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Bahngüterverkehr überproportional gestiegen



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Gerdi

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Eurailpress 16.01.2007
Der Güterverkehr auf der Schiene ist in 2006 gegenüber den anderen Verkehrsträgern überproportional gestiegen – sowohl in der Menge wie in der Verkehrsleistung. Dies wird aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die auf der Grundlage vorliegender Monatseckzahlen heute bekannt gegeben wurde, deutlich. Danach ist die Transportmenge aller Verkehrszweige im Jahr 2006 voraussichtlich um 5,7 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die im Inland erbrachte Leistung hat um 6,6% zugenommen (ohne See- und Luftverkehr).

Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hat der Straßengüterverkehr (77 % der Beförderungsmenge). Auf der Straße wurden – nach einer Schätzung des Bundesverkehrsministeriums – im vergangenen Jahr 3,258 Mrd. t befördert, rund 5,9 % mehr als im Jahr 2005. Die dabei im Inland erzielte Leistung stieg um 7,3 % auf 434 Mrd. tkm, das heißt die Güter wurden durchschnittlich weiter befördert (133 km gegenüber 131 km im Jahr 2005).

Hohes Wachstum zeigte der Güterverkehr der Eisenbahn: Das Verkehrsaufkommen lag mit 341,9 Mio. t um 7,7 %, die Verkehrsleistung mit 105,5 Mrd. tkm sogar um 10,5 % über dem Vorjahreswert. Die durchschnittliche Beförderungsweite der Bahnen nahm damit auf 308 km zu (2005: 301 km).

Uneinheitlich verlief die Entwicklung in der Binnenschifffahrt: Mit 242,7 Mio. t erhöhte sich ihr Transportaufkommen um 2,5 %. Dagegen ging die Beförderungsleistung um 1,1 % auf 63,4 Mrd. tkm zurück, weil die Güter durchschnittlich geringere Entfernungen zurücklegten (261 km im Jahr 2006 und damit 10 km weniger als 2005). Das seit mehreren Jahren starke Wachstum des Güterverkehrs der Seeschifffahrt setzte sich auch im Jahr 2006 fort: Erstmals wurde über 300 Mio. t befördert; mit 300,8 Mio. t waren es 7,0 % mehr Güter als im Vorjahr.

Einziger Verkehrszweig mit Rückgängen im Jahr 2006 sowohl der Beförderungsmenge als auch der tonnenkilometrischen Leistung war der Transport von Rohöl in Rohrleitungen: Die Tonnage nahm hier um 1,4% auf 94,2 Mio. t ab; die Beförderungsleistung sank um 4,5 % auf 16,0 Mrd. tkm. Die Frachtbeförderung der Luftfahrt legte im Verkehrszweigvergleich am stärksten zu: Mit 3,2 Mio. t wurden 9,4 % mehr Güter mit dem Flugzeug transportiert als im Jahr 2005.
 

Maschinist

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AW: Bahngüterverkehr überproportional gestiegen

Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hat der Straßengüterverkehr (77 % der Beförderungsmenge). Auf der Straße wurden – nach einer Schätzung des Bundesverkehrsministeriums – im vergangenen Jahr 3,258 Mrd. t befördert, rund 5,9 % mehr als im Jahr 2005. Die dabei im Inland erzielte Leistung stieg um 7,3 % auf 434 Mrd. tkm, das heißt die Güter wurden durchschnittlich weiter befördert (133 km gegenüber 131 km im Jahr 2005).
Ist ja kein Wunder. Dieser wird ja von staatlicher Seite am meisten subventioniert. Fast an jeder Autobahn kann man Schilder mit der Aufschrift "Projekt deutsche Einheit" oder so änlich sehen.
LKW- Maut wird erfolgreich mit der Verlagerung der Transporte auf Bundes- und Landstraßen umgangen.
Kann ich jeden Tag auf meinem täglichen Arbeitsweg auf der B87 erleben.

