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Amokläufe / Anschläge in Deutschland



Asgard

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Eine Frage ganz nebenbei: zeugt es von Diskussionskultur, jede unangenehme Diskussion mit dem moralinsauren Zeigefinger anzugehen oder mit der Nazikeule abwürgen zu wollen?

Der Österreicher mit dem nasenbreiten Schnurrbart und seine Mörderbande waren vor 71 Jahren. Sie wurden größtenteils abgeurteilt und haben ihre Strafe erhalten. Oder haben das gleich selbst mit Kugel oder Gift erledigt. Geschichte, Vergangenheit, nicht mehr zu ändern. Punktum. Wenn es heute noch oder wieder Leute gibt, die den gleichen verqueren Ideologien anhängen ist das halt so. Das sollte eine gefestigte Demokratie aushalten können. Oder hält irgendwer unseren russischen Nachbarn immer und immer wieder die zig Millionen Toten der Stalinzeit vor? Oder den Chinesen? Oder den Japanern? Natürlich nicht. Weil es Geschichte ist.

Stalin, Mao, Hirohito, Hitler- die größten Massenmörder der Geschichte lebten zur gleichen Zeit. Komischerweise sind es nur die Deutschen, die sich selbst immer wieder in vermeintlicher "Schuld" suhlen. Warum muss ich mir mit Verweis auf die braunen Zeit vorwerfen lassen ich wäre "rechts" wenn ich dieser Völkerwanderung ablehnend gegenüber stehe und sie lieber gestern als heute beendet sehen möchte?

Unterstützung für die Menschen, die Schutz und Hilfe benötigen jederzeit und gern. Die nur hierherkommen weil die dämlichen Deutschen für ein bequemes Leben bezahlen- andere europäischen Länder husten Frau "Wir schaffen das" nämlich einen- brauchen wir nicht. Kostenloses Flugticket an einen Ort der Wahl und "Gute Reise". Ist in jedem Fall billiger als sie auf Jahrzehnte zu alimentieren.

Meine Meinung, dazu stehe ich und vertrete sie auch abseits der Tatstatur.

Ok, das zuvor geschriebene passt jetzt nicht ganz zum Thema. Sobald ich die Genehmigung dazu bekomme, stelle ich hier einen Beitrag aus einem anderen Forum eines Lehrstuhlinhabers für Islamgeschichte ein. Sehr lesenswert, könnte das eine oder andere Weltbild vom "guten" Islam ein wenig erschüttern.
 

Dachauer

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Ein waschechter Bazi eben. :024:
Bezeichnend, dass der "Ausländer" besser Hochdeutsch konnte als der Bayer.
Bezeichnend auch die Unterschicht mit dem sich der "Ausländer" im Laufe seinen Lebens abgeben musste:
Auszug aus Interview: Wir konnten ihn nicht leiden und haben ihn gemobbt wegen seiner Sing-Sang-Stimme und seinem komischen Aufsetzen des linken Fußes. :023:
Hätte sich gleich n Flammenwerfer bestellen sollen.
So dumm war er ja auch nicht, kannte das Darknet und wahrscheinlich auch Bitcoins. Also alles, wovon der Bazi nur soviel Ahnung hat wie die Kuh vom Fliegen. Der typische CSU-Wähler.
Erklär mit mal bitte, was denn einen "waschechten Bazi" ausmacht?
[DOUBLEPOST=1469595032][/DOUBLEPOST]

Von einem Dialekt hast du schon mal was gehört?
[DOUBLEPOST=1469595232][/DOUBLEPOST]
Sind also alle " Bazis" dumm und der typische CSU Wähler sowieso?
Gratulation, musst dich ja richtig auskennen und ein richtiger Menschenkenner sein :006:
@Treibrad
Bekomme ich da jetzt noch ne Antwort?
Denn du hast es bestimmt übersehen.....
 
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Altersstarrsinn

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[...] Weil es Geschichte ist.
Richtig, das Dritte Reich und ihre Protagonisten sind Geschichte. Eine Geschichte, die wir nur noch nicht verarbeitet haben. Weder in der ehem BRD noch in der DDR (hier gehe ich von Berichten aus) wurde doch ernsthaft an der Aufarbeitung unser braunen Vergangenheit gearbeitet. Besonders in der BRD nicht, hier wurden lieber die Amtsträger der dritten und vierten Reihe wieder in Amt und Würden gebracht.

Dass diese "Nazi-Keule" geschwungen wird, muss sich der Gegen-die Flüchtlinge-Flügel der Gesellschaft aber auch selber zuschreiben. Es wird oft genug gemeinsam mit Neo-Nazis und Hooligans demonstriert, Argumente und Wortwahl haben frapierende Ähnlichkeit mit denen aus dem Dritten Reich usw. Da hilft auch das "Ich bin zwar kein Nazi, aber..." nicht.

