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17. Juni 1953



rainer

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...Erinnerung an den Tag des Volksaufstandes in der damaligen DDR. Bis 1990 war dieser Tag Feiertag in der BRD...
 

Tastendrücker

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Auch ohne gesetzlichen Feiertag kann man der Opfer gedenken!
Und man sollte auch nicht vergessen, wer die Täter waren! Denn sie leben immer noch unter uns.
Entweder direkt oder als politische Erben!


Der Tastendrücker
 

Streckenstillleger

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Schon sehr interessant das Thema.
Die höchsten Erhebungen des Aufstandes fand zudem in Gebieten die sehr stark von der KPD geprägt waren und in Gegenden wo die meisten Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten lebten.
 

hdGDL

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Hier mal eine andere Sicht auf die Dinge:

Quelle: www.rtdeutsch.com



Gedenkkultur à la BRD – Niederschlagung von Volksaufständen nur im Osten?

Zahlreiche Veranstaltungen erinnerten vor genau einer Woche an den „Arbeiteraufstand des 17. Junis 1953“ in Ostberlin. Dass jedoch in den Nachkriegsjahren im Westen Deutschlands alliierte Besatzungstruppen Streiks und Aufstände ebenso niederhielten, demokratische Abstimmungen, wenn sie nicht passten, per US-Besatzerdekret verboten und Generalstreiks in der Bundesrepublik von Anfang als illegal erklärt wurden, findet weder in ZDF-Dokus noch der offiziellen Geschichtsschreibung ein Echo.

Quelle: bstu.bund.de

Es mutet zumindest verwunderlich an, dass der Arbeiteraufstand des 17. Juni in der Bundesrepublik alle Jahre gefeiert wird, eingedenk der Tatsache, dass der Arbeitsgerichtspräsident und vorheriger Nazi-Jurist, Carl Hans Nipperdey, Anfang der 1950er Jahre alle Formen des politischen Streiks in der Bundesrepublik grundsätzlich verbieten ließ.

Dieses Verbot hat seinen Ursprung in dem einzigen Generalstreik, der im Herbst 1948 die „Westzone“ erschütterte und von den Alliierten ähnlich beantwortet wurde wie der 17. Juni 1953 von den sowjetischen Besatzern. Mit einem Unterschied, wie Ruth Berger in einemTelepolisartikel mit dem Titel „Einseitiges Gedenken zum 17. Juni und die Kellerleichen der westdeutschen Demokratie“ ausführt. Im Gegensatz zu den Ereignissen von 1953 in der sowjetischen Zone, griff die US-amerikanische Besatzungsmacht sofort mit Panzern und Tränengaskanonen ein. Im Falle des 17. Juni, hatten die sowjetischen Truppen zunächst eine Woche die Entwicklungen und Unruhen passiv verfolgt, bevor die Panzer zum Einsatz kamen.

Ausgerechnet als Folge der Währungsreform unter dem in der bundesdeutschen Geschichte stark verklärten Ludwig Erhard, gab es im Herbst 1948 den einzigen Generalstreik, den das Nachkriegs-Westdeutschland je erlebt hat. Dieser wurde aber vom politischen Establishment und den Besatzungsmächten als so bedrohlich wahrgenommen, dass kurz nach Gründung der Bundesrepublik der Generalstreik als politisches Mittel der Gewerkschaften grundsätzlich verboten wurde.

Die Arbeiterproteste und Massenstreiks 1948 richteten sich vor allem gegen die massiven Preiserhöhungen. Bedingt durch die Freigabe der meisten Preise gab es zwar alles, was das Nachkriegskonsumentenherz sich nur wünschen konnte, doch waren die Preise nach Währungsreform und Marktliberalisierung so hoch, dass sich der durchschnittliche Lohnarbeiter oder kleine Angestellte kaum etwas von diesem Warenangebot leisten konnte. Und vor vollen Schaufenstern darbt es sich bekanntlich noch schwerer, als vor leeren.

Diese Tendenz führte zu einem beachtlichen Treppenwitz der deutschen Nachkriegsgeschichte. Im Westen verlangten die Hauptforderungen der Proteste nach Verstaatlichung und Demokratisierung der Betriebe sowie Rückkehr zur Planwirtschaft.

Insgesamt nahmen an dem de facto-Generalstreik neun Millionen Arbeitnehmer aus Industrie, Handwerk, Handel und Verkehrswesen teil. Das entsprach damals 72 Prozent der 11,7 Millionen Beschäftigten der sogenannten BI-Zone (US-amerikanische und britische Besatzungszone).

Und während man 1953 in der DDR von „westlichen und faschistischen Agenten“ sprach, verkündete das US-Oberkommando in Frankfurt am Main, hinter der Protestwelle ständen „linksextreme und nationalistische Unruhestifter.“

Ein frühes Zentrum des Unmuts war die Stuttgarter Industrieregion. Dort war es am 28. Oktober 1948 nach Streiks und Protesten für Preisregulierung, Lohnerhöhung und Mitbestimmung zu schweren Unruhen gekommen, bei denen die US-Militärpolizei Tränengas und Panzer eingesetzt hatte. Der Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone, General Lucius Clay war äußerst beunruhigt und verhing ein Ausgehverbot über Stuttgart.

