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National Bahn-Mitarbeiter verweigert vollem ICE Einfahrt in Würzburger Bahnhof



Kommentare

Offenbar gibts innerhalb DB Netz Probleme mit der Veröffentlichung der Fahrplandaten des ICE 1139, dieser fährt seit letzter Woche für den ICE 529. Die andere Zugnummer wurde vermutlich erforderlich weil es eine andere Zuggattung ist (ICE4 statt ICE-W) und weil der Zug bis Fra-Flughafen geänderte Fahrzeiten hat. Für uns Tf existiert der Fahrplan im EBuLa, eingelegt bis 14. Dez. Wie er den FDL bekanntgegeben wurde weiß ich nicht, ich vermute mal mit einer Änderung im Fahrplan für Zugmeldestellen. Ich hatte gestern den Zug und wurde beinahe fehlgeleitet weil auch da ein FDL falsche Angaben in seinem Fahrplan hatte, zum Glück fragte er nach bei mir und konnte die Ausfahrt noch zurücknehmen.
Was ich nicht nachvollziehen kann ist, warum der FDL in Würzburg den mit Reisenden besetzten Zug nicht wenigstens bis an den Bahnsteig hat fahren lassen, den Zug auf freier Strecke über eine halbe Stunde vor der Einfahrt stehen lassen geht meiner Meinung nach gar nicht. Die für die kurze Strecke wichtigen Daten wie Zuggattung, Zuggattungsnebenzeichen, Laufweg usw. hätte er beim Tf erfragen können. Wenn er dann den Zug am Bahnsteig stehen lässt bis das innerhalb des Netzes geklärt ist mit den fehlenden Fahrplandaten, das geht für mich in Ordnung.
 
Was steht noch alles in den Medien?
Das ist in diesem Falle für mich eine absolut nebensächliche Frage.
Viel interessanter finde ich den Aspekt daß immer mehr Kollegen an der Basis (Tf, Fdl, Zub, etc.) eben nicht mehr wie von den sogenannten Führungskräften gewünscht mal "ein Auge zudrücken" und das immer offensichtlichere Organisationsversagen dieser Führungskräfte damit unter den Tisch kehren.
Dafür ein :clap2: von GSIIDR
 
^ Wenn wie zu vermuten ein Fahrplansachbearbeiter unabsichtlich einen Fehler macht und einen Fahrplan nicht ordnungsgemäß an die Fahrdienstleiter an der Strecke weiterleitet, dann ist das also Organisationsversagen der Führung?? Ziemlich einfach gestrickt der Gedanke, meinste nicht?? Oder verteilt neuerdings der Vorstandsvorsitzende der DB Netz AG die Fahrpläne höchstselbst an die Stellwerke??

Ich würde hier mal eher die Sturheit des Fahrdienstleiters in Würzburg kritisieren, der mit einem simplen Funkspruch mit dem Lokführer die Zugeigenschaften des ICE hätte ermitteln und den so wenigstens in den Bahnhof hätte einlassen können, nachdem der problemlos von Dortmund bis an die Einfahrt Würzburg gekommen ist. So aber entpuppt sich der Vorfall als das, was wir immer wieder mal auf der Strecke erleben: Netz kann sich alles erlauben, die Fahrgäste sind denen egal, und Dir gefällt das auch noch. Zeugt nicht von allzu überbordender Cleverness...

Nicht ganz unwahrscheinlich wäre ja, dass einer der Fahrdienstleiter auf dem Stellwerk den geänderten Fahrplan schlicht verschlumpert hat. Dann hätte der diensthabende Fahrdienstleier im Glauben, es "denen da oben" aber mal so richtig gezeigt zu haben, sich und/oder seinen Kollegen aber mal so richtig einen eingesemmelt. Glückwunsch dafür...

