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National Der Untergang von DB Cargo ....oder was wird das?




Damit dürfte das Ende von DB Cargo eingeläutet werden. Danach kommt nur noch Personaloutsourcing und schon hat man wieder Geld eingespart.

Kein normaldenkender Mensch kommt auf die Idee ein Auto zu kaufen, zu bezahlen, zu verkaufen und dann nochmal Geld für die Miete des selben Fahrzeugs auszugeben.
 

Kommentare

Nun , um die Spiele zu erkennen muß man doch nicht unbedingt in einer Gewerkschaft oder der DB sein ! Das Strickmuster ist doch in der ganzen Wirtschaft , auch außerhalb der Bahnwelten , das gleiche .
 
Warum von den Gewerkschaften nichts kommt? Beantworte Dir die Frage wer deren teilweise nicht unerheblichen Gehälter bezahlt. Wir Fußvolk sind verraten und verkauft und ob auf den Güterzügen DB Cargo drauf steht ist völlig egal. Ich sehe nur eine Richtung für DB Cargo: komplette Auflösung, Zerschlagung und Abgabe der Leistungen an private Anbieter.

Betriebswirtschaftlich gesehen macht die Zerschlagung sogar Sinn. Die DB Cargo AG ist wie jeder andere Logistiker am Markt nur ein Dienstleister zur Erbringung von schienengebundenen Verkehrsleistungen. Kunde schreibt aus, EVU bewirbt sich darauf, der günstigste Anbieter bekommt den Zuschlag. Warum wohl bewerben sich unsere privaten Mitbewerber fast ausschließlich auf Ganzzugverkehre? Einzelwagenverkehr macht Arbeit, kostet viel Zeit und Geld und benötigt umfassende Infrastruktur wie zB Rangierbahnhöfe. Bis auf SBB Cargo und RheinCargo haben meinem Kennnisstand nach keine Privaten eigene Rangierbahnhöfe?

Warum also soll weiterhin eigenes Material vorrätig gehalten werden wenn das Unternehmen ebenso wie die privaten Mitbewerber Loks und Wagen anmieten kann? Eigenes Material sind nicht unerhebliche Kostenfaktoren. Grob geschätzt gibt es den Laden noch 5- 10 Jahren in der jetzigen Form. Eventuell wird DB Cargo wird sich darauf konzentrieren Rangierbahnhöfe zu betreiben und diese Leistung allen EVU anzubieten. Ansonsten wird DB Cargo wie alle anderen auch nur noch gemietetes rollendes Material haben und der Knispel auf dem Führerstand wird ebenfalls angemietet.

Die wenigen verbliebenen Beamten im Lokfahrdienst bekommen ein Angebot für Bürojobumschulung oder die Pensionierung mit Abschlägen angeboten.

So. Genug Spökenkiekerei. Ich wünsche euch allen ein friedvolles Weihnachtsfest und einige besinnliche Stunden im Kreis eurer Familen. Ärgert euch nicht zu sehr über unfähige Manager, Vollversager in politischen Ämtern oder sonstige Nickligkeiten. Ihr könnt es nicht ändern, nur das beste draus machen. Das Wichtigste ist: bleibt Gesund und schaut, selbst wenn es schwer fällt, optimistisch in die Zukunft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bis auf SBB Cargo und RheinCargo haben meinem Kennnisstand nach keine Privaten eigene Rangierbahnhöfe?
RCG/PCT Altmann rangiert noch in Bremen Rbf und das nicht zu knapp. Gut, ist zwar nicht deren Bahnhof, aber in geschätzt 50% des Bahnhofes schubst PCT seine Autowaggons durch die Gegend. Die oberen durchgehenden Gleise im Bereich des DB-Standortes werden meist zum Warten Richtung Bremerhaven genutzt.
 
Aber warum die Gewerkschaften da die Füße stillhalten, muß ich jetzt nicht verstehen.
Vielleicht weil die Lokomotiven nicht gewerkschaftlich organisiert sind?
Den Personalen kann es erstmal egal sein ob sie auf einer konzerneigenen oder auf einer geleasten Maschine unterwegs sind. Also kann das auch der Gewerkschaft erstmal egal sein.
Wenn da einer Bedenken äußern sollte, dann der Betriebsrat.
 
Warum will der Bäcker wohl mit als Fleischer arbeiten obwohl am Leberkäsweckle und der Bratwurstsemmel bei beteiligt sind ? Sie könnte ja auch Fischesemmeln verkaufen ...
 
Also von Geldmangel kann bei DB Cargo anscheinend keine Rede sein.

Beim Einstellungsgespräch hiess es, da ich Vorkenntnisse habe, würde die Ausbildung maximal 8 Wochen dauern.
So weit, so gut...Auffrischung von bekanntem nimmt man ja gerne mit.
Aber die Realität spricht andere Worte.
Die Ausbildung dauert nach dem Ausbildungsplan der nun vorliegt bis mitte Juni.
Mancher wird ja jetzt sagen "geil, ganz entspannte Zeit", oder "geniesse die Zeit".
Würde ich ja und mache ich auch, aber das Ärgerliche ist ja, dass hier der komplette Leergang voll mit erfahrenen Personalen (alle von Regio mit 146.0, .1, .2 und .3 Ausbildung) ist, die sich alle an den Kopf fassen, wie hier das Geld verbrannt wird.
Wohlgemerkt, wir behandeln hier Themen wie sie Azubis im ersten Lehrjahr vorgesetzt bekommen.

Geld und genügend Personal scheint ja reichlich vorhanden zu sein!

PS: bevor jetzt der falsche Eindruck entsteht, ich freue mich auf die Arbeit bei DB Cargo, nur eben diese unsinnige Geldverbrennung regt mich auf
 
Also von Geldmangel kann bei DB Cargo anscheinend keine Rede sein
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PS: bevor jetzt der falsche Eindruck entsteht, ich freue mich auf die Arbeit bei DB Cargo, nur eben diese unsinnige Geldverbrennung regt mich auf
Ruhig bleiben! Es ist nicht dein Geld ( und scheinbar auch nicht das der Führungskräfte die es ausgeben). Ihr könnt aber sicher sein, dass die Führungskräfte aus der Verantwortung entlassen sind durch die Gelsverbrennung!

MfG maschwa
 
Geld und genügend Personal scheint ja reichlich vorhanden zu sein!
Aufdröseln, was wirklich überprüft vorhanden ist und noch nötig wäre und den Lerninhalt + Unterlagen anpassen, dürfte teurer sein, als das Komplettprogramm durchzuziehen.
Am Ende geht's ja nur darum, wenn irgendwo was in der Praxis schiefgehen sollte, dass die Büroetage dokumentiert aus dem Schneider ist, weil der MA nachweislich alle benötigten Schulungen/Prüfungen erhalten hat.
 


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