[...] Warum muss ich mir mit Verweis auf die braunen Zeit vorwerfen lassen ich wäre "rechts" wenn ich dieser Völkerwanderung ablehnend gegenüber stehe und sie lieber gestern als heute beendet sehen möchte?
Jetzt gehe ich davon aus, dass Du mit "ich" Dich nicht persönlich siehst, sondern ganz allgemein. Weil in dieser Ablehnung nicht differenziert wird. Es wird grundsätzlich nur gegen Flüchtlinge gewettert, aber was sind das denn für Flüchtlinge? Es sind -natürlich- "Wirtschaftsflüchtlinge" aus südost-und osteuropäischen Staaten, aus den Magrebstaaten usw., die keine Verbesserung ihrer Lebensumstände erwarten. Es sind Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, die um ihr Leben fürchten usw. Und es sind Flüchtlinge, die aus religiösen Gründen fliehen. Das können Christen sein, das können sogar Moslems sein, die vor anderen Moslems flüchten. Das wären jetzt nur mal drei Hauptgruppen.

Natürlich können wir nicht jeden Flüchtling aufnehmen und auf unbestimmte Zeit versorgen. Hier muss eine Differenzierung ansetzen. Nicht nur beim Staat, sondern bei jedem Bürger. Leider ist es einfacher, alle über einen Kamm zu scheren, zu verallgemeinern, zu vereinfachen. Und das machen besonders diejenigen vor, die nach Rechts keine Berührungsängste haben.

Unterstützung für die Menschen, die Schutz und Hilfe benötigen jederzeit und gern. Die nur hierherkommen weil die dämlichen Deutschen für ein bequemes Leben bezahlen- andere europäischen Länder husten Frau "Wir schaffen das" nämlich einen- brauchen wir nicht. Kostenloses Flugticket an einen Ort der Wahl und "Gute Reise". Ist in jedem Fall billiger als sie auf Jahrzehnte zu alimentieren.
Merkste was? Wir beiden liegen garnicht Welten auseinander, wir liegen sogar ziemlich dicht auf. Was mich stört ist nur das "andere europäische Länder" husten ...". Ich sage dazu, dass diese Länder sich aus der Solidarität stehlen. Von der europäischen Gemeinschaft kassieren ja, Vorteile mitnehmen auch, aber Nachteile genau so solidarisch verteilen und annehmen nein. Das stört mich persönlich ganz gewaltig. Hier erwartet man Solidarität von anderen, wenn man beispielweise im Arbeitskampf ist, aber andere dürfen unsolidarisch sein? Das passt nicht.


Gruß

A.
 

GSIIDR

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Richtig, das Dritte Reich und ihre Protagonisten sind Geschichte. Eine Geschichte, die wir nur noch nicht verarbeitet haben.
Wie sähe denn diese Aufarbeitung nach Deiner Ansicht nach idealerweise aus?
Daß wir uns bis zum Sanktnimmerleinstag nur auf die (Zipfel-)Mütze hauen lassen? Bis das deutsche Volk mit all seinen Traditionen und seiner Kultur vollständig ausgelöscht ist? Dann wirst Du wohl noch ein paar Monde warten müssen, aber "wir arbeiten dran". Wahlweise könnte man auch sagen "Wir schaffen das!" :31:
Wenn das Deiner Meinung nach die richtige Zukunft für Deine Kinder und Enkel ist dann verschließe weiterhin die Augen vor der Realität!

GSIIDR
 

Asgard

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Soweit so gut. Die Positionen sind in einigen Punkten gar nicht so weit auseinander; ich drücke das nur etwas drastischer aus.

In der öffentlichen Diskussion stören mich zwei Dinge ganz besonders: einmal die Vermengung unterschiedlicher Begriffe, ein Flüchtling ist faktisch und rechtlich etwas anderes als ein Asylantrag Stellender, dann die immer wieder genommene hohle Phrase von "Integration".

Ein Flüchtling genießt vorübergehenden Schutz, genauso wie ein Asylbewerber bis zum abschließenden Entscheid vorübergehend nur temporär in unserem Land sein kann. Erst danach kann über Eingliederung in unsere Gesellschaft geredet werden.

Wie erfolgreich "Integration" funktioniert zeigen die Beispiele bereits bestens Integrierter in unseren Nachbarländern. Parallelgesellschaften, Ghettobildung, Beibehaltung der gewohnten Lebensweisen, geringe Bildung, überwiegend Sozialleistungsempfänger, religiöser Fanatismus, Randale, Chaos und Gewalt.

Da denken deutsche Politiker sie könnten es besser?? Mit Leuten, die zu 80% Analphabeten sind, die uns aber als "Fachkräfte" verkauft wurden? Die in kürzester Zeit in unseren Arbeitsmarkt (noch billigere Arbeitskräfte als der Hartzer, 1€- Jobber und der Mindestlohnempfänger?) "integriert" werden sollen, unsere Werte und westlichen Moralvorstellungen annehmen sollen?

