Darf der Zub einen Befehle übergeben ?

DaToby98

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In der Vorschrift ist ja von "Boten" die Rede. Würde dafür auch der Zub in Frage kommen?
 

Lonestarr

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Ja sicher. Aber eben nur als Bote. Den Empfang quittieren darf nur der Lokführer und anschließend muss der Bote die unterschriebene Durchschrift wieder zum Fdl zurücktragen. Erst dann gilt der Befehl als ausgehändigt.
 

Gerd Belo

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Teoretisch ja, der Fdl drückt ihm seinen Befehlsblock in die Hand und wartet, bis er ihn quittiert zurück bringt. Praktisch nein, weil das Zub keine betrieblichen Aufgaben (mehr) wahrnimmt und auch nicht entsprechend ausgebildet ist.
 

Martin H.

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Ich schätze damit sind mittlerweile eher Boten von Netz gemeint, die zwischen den Abfahrtsgleisen hin- und herlaufen und Befehle vorwiegend bei Baustellen oder kurzfristigen La-Stellen übergeben.
Wenn es einmalig einen Befehl 8 oder so braucht werden die eher nicht eingesetzt, außer ggf. der Azubi am Stellwerk etc....

Neben dem Lokführer darf klassischerweise nur der Zugführer Befehle tatsächlich entgegennehmen.
 

Lonestarr

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Neben dem Lokführer darf klassischerweise nur der Zugführer Befehle tatsächlich entgegennehmen.
Der Zugführer ist da schon seit 2015 raus. Ansprechpartner für den Fdl ist ausschließlich der Lokführer.
 

Simulant

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Wurde dazu nicht vor einigen Jahren die Funktion "Helfer im Betriebsdienst" erfunden?

Ein klassischer Zugführer wusste selbstverständlich wie so ein Befehl entgegengenommen, übermittelt und weitergeleitet wird. Ein klassischer Zugschaffner wusst das wohl auch, durfte das aber auch nur im Auftrag des Zugführers (lang ists her).

Ein heutiger einfacher Zub, woher soll der wissen wie so ein Befehl ausgehändigt werden muss? Ob er auf eine Unterschrift achten und den zurück zu Fdl bringen muss, woher soll der das heute wissen?

Es sei denn, er ist geprüfter "Helfer im Betriebsdienst".
 
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