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National Der Untergang von DB Cargo ....oder was wird das?




Damit dürfte das Ende von DB Cargo eingeläutet werden. Danach kommt nur noch Personaloutsourcing und schon hat man wieder Geld eingespart.

Kein normaldenkender Mensch kommt auf die Idee ein Auto zu kaufen, zu bezahlen, zu verkaufen und dann nochmal Geld für die Miete des selben Fahrzeugs auszugeben.
 

Kommentare

Mit der Auslagerung wolle die Deutsche Bahn vor allem verhindern, dass Abschreibungen – also der Wertverlust des Materials – weiter im Konzern zu Buche schlagen.
Hört sich für mich nach einem Taschenspielertrick an. Ich frage mich, ob die Leasingfirma keine Abschreibungskosten hat. Die müssen ihre Kosten doch auch irgendwie wieder rein holen.
 
Da Eurailpress auch nur abschreibt hier mal der komplette Artikel des zitierten Handelsblattes:


Die Situation scheint weit schlimmer und vom Klimaunsinn für den FV getrieben!

Mal an die Admin/ Mod: ist das hier nicht die selbe Diskussion über den selben Artikel wie hier: https://www.bahnerforum.eu/threads/das-ende-ist-nah.24362/ ?
Vielleicht kann man die Beiträge der Übersicht halber zusammenführen..


MfG maschwa
 
Zuletzt bearbeitet:
Statt uns Loks und Wagen unter dem Hintern weg zu verkaufen und für teures Geld zurück zu mieten - was genau wird da auf lange Sicht gespart? - sollten wir vielleicht mal da ansetzen Geld zu sparen wo es sinnlos verbrannt wird? Den ES- Unfug zB mit allen Personalen und technischen Vorrichtungen braucht kein Mensch, kostet ebenso wie die monatliche Hurra- Broschüre Unsummen und bringt unterm Strich realisisch gerechnet garantiert ein dickes Minus.

Dann der Blödsinn uns möglichst weit in eine Richtung fahren zu lassen um uns dann Gf nach Hause zu schicken. Vor Planlos & Durcheinander und Korridorplanung ging es 300km/ ca. 3,5 Stunden in die eine Richtung, es gab eine Pause und dann ging es wieder 300 km/ 3,5 Stunden in Richtung Heimat. Ging etwas schief gab es einen Ansprechpartner der alle zu- und ablaufenden Züge und Personale im Überblick hatte. Seltsamerweise funktionierte das über Jahrzehnte, es standen weniger abgerüstet Züge in der Gegend als jetzt. Zudem gab es die Manie eher selten Personale von Köln, Kornwestheim oder sonstwoher erst hunderte Kilometer Gf an einen Ort fahren zu lassen um dort Leistungen zu beginnen obwohl Einsatzstellen mit Personal vor Ort sind.

Aber was rede ich. Ich bin ja nur ein dummer Lokführer der von Betriebswirtschaft keine Ahnung hat. Viele wichtiger ist für mich: 2029 interessieren mich Züge höchstens noch als Fahrgast.
 
Aber Asgard , auch du müsstest wissen , das die heutigen Entscheider gar nicht so lange in den Firmen da sind um die letzten Auswirkungen ihrer Entscheidungen selber erleben zu dürfen . ( Verantworten müssen sie ja ihre Entscheidungen eh nicht )
Und nach ihnen kommen neue Entscheider , mit anderen Träumen und dem dann anstehenden Problem von vielen alten Personalen ohne Maschinen ...
 
Die Kosten schon aber nicht den Mitarbeiterlohn.
Demnach arbeiten die Mitarbeiter bei der Leasingfirma umsonst? Wohl kaum. Cargo muss dann zwar nicht mehr die eigenen Mitarbeiter bezahlen, aber die Lohnkosten der Leasingfirma. Diese sind dann in den Wartungskosten eingerechnet und somit fallen indirekt weiterhin Lohnkosten an. Ob das dann billiger ist, kann ich nicht beurteilen.
 
Statt uns Loks und Wagen unter dem Hintern weg zu verkaufen und für teures Geld zurück zu mieten - was genau wird da auf lange Sicht gespart? - sollten wir vielleicht mal da ansetzen Geld zu sparen wo es sinnlos verbrannt wird? Den ES- Unfug zB mit allen Personalen und technischen Vorrichtungen braucht kein Mensch, kostet ebenso wie die monatliche Hurra- Broschüre Unsummen und bringt unterm Strich realisisch gerechnet garantiert ein dickes Minus.

Dann der Blödsinn uns möglichst weit in eine Richtung fahren zu lassen um uns dann Gf nach Hause zu schicken. Vor Planlos & Durcheinander und Korridorplanung ging es 300km/ ca. 3,5 Stunden in die eine Richtung, es gab eine Pause und dann ging es wieder 300 km/ 3,5 Stunden in Richtung Heimat. Ging etwas schief gab es einen Ansprechpartner der alle zu- und ablaufenden Züge und Personale im Überblick hatte. Seltsamerweise funktionierte das über Jahrzehnte, es standen weniger abgerüstet Züge in der Gegend als jetzt. Zudem gab es die Manie eher selten Personale von Köln, Kornwestheim oder sonstwoher erst hunderte Kilometer Gf an einen Ort fahren zu lassen um dort Leistungen zu beginnen obwohl Einsatzstellen mit Personal vor Ort sind.

Aber was rede ich. Ich bin ja nur ein dummer Lokführer der von Betriebswirtschaft keine Ahnung hat. Viele wichtiger ist für mich: 2029 interessieren mich Züge höchstens noch als Fahrgast.
Stimme Dir sehr zu👍... Für mich ist spätestens 1.12.2027 Schluss...

Bis dahin wird sich Cargo irgendwie durchwurschteln.... Auflösen geht nicht, weil dann das Chaos auf den Straßen noch schlimmer wäre....
Falls Cargo doch verschwindet gibt's Abfindungen und wir "Alten" haben es ähnlich wie unsere Kollegen vor 15 bis 20 Jahren, die mit Mitte 50 in Vorruhestand geschickt wurden und sich seitdem ihres Ruhestandes erfreuen!!!

Unsere hochbezahlte Führung mit sehr wenig Bahnerfahrung hat nie auf uns, die Basis, gehört. So sahen die Entscheidungen der letzten Jahre aus und haben uns dahin gebracht, wo wir jetzt stehen.
Aus Fehlern wurden keine Schlüsse gezogen.
Statt Wertschätzung wurde nur der Druck auf uns erhöht.
Viel Geld für sinnfreie Beraterverträge ausgegeben, aber nicht für uns Mitarbeiter.

Irgendwann rächt sich so was..... Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt da?? 🤔
 
Was mich an der ganzen Sache wirklich irretiert, weder der bunte verkehrte Minister Andreas B. Scheuert noch die Gewerkschaft äußern sich zu dieser Thematik. Ok, beim bunten Minister wundert das mich nicht wirklich. Aber warum die Gewerkschaften da die Füße stillhalten, muß ich jetzt nicht verstehen. Vielleicht haben ja die Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat schon zustimmend genickt?
 


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