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National Der Untergang von DB Cargo ....oder was wird das?




Damit dürfte das Ende von DB Cargo eingeläutet werden. Danach kommt nur noch Personaloutsourcing und schon hat man wieder Geld eingespart.

Kein normaldenkender Mensch kommt auf die Idee ein Auto zu kaufen, zu bezahlen, zu verkaufen und dann nochmal Geld für die Miete des selben Fahrzeugs auszugeben.
 

Kommentare

N´Abend!

Nach dem Verkauf von Loks der BR´n 151 und 155 vor einiger Zeit, geht das Theater weiter! Laut einer Meldung bei eurailpress hat die Chefetage eine (in meinen Augen sehr zweifelhafte) Idee der Bilanzschönung. Diese "Sale and lease back"-Nummern machen doch meistens nur Einen reich ....den Vermieter!

Um den Absturz in rote Zahlen zu verhindern, schlägt DB-Chef Richard Lutz „den massenhaften Verkauf von Loks und Waggons der Güterbahn DB Cargo vor“.
Link zu eurailpress
 
Sell and Lease Back ist durchaus üblich: https://de.wikipedia.org/wiki/Sale-Lease-Back

Man versucht halt verzweifelt Kapital herzubekommen, notfalls auch durch diese Verkäufe. Langfristig rächt sich das natürlich dadurch, dass man sehr viel Geld für das Leasing ausgeben muss. Sehr viele Privat-EVU kaufen sich aber von Anfang an keine Lok, sei es weil sie zu wenig Kapital haben oder ihnen das Eigentum zu unflexibel erscheint. Fehlen Aufträge kann man den Leasingvertrag kündigen.
 
Es gibt doch die großen Lok-Lieasing-Unternehmen wie Railpool, ELL, Alphatrains und MRCE welche doch mindestens 80% der Loks im privaten Güterverkehr stellen. Ist doch nix außergewöhnliches. Selbst die Triebzüge der privaten SPNV-Unternehmen sind doch großteils geleast.
 
Das ist soweit alles richtig, private EVU mieten oder leasen mit entsprechenden Wartungsverträgen die Fahrzeuge.

Oberguru Lutz will aber eigene (bezahlte) Fahrzeuge verkaufen (dadurch wird Geld eingenommen) und anschließend dieselben Fahrzeuge wieder für viel Geld zurückmieten. Das heißt für mich, man will bezahlte Fahrzeuge nocheinmal bezahlen. Jetzt mal ehrlich, das würde doch kein normaldenkender Mensch mit seinem eigenen PKW machen. Warum will man dann Eigentum des Bundes verscherbeln und dann dafür Geld ausgeben um genau die Fahrzeuge wieder anzumieten? Das macht für mich weder logisch noch rechnerisch einen Sinn.
 
Oberguru Lutz will aber eigene (bezahlte) Fahrzeuge verkaufen (dadurch wird Geld eingenommen) und anschließend dieselben Fahrzeuge wieder für viel Geld zurückmieten. Das heißt für mich, man will bezahlte Fahrzeuge nocheinmal bezahlen. Jetzt mal ehrlich, das würde doch kein normaldenkender Mensch mit seinem eigenen PKW machen. Warum will man dann Eigentum des Bundes verscherbeln und dann dafür Geld ausgeben um genau die Fahrzeuge wieder anzumieten? Das macht für mich weder logisch noch rechnerisch einen Sinn.
Du musst so denken:
Du hast kein Geld mehr auf deinem Konto, im Gegenteil, du hast eine Kredit auf dein Haus und auch noch einen hohen Konsumentenkredit. Jetzt ist deine Heizung kaputt gegangen und du frierst, die Reparatur kostet 10.000€. Die Bank gibt dir kein Geld mehr weil du schon so viele Kredite hast oder zu einem sehr hohen Zins.
Wenn du jetzt dein Auto verkaufst, hast du die Liquidität um die Heizung erneuern zu lassen. Weil du aber ohne Auto nicht zur Arbeit kommst, musst du es mieten.
Dies ist ungefähr vergleichbar mit der Situation die Lutz hat.

Gut, in meinem Beispiel würde man eher ein Heizungs-Contracting (Firma X baut dir auf deren Kosten die Heizung und du bezahlst pro kWh Wärme an Firma X) machen, aber als Beispiel taugt es dennoch:005:
 


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