(
Hohes Wachstum zeigte der Güterverkehr der Eisenbahn: Das Verkehrsaufkommen lag mit 341,9 Mio. t um 7,7 %, die Verkehrsleistung mit 105,5 Mrd. tkm sogar um 10,5 % über dem Vorjahreswert. Die durchschnittliche Beförderungsweite der Bahnen nahm damit auf 308 km zu (2005: 301 km).
Das wiederum grenzt schon an ein Wunder.
Trotz massiven Personalabbaus solche Leistungssteigerungen?
Diese wären wohl kaum möglich, wenn nicht die "kleinen Mitarbeiter" ein ungeheures Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen würden und sich trotz der, meiner Meinung nach, vollkommen verkehrten Unternehmenspolitik sich überproportional stark ins Unternehmen einbringen würden.

Wenn auf der einen Seite über unverantwortliche Arbeits- und Lenkzeiten der LKW-fahrenden Zunft gewettert wird, schaut (noch) niemand nach den Arbeitszeiten der Bahner.
Nur die wenigsten dürften notorische "Zuschließer" sein.
Der überwiegende Teil der Eisenbahner sind, so gaube ich zumindest, noch vom alten Holz geschnitzt und setzen alles daran den Betrieb am Laufen zu halten. Klar, natürlich wollen auch sie mal Feierabend haben wollen.
Da wird wohl bestimmt das Arbeitszeitgesetz manchmal ignoriert.

Problematisch wird es wohl erst dann, wenn etwas passiert und der Staatsanwalt Arbeitszeit und Wegezeit zur Arbeit zusammen zieht.

Mehr möchte ich mich nicht darüber auslassen.

Ich sage nur: 14h- Schicht, 2h Weg zur Arbeit und 2h zurück nach hause.
1/2 Stunde Stullen schmieren und was essen-5 Stunden schlafen- 1/2 Stunde waschen und frühstücken- wieder los zur Arbeit.

Wer soll das auf Ewigkeit durchhalten?


Gruß vom Maschinist
 

Gerdi

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AW: Bahngüterverkehr überproportional gestiegen

Sicherlich kann ich deine Einstellung voll und ganz verstehen, allerdings bin ich für das geschriebene nur in sofern verantwortlich, als das ich es hierher kopiert habe.

Ein Großteil der geschätzten Tf Kollegen ist an der Situation nicht ganz unschuldig: Da wird immer geschimpft man müsse auf Ruhetagen arbeiten und Mehrleistung erbringen. Da schiebt man Überstunden im dreistelligen Bereich vor sich her und muss mehrere Stunden zur Arbeit fahren.

Aber wie wäre es denn wenn genau die die immer schimpfen einfach mal NEIN sagen wenn das Telefon zu Hause klingelt und mal wieder ein Dummer für 'ne offene Leistung gesucht wird!
Und wenn man dann auch mal genau auf die Arbeitszeittarife und auf die Schichtenübergänge schaut, wird sich so mancher Disponent überlegen ob er ein zweites mal anruft.
Es kann mich doch keiner zwingen an einem Ruhetag zu arbeiten! Vielleicht sollten diese Kollegen, die immer über diese Ungerechtigkeiten jammern, sich einfach mal genau informieren und ihre Disponenten mal mit den Fakten konfrontieren.
Auch der Betriebsrat ist in der Regel 'ne gute Adresse für so etwas (zumindest bei uns in der Region Nord).

Die Kollegen aus dem "alten Holz" die diese Eisenbahn am laufen halten, sind genau die, die es den Gewerkschaften versauen vernünftige Bedingungen und deren Einhaltung durch zu setzen.
Ich bin auch froh wenn alles läuft und bin durchaus für jede Sonderarbeit offen. Aber irgendwo muss dann auch gut sein. Und alles im Rahmen der geltenden Vorschriften, denn genau die haut mir mein Teamleiter um die Ohren, wenn ich was verkehrt gemacht habe.

