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National Berlin Pankow - Investor muss denkmalgeschützten Lokschuppen retten



Seit zehn Jahren lässt Kurt Krieger seine Lokschuppen verfallen. Damit ist jetzt Schluss, sagte das Gericht. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Wenn es um große Erfolge geht, sind Pressestellen in der Regel durchaus redselig. In dieser Hinsicht unterscheidet sich ein Bezirksamt in Berlin – sagen wir: in Pankow – nicht von kommerziellen Unternehmen: So sieht man „Pankow auf dem Weg zur kinderfreundlichen Kommune“. Auch der „Baubeginn auf den zwei Spielplätzen in der Jablonskistraße“ gehörte kürzlich in das amtliche Sprachrohr – völlig zurecht.
Umso erstaunlicher, dass sich das Bezirksamt nicht für einen Erfolg feiern lassen will, dass seine eigene Untere Denkmalschutzbehörde unter Leitung von Kerstin Lindstädt jüngst vor Gericht verbucht hat: Möbelmilliardär Kurt Krieger ist – bereits am 17. Februar – krachend vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) mit der Vorstellung gescheitert, ihm sei es aus wirtschaftlichen Gründen nicht zuzumuten, ein denkmalgeschütztes Ensemble notdürftig zu schützen, das er selbst seit 2009/2010 verfallen lässt, weil er es ohnehin abreißen lassen möchte.
Link zu Tagesspiegel

Info zum Projekt "Pankower Tor" des besagten Investors
Link zur Planung
 

Kommentare

Das einzigste was jeder Mensch auf Erden muß , ist sterben ! Und solange Flughäfen und Bahnhöfe zu Jahrtausendbauprojekten mutieren , wer braucht da so ein Denkmal aus besseren Zeiten ? Als ob wir keine wirklichen Probleme hätten ...
 


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