Gruß Peter
 
Das ist in diesem Falle für mich eine absolut nebensächliche Frage.
Viel interessanter finde ich den Aspekt daß immer mehr Kollegen an der Basis (Tf, Fdl, Zub, etc.) eben nicht mehr wie von den sogenannten Führungskräften gewünscht mal "ein Auge zudrücken" und das immer offensichtlichere Organisationsversagen dieser Führungskräfte damit unter den Tisch kehren.
Dafür ein :clap2: von GSIIDR
Ich würde dir Recht geben wenn es sich um einen Leerzug handelt, auch wenn man mir bei einem ähnlich gestrickten Fall vor 2 Jahren mal ordentlich den Feierabend versaut hat. Aber bei mit Reisenden besetzten Zügen sollten wir da vorsichtig sein mit auf "stur schalten", nicht umsonst ist auch bei Störungen immer das Ziel so einen Zug am Bahnsteig halten zu lassen. Wie gesagt, wenn er den Zug in Würzburg am Bahnsteig stehen lässt bis er die Fahrplanunterlagen hat, da stehe ich voll hinter ihm.
 
Hallo
^ Wenn wie zu vermuten ein Fahrplansachbearbeiter unabsichtlich einen Fehler macht und einen Fahrplan nicht ordnungsgemäß an die Fahrdienstleiter an der Strecke weiterleitet, dann ist das also Organisationsversagen der Führung?? Ziemlich einfach gestrickt der Gedanke, meinste nicht?? Oder verteilt neuerdings der Vorstandsvorsitzende der DB Netz AG die Fahrpläne höchstselbst an die Stellwerke??
Nein die Konzernleitung schreibt keine Fpl aber das weißt Du doch :005:
Ok Fehler kannn jeder machen außer das es bei uns Betrieblern besser nicht vorkommen sollte. :003:

Wenn man aber einen Fehler in den Fplo feststellt und dann den betreffenden Bearbeiter direkt anruft und am Telefon "blöde abgefertigt" wird und dies nicht nur einmal dann ist bei uns Fdl eben auch mal Schluß. Wenn wir dann unsere Betriebsbezirksleiter als direkte FK darauf ansprechen und diese sich nicht oder nur "lustlos" kümmern oder gar selbst gegen Wände laufen im Fpl Büro der BZ dann wird eben kein Auge mehr zugedrückt.
Genauso ist das wenn wir die Fplo's nicht oder nur unvollständig bekommen , ansprechen ja aber es ändert sich nichts ........ dann bleibt der Zug halt draußen stehen. Hier ist "nur" das Problem das es niemanden interessiert wenn es ein "nur" Güterzug , Leerreise ist. Erst wenn es mal einen ICE etc betrifft dann kommt die Büroetage in die Gänge ...... aber auch hier ist feststellbar das es nur von kurzer Dauer ist das es funktioniert. Über kurz oder lang kommt der alte Schlendrian zurück und oft noch schlimmer wie vorher. :033:

Weiter die Fälle wo EVU bei uns ihren Zug abstellen wollen , das steht einfach so auf der Fplo mit Fahrplan von A nach B und in B Abstellung im Gleis 602. Aussage Fpl Büro - EVU hat Anrecht auf Fpl innerhalb von 24h und wie bestellt so geschrieben und wir müssen beim Betrieb nicht nachfragen ob das was nicht geht :13:
Tagsüber kann man im Trassenmanagement nachfragen ob das so richtig ist mit der Abstellung aber außerhalb der Bürozeiten nicht.
Dann hast als Fdl wieder die A....karte was machst nun mit dem Zug ? Platz hat man eigentlich nie sei es wegen der Gleislänge , Betraarbeiten oder sonst irgendwas. Meist hilft nur ein Anruf in der BZ bei den Disponenten und die müssen sich dann bemühen kurzfristig einen anderen geeigneten Bahnhof mit freien Abstellkapazitäten zu finden. Wenn aber das Fpl Büro seine Arbeit richtig machen würde dann könnte man dies alles im Voraus klären .............. machen sie aber nicht !!