Ich bin auch bloß ein angestellter Tf und habe mit knappe 33 Jahre auch noch ein paar Kilometer für "Die Bahn" zu fahren. Und natürlich würde ich die gerne für diese Firma fahren, aber ich bin nicht deren Leibeigener, den man nach gut dünken durch die Gegend scheucht.
Das sollte sich jeder vor Augen halten wenn er mal wieder einen Blick auf seinen Personalverwendungsnachweis wirft.
 

Timo

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AW: Bahngüterverkehr überproportional gestiegen

Problematisch wird es wohl erst dann, wenn etwas passiert und der Staatsanwalt Arbeitszeit und Wegezeit zur Arbeit zusammen zieht.

Mehr möchte ich mich nicht darüber auslassen.

Ich sage nur: 14h- Schicht, 2h Weg zur Arbeit und 2h zurück nach hause.
1/2 Stunde Stullen schmieren und was essen-5 Stunden schlafen- 1/2 Stunde waschen und frühstücken- wieder los zur Arbeit.

Wer soll das auf Ewigkeit durchhalten?


Gruß vom Maschinist
Das ist aber nicht die Regel, wie oft macht man Schichten mit einer Länge von 14 Stunden, meistens gehen die Schichten doch 7-11 Stunden. Ebenso ist es doch recht selten, dass die Übergänge extrem knapp gehalten sind, also unter 11 Stunden.
Das man öfter mal länger macht, klar ist ärgerlich, aber es gibt auch Tage an denen man früher Feierabend macht.

Die Kollegen aus dem "alten Holz" die diese Eisenbahn am laufen halten, sind genau die, die es den Gewerkschaften versauen vernünftige Bedingungen und deren Einhaltung durch zu setzen.
@ Gerdi
Das kann man so pauschal nicht sagen, ich denke genau diese Kollegen wissen noch am besten was erlaubt ist und was nicht. Ich habe schon von sehr jungen Kollegen Zettel gesehen, da ist mir schlecht geworden, wenn etwas passiert wäre hätte kein Anwalt mehr Erfolg gehabt. :eek:
 

Maschinist

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Aber wie wäre es denn wenn genau die die immer schimpfen einfach mal NEIN sagen wenn das Telefon zu Hause klingelt und mal wieder ein Dummer für 'ne offene Leistung gesucht wird!
Und wenn man dann auch mal genau auf die Arbeitszeittarife und auf die Schichtenübergänge schaut, wird sich so mancher Disponent überlegen ob er ein zweites mal anruft.
Es kann mich doch keiner zwingen an einem Ruhetag zu arbeiten! Vielleicht sollten diese Kollegen, die immer über diese Ungerechtigkeiten jammern, sich einfach mal genau informieren und ihre Disponenten mal mit den Fakten konfrontieren.
Das kann man natürlich machen.
Beim ersten Mal wird der PE zwar nicht begeistert sein aber es evtl. noch hinnehmen.
Spätestens beim zweiten Mal hast Du es aber bei ihm bestimmt auf Ewigkeit versc.....n.
Wenn man dann später mal einen Sonderwunsch btr. Diensttausch oder "außerplanmäßiges Frei", kannst Du gleich abtreten.
Ist halt immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen.


Das ist aber nicht die Regel, wie oft macht man Schichten mit einer Länge von 14 Stunden, meistens gehen die Schichten doch 7-11 Stunden. Ebenso ist es doch recht selten, dass die Übergänge extrem knapp gehalten sind, also unter 11 Stunden.
Das man öfter mal länger macht, klar ist ärgerlich, aber es gibt auch Tage an denen man früher Feierabend macht.
Freilich, 14h Schichten hast Du nicht jeden Tag.
9-11h sind die Regel. Es gibt natürlich auch mal Schichten, da fährst Du wegen 41/2 h los. Da wird natürlich gewettert, weil es ja nicht sein kann, daß man evtl. länger auf der Straße bist als im Dienst. Und wenn Du hinkommst, fällt der M.st evtl. noch aus.

Was hiermit sagen will, betrieblich gesehen, kommt man ja mit den zulässigen Fahrzeiten noch hin. Aber auf dem Heimweg darf Dir nichts vor´s Auto geraten.


Gruß vom Maschinist
 
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