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International CZ - Zugunglück im Erzgebirge nahe deutscher Grenze




Erste Bilder:

2 Todesopfer und über 30 Verletzte. Mein Beileid den Angehörigen und den Verletzten gute Besserung

MfG maschwa
 

Kommentare

Ergänzung mit Bildern:


Es kristallisiert sich heraus, dass der REGIOShark nach Karlovy Vary (844 005) Fahrauftrag im Zugleitbetrieb nur bis Pernink hatte und dort Kreuzung mit dem REGIONOVA 814/ 914 035 vorgesehen war. 844 005 fuhr jedoch ohne Halt und kollidierte ca. 600 m hinter Pernink mit 814/ 914 035 wobei der REGIONOVA 12 m zurückversetzt wurde. Man geht davon aus, dass die Kollision bei ca. 47 km/h stattfand (beide Züge, erlaubt 50 km/h). Am 914 035 ist vom Führerstand nichts mehr zu sehen während die Front vom 844 005 noch relativ komplett aussieht (wenn auch demoliert). Da sieht man wieder einmal die Verbesserungen beim Crashschutz der Konstruktionen im Vergleich.

Hier noch zum REGIONOVA:

das Ursprungsfahrzeug:

Der REGIOShark ist nix anders als der PESA 632/ 633 der DB.

Hier noch aus dem heutigen Sachsenspiegel:

Es gibt auch Kritik an der Infrastrukturausrüstung mit Sicherungstechnik (oder eben ohne). Ein entwickeltes und funktionierendes System (Radioblock/ Funkblock) gibt es zwar, dessen flächendeckende Einführung wurde durch das tschech. Verkehrsministerium jedoch nicht durchgeführt und auf ETCS verwiesen. Dumm nur, dass ETCS in Tschechien erst ab 2025 und auch nur auf Hauptstrecken vorgeschrieben ist. Von daher ist die Kritik berechtigt!



Noch ein Artikel mit Bildern, insbesondere das des geborgenen 914 im Bahnhof Pernink ist sher aussagekräftig was die Kaltverformung im Führerstandsbereich angeht....

MfG
maschwa
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Zusammenstoß erfolgte genau in einer Kurve. Deshalb ist davon auszugehen, dass die beiden Lokführer keine Chance hatten zu reagieren und die Züge ungebremst zusammengestoßen sind.
 
Selbst technische Sicherung verhindert ja derartige Unfälle nicht immer. Denn bedienen muß Sie immer noch der Faktor Mensch, und der kann Fehler machen. Siehe Bad Aibling-Kolbermoor 2016. Und da lag die Unfallstelle auch in einer Kurve. Oder auch bei Dahlerau 1971. Diese Strecke ist noch am ehesten mit der aktuellen Unfallstelle zu vergleichen. Da gab es auch keine technische Sicherung. Dabei gäbe es bei Zugleitbetriebstrecken, wie bei der Unfallstrecke ja ein relativ einfaches System, das zumindest den Zug, der Unerlaubt Einfährt zeitnah Zwangsbremst.
 


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