Ok das mit dem ICE in Würzburg ist schon "außergewöhnlich" aber es hat nichts damit zu tun das wir Tf euch den Feierabend versauen wollen !! "Also liebe Tf hört auf , auf uns böse Fdl einzuschlagen" !!

Auch wenn es nicht schön ist und es macht keiner mit Absicht aber es ist für uns Fdl leider die letzte Möglichkeit die mehrfach angesprochene Organisatorische Mängel mit dem Druck der Öffentlichkeit endlich zu beseitigen. Alternativ wäre wohl wieder ein Brandbrief an die große Zeitschrift mit dem B.... aber das kann nicht jeder. :033:
MfG Daniel
 
In der Ril 408 ist auch ganz eindeutig geregelt, wann Ich die Einfahrt stellen darf. so steht sinngemäß drin "sie dürfen die Einfahrt des Zuges erst stellen, wenn bekannt ist, welcher Zug kommt" . Und da ihm der Zug nicht bekannt war, ist das Einfahrsignal in Haltstellung zu belassen. Und dies so lange, bis zweifelsfrei geklärt wurde, wohin, wie lang, wie schwer, LÜ, AuSend, usw..., da gibts es zahlreiche Parameter, die einzuhalten sind.

Es grüßt ein Fdl der PD Hagen
 
Komisch ist immer wieder, dass Tf ohne Fahrplan nicht fahren will, ja nicht darf, aber selbiges von den Fdl erwartet wird! Schon beim Einfahren muss er jedoch die Bedingungen kennen und dafür ist der Fahrplan da. Mittlerweile gibt's so viele Einschränkungen für verschiedene Fahrzeuge und Bahnsteige. Der Tf fährt auch nicht nach Ansage. Leider wird die Qualität der Fahrplanunterlagen immer schlechter, tw. auch wegen ständiger Änderungen und Personalmangel bei den erstellenden Stellen. Der Ansatz zur Lösung muss in Richtung Qualität gehen... stattdessen werden immer mehr Projekte aufgemacht, die es verschlimmbessern weil nicht an des Übels Wurzel ansetzt! Stattdessen diskutiert man hier auch nur einen Presseartikel und fordert 'Improvisation '. Im Sinne der Sicherheit hat der 'sture' Fdl leider richtig gehandelt, denn der Fehler lag eindeutig woanders. Alles andere ist Reisendenerzählung ohne Fachhintergrund , leider auch noch von dem Pressesprecher verschlimmert. Übrigens kann man in diesem Zusammenhang auch mal an Wolfsburg erinnern, wo infolge missverständlicher Anordnung ab und an mal nicht gehalten wurde. Leider landen interne Probleme durch solche Ansagen im Zug und den Kommunikationsmittelnin der Presse. Dort kann man den Fehler jedoch auch nicht abstellen und verurteilt Mitarbeiter. Dabei ist es egal welchen Mitarbeiter, egal ob Fdl oder Tf.... aber das ist ja schön einfach: man scheint einen Schuldigen zu haben. Zumindest kommuniziert dies ein allwissender Zugbegleiter in der Öffentlichkeit und das ist wirklich fatal.

MfG maschwa
 
Wie gesagt, die Zugparameter für die paar Meter bis an den Bahnsteig kann er vom Tf haben. Und die Zugnummer sollte ihm ja bekannt sein, unter irgendeiner Nummer muß ihm ja der Zug über die Zugnummernmeldeanlage angeboten worden sein, sonst wäre er ja nicht bis vors Esig gekommen.
Wie gesagt, den Zug bis an einen Bahnsteig fahren, dann kann das alles geklärt werden.
Die Ansage des Zf, wenn sie so stattgefunden haben sollte, geht natürlich gar nicht, das ist zum einen unkollegial und gegenüber dem Reisenden kann er sowas auch nicht raushauen, da wären die berühmten "Verzögerungen im Betriebsablauf" besser gewesen.
 


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