Das hat weder mit den Gastarbeitern türkischer Herkunft geschweige den bei den mittlerweile in zweiter und dritter Generation hier lebenden Nachkommen funktioniert. Ein Teil hat sich bestens in unsere Gesellschaft integriert, der große Rest nimmt mit was geht und bleibt lieber unter sich. Ich weiss von was ich schreibe: um mich herum wohnen genügend Türken, Marrokaner, Kroaten, Serben, kurz Menschen aus aller Herren Ländern und bekomme das Verhalten live und in Farbe mit.

Komischerweise grenzen sich bis auf wenige Ausnahmen nur die aus muslimischen Ländern mit Clan- und Stammeskulturen sowie einem patriachalischem Weltbild von uns ab.
 

Altersstarrsinn

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Liegen eigentlich belastbare Zahlen vor, wieviele Menschen hier bleiben wollen und wieviele wieder zurück wollen, wenn sich die Lage beruhigt hat? Nein, natürlich nicht. Gut, teilweise auch zu früh, wenn man bedenkt, dass ein Asylantrag schon mal drei Jahre und länger braucht. Wir gehen aber davon aus, dass grundsätzlich alle, die irgendwann mal hierher kommen, auch für immer und ewig bei uns bleiben wollen. Ob sie wirklich bleiben wollen, wissen wir nicht.

Irgendwann und irgendwo hier habe ich mal geschrieben, dass wir vielleicht 5% der Ankommenden tatsächlich gebrauchen können, dass sie in der Lage sein können, dringend benötigte Arbeitskräfte zu sein. Wir müssen mal einen Schritt weiter denken. In 35, 40 Jahren fehlen uns Millionen Menschen, die in die Sozialkassen einzahlen. Also sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, keine hochbezahlten Eliten. Das ist ein Zeitraum, der heute noch weit in der Zukunft liegt, aber wann soll gegen den Mangel denn was getan werden? Wenn es zu spät ist? Jetzt bitte nicht mit "mehr Kinder" ankommen. Gestern wurde die Studie "Regretting Parenthood" veröffentlicht. 20% der Eltern lieben ihre Kinder zwar, bereuen es aber, sie bekommen zu haben. Damit lässt sich die Lücke nicht schließen.

Wir brauchen dringend ein Einwanderungsgesetz, wir brauchen den Willen, sich zu integrieren und wir brauchen die Bereitschaft, diesen Intergrationswillen anzuerkennen. Und da wir hier beim Thema "Amokläufe/Anschläge in Deutschland" sind. Der Amokläufer in München hat betont, dass er Deutscher ist, sprach hochdeutsch und wurde trotzdem als "Sch... Kanake" und "Sch... Türke" tituliert. Integrationswillen anzuerkennen sieht anders aus.


Gruß

A.
 

Ersatzrad

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@GSIIDR
Du machst mir Angst, ....ich lese hier nur Hass und Frustration aus deinen Beiträgen.

Die Flüchtlingsproblematik contra Vergangenheitsbewältigung haben auch hier nur bestimmte Parteien gestreut! Ich sehe da keine Verbindung.

Sorry aber Traditionen und Kultur werden von jedem einzelnen weiter gegeben, der Staat hat nur die Grundlagen zu schaffen und das tut er auch. Würde es nicht so sein(das jeder einzelne sie weiter gibt) wäre zB heute die Sorbische Kultur samt ihrer Traditionen nicht mehr vorhanden, da die DDR daran kein Interesse hatte wie an der Kirche (wir sind alle gleich).

Bezüglich der Kindererziehung ist die Sache noch einfacher man zeigt und vermittelt Ihnen unsere Kultur und Geschichte ganz Wertefrei. Sie erkennen selber was wir alles erreichen können bzw. wie Zerstörerisch Vorurteile sein können.
 
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GSIIDR

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@GSIIDR
Du machst mir Angst, aber ich lese hier nur Hass und Frustration aus deinen Beiträgen.
Da liest Du völlig richtig. Und woher dieser Haß kommt? Von marodierend durch Europa ziehenden Menschen, die alles töten wollen das ihrer kruden Geisteshaltung entgegen steht. Und "wir" halten ihnen auch noch die europäische Tür auf. So stelle ich mir das Haus Europa nicht vor, daher meine "Frustration" die ich mit mindestens einem Teil der Hausgemeinschaft teile.

GSIIDR
[DOUBLEPOST=1469784769][/DOUBLEPOST]
Integrationswillen anzuerkennen sieht anders aus.
Mord und Totschlag gehört für Dich also zum "Integrationswillen" in eine Gesellschaft? Für mich ist die Nationalität an dieser Stelle völlig egal. Auffällig allerdings schon, daß die "großen" Anschläge der letzten Wochen mehrheitlich auf ziemlich eingegrenzte Personengruppen zurück gehen. Das scheint ja sogar inzwischen unsere heilige Mutter A. bemerkt zu haben...

GSIIDR
 


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