Hilfe Das Ende naht .................... was dann?

Schienenputzer

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... "Wildes Deutschland"-Der Schwarzwald...
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Das Ende der welt naht! Die werden immer absonderlicher hier im dunklen Wald!

Noch 3 tage bis Weihnachten und ich suche gerade den Weihnachtsmarkt in Villingen, und mußte mir sagen lassen, der war schon vom 28.11. - 07.12.2014. Der ist nun im anderen Stadt(-teil) Namens Schwenningen, wenn die nun glauben ich renne bei den Württenbergern auf den Weihnachtsmarkt dann haben die sich aber gewaltig geirrt! Ich bin überzeugter Eingebürgerter Badener:024:
 

Schwarzwaldbahnchef

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Vergiss es! War mit meiner Frau vor 14 Tagen in Villingen, das war weniger als gar Nichts!!!!!
Nächstes Jahr will ich mal nach Nürnberg....
 

Schienenputzer

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Ich glaub ich fahre nächste Jahr wieder nach Leipzig!
Da kann man wenigstens Standesgemäß als Eisenbahner hinkommen, mit der S-Bahn bis unter den Markt und schon ist man am Ziel ohne viel gelaufe.
 

Schwarzwaldbahnchef

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Wie ist der Markt in Leipzig?
 

Schienenputzer

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Ich würde einmal sagen, sehenswert ! Dieses Jahr war es angenehm, die Buden und Hütten standen nicht mehr ganz so eng wie die letzten Jahre.
Aber ich könnte vielleicht nicht ganz objektiv sein als gebürtiger Leipzscher.
 

Schwarzwaldbahnchef

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Ok,da war ich leider bis jetzt nur mal ganz kurz auf Seminar, gesehen habe ich nicht wirklich was!
 

Altersstarrsinn

Forenphilosoph
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Hallo Leute!

Zunächst einmal. Ich bin nicht verweichlicht. Ich bin so. Nasskaltes Wetter ist wie Hitze nichts für mich. Ich bin ein Mann der Mitte, 23 bis 26°C, ein laues Lüftchen, ein paar kleine Wölkchen am sonst strahlend blauem Himmel, das ist mein Wetter. Alles andere ist eine Zumutung. Ich bin für Extreme -also Temperaturen unter 23° und über 26°- nicht gebaut. Sorry, aber das ist so.

Ob es in Ostwestfalen solche Aufläufe entzieht sich meiner Kenntnis. Allerdings kann ich es mir auch nicht vorstellen, denn das Gebiet ist ja größtenteils menschenleer bzw eine weiße Fläche auf der Landkarte, auf der von IHNEN zur Täuschung die Bezeichnung "Bielefeld" angebracht wurde. Westfalen ist ein schmaler Streifen zwischen dem französisch geprägtem Rheinland, dem wilden und zerklüfteten Sauerland, der Küste, die irgendwo hinter den Ausläufern des Teutoburger Waldes beginnt und dem bisher noch nicht vollig erforschtem Ostwestfalen. Mein Kaff ist da der Dreh-, Angel- und Mittelpunkt, das Herz Westfalens. Da wir als Bewohner der Soester Börde uns nie in den Vordergrund schieben, überlassen wir die Bezeichnung "Hauptstadt Westfalens" aber gerne den Münsteranern, die dafür unter den Pilgern leiden, die gutes Leben lernen wollen.

Natürlich gab es das gestrige Geschehen, ich war schließlich dabei und habe es erlebt. Gut, ich habe ein paar dramaturgische Akzente gesetzt, etwas dramatisiert, aber unter dem Strich steht fest:

Die spinnen, die Kunden!

Sicher, in ein paar Tagen ist Weihnachten, aber ist das ein Grund, in Panik zu geraten, sich mit Vorräten die für einen längeren Atomkrieg reichen einzudecken, jedes bisschen Gelassenheit zu verlieren und sich wie die wildgewordenen Stiere in den Straßen, Plätzen und Geschäften zu benehmen? Der Laden gestern, vor Jahrzehnten als Zentrale für Norddeutschland für ein jetzt hier nicht mehr existierendes Unternehmen gebaut ist völlig überdimensioniert, gradezu riesig und entspricht keineswegs dem, was heute gern für ein "Kaufvergnügen" Standard ist. Ein Vergnügen ist es auch nicht, dort einzukaufen, eher eine Zumutung.

