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DB Cargo bestellt bei Siemens neue Dual- Lokomotiven



maschwa

Antipath
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Hm... na gut, haben es begriffen. Nur, ob die ganze Dieselflotte ersetzt wird? Für den Rangierdienst dürfte es bessere Lösungen geben! Siemens bietet derzeit den Vectron Dual Mode

Gibt es davon schon zugelassene Fahrzeuge, die in Deutschland planmäßig eingesetzt werden? Schade, ich halte die EuroDual für die bessere Lösung, da sie nicht nur Lastmile abdecken, aber in Deutschland gilt immer noch die 6-Achser- Phobie... DB FV hat vor ca. 1 Woche Anfahrversuche auf KRM mit 2x407+ 101 gemacht. Recht erfolgreich wie man hörte. Zumal es infolge eines Polizeieinsatzes zu einem ungeplanten Anfahrversuch kam. Getestet wurde das Abschleppen an dem steilsten Abschnitt zwischen Siegburg und Montabaur. Ich denke, für den SGV wäre der EuroDual eine gute Idee. Siemens hat allerdings mit der Vectron- Baukastenplattform den Vorteil einer günstigen Unterhaltung. Auch ist der Vectron wohl günstiger...

MfG maschwa
 

Asgard

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Eine Lok mit unendlich langer Aufrüstzeit, unlogischem Bedienkonzept, keinerlei Seitensicht ist natürlich die Lösung schlechthin für Anschlussbedienung und Rangierarbeiten.

Wo genau lassen unsere Einkäufer denken? Haben die diese Lok schon einmal von innen gesehen oder mussten mit diesem Spitzenprodukt der Bahnindustrie jemals einen kompletten Dienst verrichten? So richtig mit Aufrüsten, Rangierdienst, Streckenleistung, mehrfache Führerstandswechsel uvm.? Nein? Dachte ich mir. Dann würden die Herren Einkäufer nämlich den Vertreter des Herstellers vom Hof jagen.
 

maschwa

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Eine Lok mit unendlich langer Aufrüstzeit, unlogischem Bedienkonzept, keinerlei Seitensicht ist natürlich die Lösung schlechthin für Anschlussbedienung und Rangierarbeiten.

Wo genau lassen unsere Einkäufer denken? Haben die diese Lok schon einmal von innen gesehen oder mussten mit diesem Spitzenprodukt der Bahnindustrie jemals einen kompletten Dienst verrichten? So richtig mit Aufrüsten, Rangierdienst, Streckenleistung, mehrfache Führerstandswechsel uvm.? Nein? Dachte ich mir. Dann würden die Herren Einkäufer nämlich den Vertreter des Herstellers vom Hof jagen.

Welche Variante würdest Du bevorzugen?

Die Einkäufer schauen auf Kosten und Vermarktung. Das hatte ich im Eingangspost schon anklingen lassen, was Einflussfaktoren sind. Es geht nur um Wirtschaftlichkeit.

MfG maschwa
 

BLOaner

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400 (!!) Zweikraftloks? Zuviel Geld auf dem "Konto"? Braucht man überhaupt soviel? Wo sollen die Loks eingesetzt werden? Rangier- oder Streckendienst? Nimmt ma was Vorhandenes (schon genannte BR 247) oder entwickelt Siemens was Neues (zum Rangieren taugt die 247 wegen der schon benannten Probleme nicht) Was versteht man beim Spiegel / Handelsblatt (Wer hat da von wem abgeschrieben?) unter Zweikraftloks? Last-Mile oder Hybrid?
Alles viel zu vage ohne weitere erklärende Angaben

...und wollte man nicht -vor ein paar Wochen noch- DB Cargo zumachen? Sehr eigenartig!
 

maschwa

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Eine weitere interessante Frage aus meiner Sicht: wie sieht es mit Streckenklasse und Achslast aus? Die Anschlüsse haben Oberbautechnisch nun oft nicht viel zu bieten und die komplette Ausrüstung dürfte auf 4 Achsen einiges bringen.... ob der Planer das wohl berücksichtigt hat?

MfG maschwa
 

Traindriver

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Eine weitere interessante Frage aus meiner Sicht: wie sieht es mit Streckenklasse und Achslast aus? Die Anschlüsse haben Oberbautechnisch nun oft nicht viel zu bieten und die komplette Ausrüstung dürfte auf 4 Achsen einiges bringen.... ob der Planer das wohl berücksichtigt hat?

MfG maschwa
Wahrscheinlich fällt das erst beim wirklichen Einsatz auf.....
 

BLOaner

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Warum muß es denn unbedingt Siemens sein? Hier ist wohl wieder ordentlich Lobbyarbeit am Werkeln oder unfähige BWLer!

Für den Nahgüterverkehr (dafür soll die Lok ja scheinbar hauptsächlich gedacht sein) sollte eine Maschine mit Mittelführstand die Maßgabe sein, um eine optimale Rangiertauglichkeit dazustellen. Desweiteren fährt man in dem Aufgabengebiet keine schweren Züge, also brauch ich auch keinen E-Teil mit 2MW-Leistung (2700 PS) und vor Allem eine Lok, welche keine Achslastprobleme in den Anschlussgleisen aufwirft.

Ein Lokkonzept, welches zu dem angedachten Einsatzgebiet ideal passen würde, gibt es bei Stadler und wird -in recht großem Umfang- bei der SBB eingesetzt. Auf dieser Grundlage läßt sich sicher auch eine etwas größere Lok mit der geforderten Dieselleistung herstellen.

Eem 923 der SBB

DSC00450.jpg
Eigene Aufnahme: 923 029 in Gosenau im Juni 2018
 

Knallkopf

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Im Nahbereich keine schweren Züge ? An die 90-iger mit ihren Übergaben wird alles dran gehangen was geht , zur Not wird dann auch mal mit einer E-Lok ausgeholfen . Und die zu befahrenden Strecken der Rangierloks werden auch immer länger . Das sind nicht nur 5 bis 10 Kilometer um die Drehscheibe !
 

Schweizkutscher

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Knalli, sieh es dem Kollegen von der Fraktion "hohe Achse" nach.

Und ehrlich gesagt, ich kann es mir auch nicht vorstellen, besonders da nicht, wo es in die Berge geht.
Der Mini-Trecker Eem ist tatsächlich nur als "Bahnhofsdackel" geeignet. Die SBB erprobt auch grad einige Tfz der Gattung H3 (eine Hybridlok mit Dieselmotor und Batteriebetrieb) als dreiachsige Variante. Bei einem Einsatz in meinem Bereich (Weil am Rhein Ubf / Weil am Rhein Rheinhafen) war man nicht begeistert, weil die Angstlok (G1206) eingreifen mußte. Und das an einem nicht hochsommerlichen Tag, sondern bei etwas Feuchtigkeit auf der Schiene.
Damit man weiß um was es geht: https://de.wikipedia.org/wiki/Alstom_Prima_H3
 


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