiederholen sich immer an den Gleichen Schnittpunkten. Keine Lok, kein Personal, keine Zeit .... ist nur noch schlimmer geworden, weil sie jetzt noch weniger Tf bei uns haben. Stabilste Leistungen sind die, die DB Cargo Polska in Deutschland fährt ;)
Nur konnte man lokal anders agieren, man kannte sich oftmals! Und so konnte man eher mal einem Kollegen eine Leistung aufschwatzen, der sie auch mitnahm mit einem Angebot, welches dann die Kontakte zum Netz brauchte. Sagen wir mal so, es wurde verschlimmbessert!

MfG
maschwa
 

wiemi

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Unser schlimmstes Chaos hatten wir 2017. Da standen die Züge nach Polen bis Hannover im Stau. Trotz regionaler Lokdienste... Klar seitdem fährt Cargo noch viel weniger über die Oder, aber die Verkehre die da sind, sind stabiler. Nur Bereitschaften hat es nicht mehr :rolleyes:
 

Traindriver

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Unser schlimmstes Chaos hatten wir 2017. Da standen die Züge nach Polen bis Hannover im Stau. Trotz regionaler Lokdienste... Klar seitdem fährt Cargo noch viel weniger über die Oder, aber die Verkehre die da sind, sind stabiler. Nur Bereitschaften hat es nicht mehr :rolleyes:
Bei uns gibt es noch einige Bereitschaften und meist sind diese auch gut ausgelastet....
Vielleicht regional unterschiedlich
 


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