Und dieser Laden war voll, sogar brechend voll. Voll mit Menschen quer durch die unteren zwei Drittel des sozialen Spektrums. Was fehlte war Gelassenheit, Rücksichtnahme und normales Denken. Normalerweise lässt sich hier verpackte Waren ganz gut einkaufen. Die Produktpalette ist riesig und was man sucht findet man bestimmt. Aber gestern! Was sollte das? Hat man Angst, das was man noch benötigt nicht mehr zu bekommen? Das das alles Montag, Dienstag ausverkauft ist? Haselnüsse bekam man schon Ende November nicht, die bekam man gestern auch nicht. Das kann also nicht der Grund sein. Höchstens Herdentrieb. "Na, alles schon für Weihnachten bekommen?" "Ne, etwas muss ich noch haben." "Dann wird es aber Zeit." Und schon rennt alles los und prügelt sich um "das letzte Päckchen Backpulver", während hinter ihnen palettenweise Kartons mit Backpulver in die Regale geräumt werden.

Ne, Einkaufen vor Weihnachten? Ein "Kaufvergnügen" ist das nicht. Eher eine Zumutung und ein Grund, Weihnachten zu verlegen. In den Sommer z.B.. Wann ein Wanderprediger namens Jesus von Nazareth geboren wurde, ist unbekannt, sein Todesjahr liegt etwa im Jahr 28, also wird er etwa 5 Jahre vor seiner Geburt geboren worden sein. Aber egal, das Weihnachtsfest wird in mehreren Quellen teils auf den 25. Dezember, teils auf die Zeit zwischen den 16. und 28. Mai gelegt. Fest steht, dass Weihnachten das wichtigste Fest des Einzelhandels ist. Hier werden die Umsätze des Jahres gemacht. Leider findet es ausgerechnet in der Zeit der Inventur statt. Einer Zeit, in der die Beschäftigten sowieso endlich mal etwas sinnvolleres tun als rumzustehen oder zu streiken. Warum also nicht verlegen? Am Besten in die Zeit zwischen den Osterumsätzen und dem Beginn der Sommerferien. Warum also nicht auf den 24./25./26. Mai? Es ist doch nur eine Frage der Beeinflussung des Kunden. Wir haben es geschafft, "Halloween", einen keltisch/irischen/US-amerikanischen Brauch als Umsatzbringer einzuführen, da wird die Verlegung von Weihnachten doch eine Kleinigkeit sein.

Die sogenannten "Weihnachtsmärkte" kann man auch im Hochsommer oder im Herbst abhalten, am Besten in einer toten Zeit für den Einzelhandel. Was braucht man denn dazu? Ein paar Bretterhütten (√ vorhanden), ein paar Fichten (√ vorhanden), ein paar Waren aus dem Standardsortiment -Socken, Kitsch, Bier- und Fressstände- (√ vorhanden). Mehr braucht man nicht. Früher war mal ein bisschen schnulzige Musik üblich, aber dank Gema lässt diese Beschallung ja Gott sei Dank rapide nach. In unserem Kaff "verlangte der Rechteverwerter [die Gema] in diesem Jahr über 22 000 Euro – statt rund 5 000 Euro 2013." 2010 hatte ja schon Aachen unter der Gema-Abzocke gelitten, seitdem wird sie unverschämt. Also genießt man die Ruhe, auch was schönes. Eigentlich das Schönste an den Weihnachtsmärkten und ein ruhiger Markt im Juni oder Mitte Npovember ist doch auch was schönes, oder?

Weihnachten? "Shoppen" gehen? Ich? Vergesst es!


Gruß

A.
 

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OK, war eine deutliches Ausweichen! WIR wissen um die Geschichte mit dem "Mettwurstschwein!"

Shoppen, phhhh! Deine Frau weiß schon, warum sie Dich gefragt hat, wo Du dich rumgetrieben hast!
 


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