In der französischen Besatzungszone wurde der für den 6. November von Gewerkschaften angekündigte Generalstreik unter drakonischer Strafandrohung von Beginn an verboten.

Der Generalstreik 1948 hatte zudem einige Vorläufer, über die in der westdeutschen Geschichtsschreibung ebenso wenig zu lesen ist.

Ein Jahr zuvor war ein großer Bergarbeiterstreik in der Bi-Zone mit der zentralen Forderung nach Enteignung der „Kohlebarone“ beendet worden, indem man den Streikenden mitten im Hungerjahr die Lebensmittelrationen um die Hälfte kürzte.

In Hessen waren auf dem Höhepunkt der sogenannten Hungerkrise im Frühjahr 1947 Streiks und Proteste von der Militärregierung unter Androhung der Todesstrafe unterdrückt und verboten worden, ähnlich die Situation in Niedersachen, dort setzten die britischen Besatzer gepanzerte Fahrzeuge gegen die Protestierenden ein.

Nicht zu vergessen ist der damalige Zeitgeist in der „Westzone“, bei dem selbst das Ahlener Programm der CDU, und das schon nach US-Intervention abgeschwächt, mit den Worten begann:

„Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden.“

Die engen Grenzen der demokratischen Mitbestimmung auch im Westsektor zeigt beispielhaft der Fall der hessischen Verfassungauf. 1946 wollten die hessischen Abgeordneten die Verstaatlichung aller Schlüsselindustrien in ihre Verfassung schrieben. Doch war dies nicht im Interesse Washingtons. Nach anfänglichen Überlegungen, dieses Vorhaben generell zu verbieten, ging man zu einer subtileren Taktik über. Der fragliche Paragraf 41 wurde auf Druck der USA aus der Verfassung herausgelöst und getrennt zur Abstimmung vorgelegt, in der Absicht, dass dieser dann die nötige Mehrheit verfehlt. Jedoch stimmten 70 Prozent für die diesen „Verstaatlichungs-Paragrafen“.

Daraufhin wurde, die von den Wählern mit großer Mehrheit beschlossene Verstaatlichung für den Montansektor, nun weniger subtil, per Besatzerdekret verboten. Dieser massive und de facto diktatorische Eingriff der US-Amerikaner in eine demokratische Grundsatzentscheidung findet sich genauso wenig in deutschen Schul- und Geschichtsbüchern, wie der zuvor genannte Generalstreik 1948. Lieber bleibt man bei der schwarz-weißen und ahistorischen Geschichtsschreibung: Diktatur im Osten – Uneingeschränkte Freiheit und Demokratie im Westen.
 

vzinn

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..................
Eine Website einer russischen Nachrichtenagentur, die von Russland auf eine Liste der wichtigsten strategischen Organisation gesetzt wurde, ist natürlich eine Quelle für wahrheitsgemäße Darstellungen im Ost-West Kinflikt.
 

hdGDL

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Eine Website einer russischen Nachrichtenagentur, die von Russland auf eine Liste der wichtigsten strategischen Organisation gesetzt wurde, ist natürlich eine Quelle für wahrheitsgemäße Darstellungen im Ost-West Kinflikt.

Okay, hast recht wenn du die von denen berichreten Sachen widerlegen kannst.
 

Tastendrücker

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Okay, hast recht wenn du die von denen berichreten Sachen widerlegen kannst.
Nö! Wenn Du was behauptest, solltest Du auch die nötigen Beweise bringen!
Und nicht Behauptungen aufstellen, und von Anderen verlangen, Dich zu widerlegen! Und bis das geschieht, hast Du natürlich recht, oder?

Unabhängig vom Wahrheitsgehalt der russischen Propaganda waren die Aufstände im Osten 4 Jahre nach der Staatsgründung!
Was bis 1949 in der SBZ passierte, dürfte die Repressalien der westlichen Besatzungsmächte auf jeden Fall toppen!
Man war sich nicht mal zu fein dafür, die KZ weiter zu benutzen....

Gab es in den westlichen Zonen bzw. später in der Bundesrepublik auch diese Massenverhaftungen und Schauprozesse wie nach dem 17. Juni, die dem Volksgerichtshof in Nichts nachstanden?
Die Benjamin hat bei Freisler gut aufgepasst!

Aber hier ist das Thema der 17. Juni, da hilft es nix, mit dem Finger nur auf Andere zu zeigen, die ja vielleicht auch so Manches mal falsch reagiert haben! Netter Versuch, aber mehr auch nicht!


Der Tastendrücker
 

vzinn

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Okay, hast recht wenn du die von denen berichreten Sachen widerlegen kannst.
Wenn wir alles glauben, was Putin erzählt, hat er bald sein großrussisches Reich. Manch einer würde wohl gern drin Leben. Irgandwann in der Vergangenheit hat mal jemand vom großdeutschen Reich geträumt. Er nannte seine Politik auch sozialistisch.
 

hdGDL

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Eure Sicht der Dinge kann einen Angst machen. Die deutsche Presse hat gute Arbeit geleistet.
Ersetzt Putin durch US-Imperialismus und es kommt einigermaßen hin.
 

Tastendrücker

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passt auch andersrum.....bei Dir zumindest!
Aber wenn einem eine Meinung nicht gefällt, behauptet man eben, der Andere ist zu blöd zum denken, oder was soll Dein Beitrag sonst bedeuten?


Der Tastendrücker
 


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